Missverständnisse Über Frauen Im Islam

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Missverständnisse Über Frauen Im Islam

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Thread: Missverständnisse Über Frauen Im Islam

  1. #1
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    Missverständnisse Über Frauen Im Islam

    Es gibt einige Missverständnisse, die ber Frauen und ihre Rechte im Islam verbreitet wurden. Diese Missverständnisse greifen nicht die einzelnen Frauen an, sondern richten sich gegen den Islam selbst. Die Leute, die diese Missverständnisse verbreitet haben, zielen hauptsächlich darauf ab, das schöne Bild der Frauen im Islam zu zerstören. Dabei wurden Frauen die vierzehn Jahrhunderte des Islams hindurch geehrt, respektiert, gehegt und gewrdigt. Wir wollen die hauptsächlichen Missverständnisse, die ber Frauenrechte und Frauen allgemein im Islam entstanden sind, aufzeigen.


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  2. #2
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    Mehrehe im Islam

    Die Ehe mit mehr als einer Frau ist eine bernommene Sache, die schon in den frheren Religionen praktiziert wurde und fest verankert war. Sie ist so alt wie die Menschheit selbst. Alle vorangegangenen Religionen praktizierten, akzeptierten und verziehen die Polygamie. Das Alte Testament im Besonderen und die Bibel im Allgemeinen fhren die Liste der religiösen Bcher an, die diese Handlungsweise erwähnten und gesetzlich erlaubten. Viele der frheren Propheten vor Muhammad (salla-llahu alaihi wa salam. Allahs Segen und Frieden auf ihm) fhrten mehrere Ehen. Der Prophet Abraham (alaihi salaam. Friede sei mit ihm) hatte zwei Frauen, der Prophet Jakob (alaihi salaam. Friede sei mit ihm) hatte vier Frauen. Der Prophet Salomo hatte viele Frauen. Daran können wir erkennen, dass die Mehrehe keine neue Sache ist und nicht nur dem Islam zugerechnet werden kann. Es ist in der Tat eine alte Handlungsweise, genauso alt wie die Geschichte der Menschen auf der Erde. Im alten Testament wurde festgestellt:
    "Eine Schwester sollte nicht als zweite Frau genommen werden, damit eine der anderen nicht zu ihren Lebzeiten schadet." (Das Alte Testament und das Neue Testament", American Old Testament Society und British Old Testament Society, Kairo 1938.)
    Daran sehen wir, dass das Alte Testament die Idee der Mehrehe selbst nicht verbot, sondern dem Mann verbot, die Schwester seiner existierenden Ehefrau als Zweitfrau zu nehmen, wenn die Erste noch lebt.(Dies ist auch im Islam verboten.)
    Desweiteren stellte das Alte Testament fest, dass der Prophet David (alaihi salaam. Friede sei mit ihm) neunundneunzig Frauen hatte. Es stellte auch fest, dass der Prophet Salomo (alaihi salaam. Friede sei mit ihm) siebenhundert Frauen hatte, bei denen es sich um freie, edle Frauen handelte und weitere dreihundert Frauen, die Sklavinnen waren.
    Als der Prophet Moses (alaihi salaam. Friede sei mit ihm) mit dem Prophetentum entsandt wurde, akzeptierte er die Idee der Mehrehe und legte keine spezielle Zahl der Frauen fest, die ein Mann heiraten durfte. Später entschied sich das Volk Talmud, das um Jerusalem herum lebte, fr eine bestimmte Anzahl von Frauen fr einen Mann. Diese Entscheidung stammte weder von Moses u noch vom Alten Testament. Trotzdem erlaubten manche jdische Gelehrte eine zweite Ehefrau, wenn die erste Frau dauernd krank oder unfruchtbar war, während andere jdische Gelehrte berhaupt keine Mehrehen erlaubten.
    Was die Bibel angeht, so wissen wir alle, dass Jesus u mit dem vollständigen Gesetz Mose u gesandt worden ist, und wir können in der Bibel kein einziges Zitat finden, das die Mehrehe verbietet. Tatsächlich kam es erst als Ergebnis der Gesetzgebung der Kirche zu einem Verbot der Mehrehe im Christentum, aber nicht durch die christlichen Originallehren.
    Der irische König Ditharmet besaß zum Beispiel zwei Ehefrauen. (Western Mark, Geschichte der Ehe.) König Friedrich der Zweite hatte zwei Frauen mit Einwilligung der Kirche.
    Da sehen wir, dass die Erlaubnis und das Verbot völlig in der Hand der Priester der Kirche lag und nicht in Einklang mit den Originallehren des Christentums stehen musste.
    Martin Luther, der Deutsche, der die Protestantische Kirche grndete, betrachtete die Mehrehe als annehmbares und verzeihbares Prinzip, und er selbst befrwortete es bei vielen Gelegenheiten.(Abbas M. Al-Akkad, Frauen im Quran al-Karim.)
    Tatsächlich erlaubte Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) im Alten Testament bestimmten Leuten unter außerordentlichen Umständen die Mehrehe. Dem Christen, der diesen Einzelpersonen nacheifern wollte, ist dies nur erlaubt, wenn seine besonderen Umstände den Umständen derjenigen Individuen ähneln, denen es erlaubt war, mehrere Ehen einzugehen. Die Mehrehe ist in jedem Fall einer Scheidung vorzuziehen.Andererseits verbietet die moderne Kirche unter der Herrschaft des Papstes die Polygamie oder Mehrehe. Zum Beispiel:
    Die Orthodoxen verbieten jedem einzelnen Ehegatten, eine andere Ehe einzugehen, solange die erste Ehe noch existiert.

    Die Orthodoxen erlauben jedem einzelnen Ehegatten keinen zweiten Ehevertrag, bis der erste Ehevertrag nicht annulliert ist.

    Die Orthodoxen betrachten eine existierende Ehe als Hauptgrund, um eine neue (zweite oder weitere) Ehe zu verbieten.


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  3. #3
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    Heidnische Araber

    Die Mehrehe war bei den arabischen Stämmen vor dem Islam sehr weit verbreitet. Es gab keine Begrenzung fr die Anzahl der Ehefrauen, die ein Mann heiraten konnte. Mit der Ankunft des Islam wurde die Mehrehe eingeschränkt. Dem Mann war nur noch erlaubt, bis zu vier Frauen zu ehelichen. Desweiteren setzte der Islam bestimmte Regeln und Gesetze ein, um diese wichtige Sache in dem gesellschaftlichen Leben der Muslime zu organisieren, kontrollieren und regeln.
    Es wird berichtet, dass `Umar al-Azdiy sagte: "Als ich den Islam annahm, war ich mit acht Frauen verheiratet. Ich sprach darber mit dem Gesandten Allahs (salla-llahu alaihi wa salam. Allahs Segen und Frieden auf ihm), der sagte:
    "Behalte nur vier, und scheide die anderen vier."(Dieser Hadith wurde bei Abu Dawud berichtet.)
    Die Polygamie war auch bei den Ägyptern, Persern, Assyrern, Japanern und Hindus sehr weit verbreitet. Die Russen und germanischen Stämme praktizierten sie, wie auch manche griechischen Könige. Daran können wir sehen, dass es sich bei der Mehrehe nicht um eine neue eingefhrte Sache handelt, die nur von den Muslimen praktiziert und angewendet wird und nur im Islam erlaubt ist. Viele der frheren Nationen kannten sie und praktizierten sie in ihrer Gesellschaft.
    Nach den Islamischen Prinzipien unterliegt die Polygamie bestimmten Regeln, Gesetzen und Bedingungen.


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    Fähigkeit einen anderen Haushalt zu unterhalten

    Wenn der Mann mit Sicherheit weiss, dass er finanziell nicht in der Lage ist, eine andere Frau und einen anderen Haushalt zu unterhalten, darf er keine weitere Ehe eingehen. Einem Ehemann ist es desweiteren nicht erlaubt, mehr als vier Frauen zu heiraten, wie schon in dem Hadith erwähnt.
    Wir wollen hier ein paar Punkte zusammenstellen, die einen Mann häufig ermutigen, ber eine weitere Ehe nachzudenken. Wir mssen untersuchen, ob Polygamie in der Gesellschaft eine gute oder schlechte Sache ist. Wir wollen auch wissen, ob es fr die Frau gut oder schlecht ist, ob es in ihrem Interesse steht oder nicht:
    a) Wenn eine Frau steril ist, und der Ehemann möchte gerne Kinder haben; was ist das beste fr die Frau: geschieden zu werden, ohne dass sie eine Snde oder ein Verbrechen begangen hätte (und eine Last fr sich selbst und die Gesellschaft werden, wenn sie ihr Einkommen nicht selbst bestreiten kann und es niemanden gibt, der sie finanziell untersttzt) oder im Haushalt ihres Ehegatten gemeinsam mit seiner anderen zu verbleiben?

    b) Wenn eine Frau unheilbar krank ist und sie kann ihre ehelichen Pflichten nicht erfllen; was ist in ihrem Fall besser: geschieden zu werden, oder dass eine zweite Frau hinzukommt, wobei sie vollkommen geehrt, versorgt und von ihrem Ehemann unterhalten wird?

    c) Manche Männer sind sexuell fordernd. Eine Frau könnte nicht in der Lage sein, das erlaubte Verlangen ihres Gatten zu erfllen. Oder wenn ihre Menstruation oder ihre Wochenbett-zeit (nach einer Geburt) beträchtlich länger als normal ist, oder sie besitzt kein sexuelles Verlangen, das dem ihres Gatten entspricht; was ist fr beide, Ehemann und Ehefrau, in einem solchen Fall besser? Ist es besser fr den Mann, irgendwo anders, außerhalb der Ehe, auf unerlaubte Weise sein sexuelles Verlangen zu befriedigen, oder eine zweite rechtmäßige Frau zu nehmen, die ihn rein hält?

    d) Es gibt keinen Zweifel daran, dass wiederholte internationale Kriege und Brgerkriege in verschiedenen Teilen der Welt ihren Tribut an Männern gefordert haben. Daher ist die Zahl der Frauen in vielen Ländern höher als die der Männer. Die besten Beispiele sind dafr der Erste und der Zweite Weltkrieg, in denen viele Männer, die an den Kämpfen teilgenommen hatten, getötet wurden. Statistiken belegen, dass ber 20 Millionen Männer während dieser Kriege gefallen sind. Wenn also jeder Mann nur eine Frau heiratet, wie ist dann das Schicksal der Frauen, die nicht die Gelegenheit haben, mit einer erlaubten Heirat ihre Bedrfnisse zu erfllen? Sollten solche Frauen versuchen, ihr sexuelles Verlangen auf unerlaubte Weise wie Unzucht, Ehebruch und lesbische Beziehungen zu erfllen? Die Vielzahl von Frauen ohne Ehemann, oder Männern, die fr sie sorgen, trägt dazu bei, Korruption und unrechtmäßige sexuelle Aktivitäten in der Gesellschaft zu verbreiten.

    e) Eine andere Konsequenz der Kriege ist das Vorhandensein von vielen Witwen, Geschiedenen und alten Jungfern in den Gesellschaften. Was ist fr Frauen in ihren Situationen besser: allein zu bleiben und unter allen Schwierigkeiten des Lebens und seinen fordernden Bedrfnissen zu leiden oder eine Ehe als zweite Frau mit einem ehrlichen, beschtzenden, ehrbaren und reinen Ehemann anzunehmen?

    Polygamie existiert in allen modernen Gesellschaften. Dies ist zweifellos eine sehr allgemeine Feststellung, aber es ist sehr treffend und wahr. In allen anderen Gesellschaften, abgesehen von der muslimischen Gesellschaft, besteht die Polygamie in Form von Geliebten, Liebchen, Freundinnen, Begleiterinnen, gewöhnlichen gesetzlichen Ehen usw. Diese Formen der Polygamie sind weit verbreitet und in ihren verschiedenen Ausformungen endlos. Der einzige Unterschied dabei ist die Bezeichnung, d.h. die fr die Frau. Gemäß dem Islam genießt eine zweite Frau alle Rechte und Privilegien, die auch die erste Gattin besitzt. Dies ist bei den Mann-Frau-Beziehungen in den modernen Gesellschaften nicht der Fall, wenn keine Heirat stattfindet. Diese Arten von Beziehungen verpflichten den Mann (der sich vollständig wie ein Ehemann verhält, was das Zusammenleben, die ehelichen Beziehungen, Gesellschaft, usw. angeht) nicht, irgendetwas Spezielles fr eine solche Frau zu tun, sie finanziell zu untersttzen, die Beziehung zu ihr fortzusetzen, usw. Eine derartige Beziehung hat keine recht-mäßige Grundlage (auch wenn manche Länder es als eine gewöhnliche Sache annehmen). Diese Art der Beziehung zwischen Mann und Frau ist eine lediglich billige und vergngliche. Sie besitzt keine eigenen Werte, worauf sie besteht. Sie besteht nur, um die sexuellen Interessen der beiden beteiligten Parteien zu erfllen. Keiner Seite werden irgendwelche finanziellen, gesellschaftlichen oder emotionalen Verpflichtungen auferlegt. Wenn die Frau schwanger wird, ist das ihr eigenes Problem, und wir alle wissen, dass ein aussereheliches Kind als "unrechtmäßiges" Kind abgestempelt wird, das nichts als eine Last fr die gesamte Gesellschaft ist.
    Der Mann im Allgemeinen ist nicht verpflichtet, das Kind als das Seine anzunehmen, und ist nicht verpflichtet, finanzielle Verantwortlichkeit fr das Kind zu bernehmen.
    Was das Konzept und die Praxis der Polygamie in der Islamischen Gesellschaft angeht, so ist sie auf vier Ehefrauen beschränkt. Sie muss rechtmäßig und gesetzlich mit einem Ehevertrag und Zeugen geschlossen werden, und der Mann muss alle finanziellen Lasten und Verantwortungen, die von seiner Ehe herrhren, bernehmen. Der Ehemann muss der Frau, die er heiratet, ein Brautgeld zahlen, und er muss alle Ausgaben der Frau, ihrer Kinder und des Haushalts tragen. Alle Kinder aus dieser Ehe sind "eheliche" Kinder, die unter der Frsorge und Verantwortlichkeit beider Eltern aufwachsen mssen.
    Man könnte fragen,
    "Wenn wir die Mehrehe fr Männer erlauben, warum ist sie dann nicht auch fr Frauen erlaubt?"
    Die Antwort ist folgende: Völlige Gleichheit zwischen Mann und Frau in der Polygamie ist aus natrlichen und körperlichen Grnden nicht möglich, wie wir erläutern werden:
    Körperlich

    In den meisten Gesellschaften der Welt besitzt der Mann die Autorität ber den Haushalt. Nur zur Diskussion: wenn eine Frau zwei oder mehr Ehemänner hätte, wer hätte dann die Autorität und die Fhrung im Haus? Und wessen Verlangen sollte die Frau erfllen, das des ersten oder das des zweiten Mannes? Es ist fr eine Frau zweifellos unmöglich, all die Begierden, Bedrfnisse und Verlangen der Männer zu erfllen. Wenn die Frau den einen vor dem anderen bevorzugen wrde, wären alle ärgerlich und entsetzt.

    Natrlich

    Eine Frau kann nur einmal im Jahr schwanger werden, wenn berhaupt. Und sie kann nur von einem Mann schwanger werden. Der Mann andererseits kann jedoch von verschiedenen Frauen mehrere Kinder in demselben Jahr bekommen, wenn er mehr als eine Frau hat. Wenn der Frau darber hinaus erlaubt wäre, mehr als einen Mann zu heiraten, wer wird denn dann im Fall einer Schwangerschaft der wirkliche Vater ihres Kindes sein und wie wrde das ermittelt?


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    Westliche Denker fordern Polygamie

    Wir möchten hier die Standpunkte einiger westlicher Denker zitieren, welche die Polygamie forderten und sie als die einzige Lösung fr die vielen Probleme ihrer Gesellschaften betrachteten.
    Gustave Le Bond, ein sehr bekannter französischer Denker, sagt in seinem Buch Arabische Zivilisation:
    "Polygamie befähigt die Gesellschaft soziale Krisen zu vermindern, dem Problem der Geliebten vorzubeugen und heilt die Gesellschaft von unehelichen Kindern."(Al-Azhar University Magazine, Vol.8, S.291.)
    Anni Peasant sagt in ihrem Buch Indische Religionen:
    "Ich las im Alten Testament, dass der beste Freund Gottes, dessen Herz nach dem Willen Gottes handelt, polygam war."
    Desweiteren verbot das Neue Testament die Mehrehe nicht, außer fr Priester und Minister der Kirche, die nur eine Gattin haben durften. Alte Indische religiöse Bcher erlaubten ebenfalls die Polygamie.
    Es ist natrlich einfacher, andere in ihren religiösen Prakitiken zu kritisieren. Und weil die Polygamie im Islam erlaubt ist, wird er von Nicht-Muslimen beschimpft und angegriffen.
    Wie auch immer, es ist seltsam, dass die Westlichen Menschen gegen die begrenzte und geregelte Polygamie der Muslime sind, während sie selbst unter dem großen Umfang der Prostitution in ihren eigenen Gesellschaften leiden. Ein scharfer untersuchender Blick auf die westliche Gesellschaft zeigt, dass nur einige wenige reine, keusche und ehrliche Männer die sauberen ehelichen Beziehungen respektieren und ihre Ehe mit einer Gattin ehren und keine anderen sexuellen Beziehungen außerhalb der Ehe eingehen.
    Es ist eine fehlerhafte und ungenaue Aussage, wenn man eine Gemeinschaft als monogam bezeichnet, in der Männer eine einzige Ehe aufrechterhalten, während sie Geliebte, Liebchen und andere sexuellen Beziehungen ausserhalb der Ehe mit ihrer erlaubten und rechtmäßigen Gattin unterhalten.
    Wenn wir fair und gerecht sein wollten, könnten wir sehen, dass die Polygamie im Islam die Frauen beschtzt, ehrt, erhält und respektiert. Polygamie ist besser als die westliche Prostitution, die dem Mann erlaubt, eine Geliebte oder Freundin zu haben, um seine sexuellen Bedrfnisse zu erfllen ohne Respekt fr die Gefhle, Emotionen, Bedrfnisse und Ehre der Frauen. Der Mann wird die Frau verstoßen, sobald er seine Befriedigung erreicht hat. Der Mann hat keine gesellschaftliche Verpflichtung oder Bindung gegenber der Geliebten oder der Freundin, die nur seine sexuellen Wnsche erfllt und ihm von Zeit zu Zeit Gesellschaft leistet, die er braucht. Auch wenn manche Leute sowohl die Polygamie, als auch Unzucht oder Prostitution als schlecht und unannehmbar bezeichnen, ist es von den Nicht-Muslimen dennoch unfair, einem Muslim fr die gleiche Sache Vorwrfe zu machen, während seine Gesellschaft sie aber akzeptiert und billigt.
    Jawid, ein bekannter englischer Gelehrter, sagt:
    "Das starre englische System, das Polygamie verhindert, ist ein unfaires und unannehmbares System. Es verletzt ungefähr zwei Millionen Frauen, die alte Jungfern geworden sind. Diese Frauen haben ihre Jugend verloren und wurden des Rechtes beraubt, Kinder zu haben. So wurden diese Frauen gezwungen, ihre sittlichen Werte fortzuwerfen, wie man einen Dattelkern wegwirft."(Ahmad Abdu Aziz al-Hussein, Frauen und ihre Stellung im Islam.)
    Mobenar, ein Mitglied des französischen Parlaments, bemerkte:
    "Es gibt jetzt zweieinhalb Millionen französische Mädchen, die keinen Ehemann finden können, wenn wir annehmen, dass jeder französische junge Mann nur eine Frau heiraten wird. Ich erkläre frei, dass ich wirklich glaube, 'eine Frau kann erst ein gesundes Leben genießen, wenn sie Mutter geworden ist'. Ich glaube, jedes Gesetz, das ein Urteil abgibt, dem eine so große Zahl der Mitglieder der Gesellschaft entgegengesetzt lebt, ihm widerspricht und es ablehnt, die natrlichen Gesetze des Menschen auf der Erde zu erfllen, ist ein grausames und primitives Gesetz, das den einfachsten Dingen der Gerechtigkeit und Fairness widerspricht."(ibid.)
    Im Jahr 1959 veröffentlichten die Vereinten Nationen eine spezielle Statistik: (Wahiid-ud-Diin Khan, Herausforderung Islam.)
    "Diese Veröffentlichung hat mit Zahlen und Statistiken bewiesen, dass die ganze Welt jetzt einem anwachsenden Problem von außerehelich geborenen Kindern gegenbersteht, im Gegensatz zu den legitimen Kindern. Die Zahl der unehelichen Kinder ist in manchen Ländern um 60% angestiegen. In Panama zum Beispiel beträgt die Zahl der außerehelich geborenen Kinder 75% der Gesamtgeburtsrate im Land. Das bedeutet, dass drei von vier Kindern außerhalb einer Ehe geboren wurden. Die höchste Prozentrate an außerehelich geborenen Kindern erreicht Lateinamerika. Indessen zeigt die Veröffentlichung, dass die Zahl der illegitimen Geburten in den Islamischen Ländern fast gleich Null beträgt (verglichen mit anderen Ländern). Der Redakteur der Veröffentlichung geht noch weiter und sagt: 'Islamische Länder sind vor derartigen gesellschaftlichen Problemen und Krankheiten durch die Polygamie geschtzt.'"


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    Zeugenaussage von Frauen

    Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Quran al-Karim (2:282):
    [Und lasst zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann (sollen es bezeugen) ein Mann und zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit, wenn sich einer der beiden irrt, die andere von ihnen sie (daran) erinnert.]
    Allah erläutert in dieser Ajat, dass Bezeugungen, die die Rechte anderer sichern, nicht eher gltig sind, bis zwei Männer oder ein Mann und zwei Frauen es bezeugen.
    Die Göttliche Weisheit gab den Frauen im Allgemeinen sehr sensible Emotionen, sanfte Gefhle, Frsorge und Liebe. Dies befähigt die Frau, zu ihrer natrlichen Aufgabe, Kinder zu bekommen, zu stillen, fr alle Bedrfnisse des kleinen Kindes zu sorgen, dem Kind eine Begleiterin zu sein, usw. Diese Verantwortung erfordert ein sehr großes Herz, ungeheuere Sorge, tiefes emotionales Einfhlungsvermögen und sehr starke Liebe.
    Aufgrund dieser emotionalen Eigenschaften der Frau kann sie sehr leicht ihren gefhlsbetonten Eingebungen folgen und von der Wirklichkeit abschweifen, weil sie sich in einen Fall sehr stark hineinversetzt. Die Liebe einer Frau und ihre Gefhle können ber sie und das, was sie bezeugt hat, kommen und dadurch die Geschichte ihrer Zeugenaussage und das Zeugnis zerstören. Daher wurde eine Göttliche Vorsichtsmaßnahme getroffen, um jegliche emotionale Betroffenheit der Frau, im Falle einer Zeugenaussage in ernsten, kritischen und extrem gefährlichen Fällen, wie Morde, ernste Verbrechen und Angriffe, auszuschließen. Wenn eine Frau bei einem Verbrechen anwesend ist, wenn ein Mord geschieht, dann könnte sie ihre Augen schließen, um zu vermeiden, dass sie eine schreckliche Greueltat mitansieht. Eine Frau, die so ein schweres Verbrechen bezeugt, könnte auch versuchen, davonzurennen und dem Verbrechen zu entfliehen. Eine Frau, die ein so schweres Verbrechen bezeugt, ist höchstwahrscheinlich emotional in Mitleidenschaft gezogen und berhrt, was zu einem Verlust der Nerven und der Fassung fhren kann. Dies alles kann natrlich die Zeugenaussage der Frau beeinflussen, wenn sie als Zeugin eines Verbrechens gerufen. Wir wollen hier auch noch auf eines der wichtigsten Prinzipien des Rechts - und Gesetzsystems im Islam hinweisen, das lautet: "Eine Kapitalstrafe im Islam kann abgewendet werden oder unanwendbar sein, wenn ein Zweifel in dem Fall (oder in dem begangenen Verbrechen) auftritt."
    Der Islam hat den Frauen völlige finanzielle Freiheit gewährt, wenn es um Unabhängigkeit und das Treffen finanzieller Entscheidungen geht und stellt sie in dieser Hinsicht dem Mann vollkommen gleich. Trotzdem ist die natrliche Rolle im Leben der Frau das Aufziehen der Kinder und die Sorge fr die Familie, und dazu ist es erforderlich, dass sie längere und ausgedehnte Zeiten zu Hause verbringt.
    Es ist nicht so, wie manche behaupten, dass
    "Zwei-Frauen Zeugenaussagen und Bezeugungen eine Beleidigung fr die Intelligenz der Frauen und eine Missachtung ihrer Integrität sei".
    Wenn es so wäre, wrde auch die Aussage einer einzelnen Frau bei den intimen Angelegenheiten der Frauen nicht gelten gelassen. Trotzdem akzeptiert der Islam aber die Aussage einer einzelnen Frau, wenn es um die Feststellung der Jungfräulichkeit, die Geburt eines Kindes, die Klärung von weiblichen, sexuellen Fehlern oder andere Dinge geht, die aufgrund eines Streits einer Untersuchung der Intimsphäre der Frau bedrfen. Zur gleichen Zeit weist der Islam die Aussage eines einzelnen Mannes zurck, wenn es um weniger wichtige finanzielle Angelegenheiten geht, wie das Verleihen oder Borgen von Geld und andere Transaktionen. Tatsächlich handelt es sich bei zuvor zitierten Fällen mit der akzeptablen Zeugenaussage von nur einer einzelnen Frau, um viel wichtigere Bezeugungen als das, was die Männer auf diesem Gebiet auf sich nehmen. Deshalb sollten wir realisieren, dass Aussage einereinzelnen Frau in ernsten Angelegenheiten eingesetzt wurde, um die Schuld Einzelner in der Gesellschaft aufgrund dieser Zeugenaussage zu erhalten und zu beweisen.
    Desweiteren möchten wir an dieser Stelle betonen, dass die Zeugenaussage selbst kein Privileg und keine Ehre ist. Es ist eher eine Last, welcher viele Männer und Frauen in der Gesellschaft lieber entgehen wrden. Daher befiehlt Allah den Menschen, ihre Zeugenaussagen zu leisten und nicht zu versuchen, dem zu entgehen oder sie zurckzuhalten, denn sie werden am Tag des Gerichts darber befragt werden. Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Quran al-Karim (2:282):
    [Und die Zeugen sollen sich nicht weigern, wenn sie gerufen werden.]
    Hier wird Mann und Frau allgemein angesprochen. Viele Menschen auf der gesamten Welt versuchen, zu vermeiden, Zeuge zu werden und versuchen, Folgen der Aussage zu entkommen, weil es eine große Last und Mhe bedeutet. Man ist verpflichtet, zum Gericht zu gehen, im Zeugenstand zu stehen, zu schwören, die Wahrheit zu sagen, wird im Kreuzverhör befragt und vieles andere. Ein Ergebnis der Zeugenaussage und Bezeugung können finanzielle und körperliche Lasten sein. Ein Zeuge könnte in manchen Einzelfällen ermordet werden. Der Islam beabsichtigt deshalb, viele dieser Schwierigkeiten, die die Zeugenaussage miteinschließt, den Frauen abzunehmen.
    Im Islam ist eine Frau nicht verpflichtet, fr die Familie aufzukommen, Verantwortung zu tragen und finanziell fr den Haushalt geradezustehen (außer wenn sie freiwillig daran teilhaben möchte). Denn dies liegt in der Verantwortung des Mannes. Der Islam gibt der Frau die Hauptaufgabe, sich selbst, ihre Seele, ihre Zeit und ihre Kraft folgendem zu widmen:
    "der Aufrechterhaltung der menschlichen Rasse und zuknftigen Generationen".
    Die Zeugenaussage eines einzelnen Mannes ist andererseits bei finanziellen Dingen nicht annehmbar. Es mssen zwei männliche Zeugen gebracht werden, um das finanzielle Recht des Antragstellers zu beweisen. Niemand wrde diese Vorschrift als eine Beleidigung fr die Intelligenz des Mannes oder seinen Rechten widersprechend bezeichnen.
    Darberhinaus betrachtet der Islam die Aussage einer Ehefrau fr exakt genauso gleichwertig wie die ihres Gatten, wenn der Ehemann seine Frau des Ehebruchs beschuldigt und er keinen Beweis erbringen kann.
    Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Quran al-Karim (24:6-9):
    [Und (was) jene (betrifft), die ihren Gattinnen (Ehebruch) vorwerfen und keine Zeugen (dafr) außer sich selber haben von solchen Leuten soll die Aussage des Mannes allein (gengen), wenn er viermal bei Allah schwört, dass er die Wahrheit rede; und (sein) fnfter (Eid) soll sein, dass der Fluch Allahs auf ihm lasten möge, falls er ein Lgner sei. Von ihr aber soll die Strafe abgewendet werden, wenn sie viermal den Schwur bei Allah leistet, dass er ein Lgner sei. Und (ihr) fnfter (Eid) soll sein, dass Allahs Zorn auf ihr lasten möge, falls er die Wahrheit rede.]


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    Finanzielle und moralische Verantwortung im Haushalt

    Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Quran al-Karim (4:34):
    [Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben.
    Die finanzielle und moralische Verantwortung eines Haushalts benötigt eine starke Persönlichkeit, Präzision und Entschlossenheit beim Treffen von Entscheidungen, usw. Die Haushaltsangelegenheiten fhren, leiten und bewegen ist im Islam die Verantwortung des Mannes, und nicht die der Frau.
    Die körperliche und geistige Beschaffenheit des Mannes befähigt ihn dazu, diese Verantwortung zu tragen. Diese Verantwortung wurde aufgrund natrlicher Qualifikationen und der erlangten Fähigkeiten, wie schon vorher erwähnt, auf den Mann bertragen. Gemäß dem Islam wird vom Mann erwartet, fr seinen Haushalt finanziell, körperlich, emotional (u.a.) Sorge zu tragen. Ähnlich ist der Mann im Islam verpflichtet, die Frau zu beschtzen, fr ihre Bedrfnisse zu sorgen und den Bedarf des gesamten Haushalts bereitzustellen. Der Mann ist ein verantwortlicher "Wächter" seines eigenen Haushalts, und er wird ber seine "Herde" befragt, wie wir aus dem schon erwähnten Ausspruch des Gesandten Allahs (salla-llahu alaihi wa salam. Allahs Segen und Frieden auf ihm) gelernt haben.
    Eine Frau andererseits ist schwächer im Vergleich zum Mann. Wegen der vielen Dinge, die sie körperlich leistet, wie schwanger sein, gebären, stillen, Sorge fr Kinder und Begleitung, usw. Sie ist nicht so gut darauf vorbereitet wie der Mann, die Verantwortung fr den ganzen Haushalt zu bernehmen. Dies ist aber natrlich keine Beleidigung fr sie.
    Die Menstruation belastet die Frau zusätzlich jeden Monat durch den enormen Blutverlust. Die Schwangerschaft setzt die Frau schrecklichen Schmerzen und Leiden aus (aber sie ist trotzdem zum Genießen und von den meisten Frauen auf der Erde erwnscht).
    Während der Schwangerschaft beschäftigen sich die Frauen mehr mit dem Fetus als mit sich selbst. Eine schwangere Frau macht sich Sorgen um die Entbindung. Ob es eine normale Geburt wird, oder ein Kaiserschnitt, unter dessen Folgen sie noch leiden muss. Eine schwangere Frau macht sich viele Sorgen um das Baby, ob es normal sein wird und gesund, usw. All diese Sorgen beeinflussen den mentalen Zustand der Frau und spiegeln sich in ihrem Leben, Verhalten und Benehmen wieder.
    Geburt

    Frauen benötigen nach der Geburt eine Wochenbettruhe, um sich zu erholen, weil sie während der Schwangerschaft und der Geburt viele Schmerzen erleiden. Die Wochenbettzeit zwingt sie, sich geistig und körperlich fr eine gewisse Zeit, die je nach Frau unterschiedlich sein kann, auszuruhen.
    Stillen

    Eine stillende Mutter bietet oder gibt ihrem Kind einen betimmten Anteil von ihrem verdauten Essen. Dieser Vorgang beeinträchtigt die Gesundheit der stillenden Mutter. Viele stillende Frauen leiden unter Haarausfall, Blutarmut, Schwindel und allgemeine Mdigkeit während der Stillzeit, die bis zum dritten Lebensjahr des Kindes andauern kann, wenn es nicht entwöhnt wird. Desweiteren erfordern die Sorge fr das Kind und seine Beaufsichtigung, was ein sehr zeitaufwendiger Prozess ist, viel Mhe und harte Arbeit von der Mutter.
    `Abbas Mahmud al-`Akkad, der bekannte ägyptische Schriftsteller, bemerkt:
    "Frauen besitzen eine ausgesprochen besondere emotionale Beschaffenheit, die der emotionalen Beschaffenheit des Mannes berhaupt nicht ähnlich ist. Die Gesellschaft eines kleinen Kindes erfordert eine große Gleichartigkeit und Ähnlichkeit zwischen der Mentalität des Kindes und seines Gefährten, der Mutter. Sie muss verstehen, was es will und wie es denkt und fhlt. Deshalb und aufgrund dieser Tatsachen ist die Frau fr Emotionen sehr viel empfänglicher. Das macht es einer Frau im Vergleich mit dem Mann schwer, hart, heftig und entschieden zu sein, wenn es gebraucht wird." (Frauen im Quran al-Karim.)
    Dr. Alex Liberelle, ein Nobelpreisgewinner, sagt, bei der Erläuterung der natrlichen organischen Unterschiede zwischen Mann und Frau: (Wahid-ud-Diin, Herausforderung Islam..)
    "Die Dinge, in denen sich Mann und Frau unterscheiden, sind nicht nur auf die Sexualorgane, die Anwesenheit der Gebärmutter und die Schwangerschaft begrenzt. Diese Dinge sind ebenfalls nicht nur auf die unterschiedlichen Lehrmethoden von Männern und Frauen begrenzt. Tatsächlich sind diese Unterschiede fundamenteller Natur. Die Körpergewebe von Mann und Frau sind unterschiedlich. Die Chemie der beiden Körper unterscheidet sich ebenso.
    Bestimmte Drsen geben bestimmte Flssigkeiten ab, die nur fr ein spezielles Geschlecht geeignet sind. Die Frau unterscheidet sich völlig vom Mann, was die chemische Zusammensetzung des Sekrets angeht, was die Ovarien in das Körperinnere der Frau abgeben."
    Jene, die die völlige Gleichheit zwischen Mann und Frau fordern, verstehen diese grundlegenden Tatsachen und essentiellen Unterschiede nicht (oder sie ignorieren sie). Verfechter und Forderer derselben Rechte fr Männer und Frauen fordern dieselbe Ausbildung, ohne Rcksicht auf das Geschlecht, dieselben Berufe, Aufgaben, Verantwortung und Positionen. Die Natur der Frau und ihre körperliche Beschaffenheit unterscheidet sich völlig von der des Mannes. Jede Körperzelle besitzt eine weibliche Qualität. Aus diesem Grund können wir schon sehen, dass sich die Organe von Mann und Frau vollkommen voneinander unterscheiden.
    Dasselbe trifft auch auf das Nervensystem der Frau zu. Wir mssen uns vor Augen fhren, dass die Gesetze und Regeln des Nervensystems so streng und genau funktionieren wie die astronomischen Gesetze und Regeln. Sie sind außerordentlich präzise. Es gibt keine Möglichkeit, etwas an den Gesetzen und Regeln zu verändern, zu modifizieren oder zu verwandeln. Wir sollten ihnen keine widernatrliche Stellung suchen. Frauen mssen ihre Talente auf der Grundlage ihrer eigenen natrlichen Veranlagung aufbauen und fördern, und sie drfen nicht die Männer nachahmen.
    Es gibt noch einen anderen Punkt, der hier anzufhren ist. Die Muskulatur der Männer ist von Natur aus kräftiger als die der Frauen. Dies ist eine festverankerte Tatsache. Männer können ermdendere, strapazierendere, mhsamere und handwerklichere Tätigkeiten ausben, während Frauen meistens fr vergleichbare Arbeiten nicht vorbereitet sind.
    Daher sind Männer von Natur aus schon dazu ausgestattet und qualifiziert, die Rolle des Fhrers ber den Haushalt im allgemeinen und ber die Frauen im besonderen zu bernehmen.


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  8. #8
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    Das Recht der Frau auf Erbschaft

    Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt im Quran al-Karim (4:11):
    [Allah schreibt euch hinsichtlich eurer Kinder vor: Auf eines männlichen Geschlechts kommt (bei der Erbteilung) gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts.]
    Diejenigen, die den Islam missverstanden haben, behaupten, der Islam behandle die Frauen in den Angelegenheiten des Erbes ungerecht. Wie könnte es fair sein, einem Mann (Sohn) einen Teil, der zwei Teilen der Frau (Tochter) entspricht, zu gewähren (obwohl sie Bruder und Schwester derselben Eltern sind)? Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) bietet im Quran al-Karim ein vollkommenes und detailliertes Schema fr das Erbe der Frau. Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) legt die drei Fälle fr das Erbe der Frau folgendermaßen fest:
    Eine Frau erhält den gleichen Anteil wie ein Mann.

    Eine Frau erhält den gleichen Anteil wie ein Mann, oder vielleicht etwas weniger.

    Eine Frau erhält den halben Anteil dessen, was ein Mann erhält, welches der Normalfall ist.

    Wer sich fr weitere Einzelheiten zu diesem Thema interessiert, kann eine ausfhrliche Erläuterung in entsprechenden Bchern ber Erbrecht im Islam ansehen. Es gibt tatsächlich einen speziellen Zweig, die Wissenschaft der Erbteilung, die sich mit dem Wissen ber die verschiedenen Arten, eine Erbschaft aufzuteilen, befasst.
    Also man muss in erster Linie fair und gerecht sein. Bevor man ein Urteil fällt, wie das ber die
    "unfaire Behandlung der Frauen im Islam bei dem Erbrecht", muss man das Thema erst grndlich untersuchen. Es folgt ein Beispiel, ber die Art und Weise wie der Islam eine Anweisung erlässt, wie der Reichtum eines Verstorbenen unter den Erben aufzuteilen ist: "Ein Mann verschied und hinterließ einen Sohn und eine Tochter. Der Verstorbene hinterließ eine Summe von US$ 3,000.00 fr seine Erben. In diesem Fall und im Einklang mit den Islamischen Regeln der Besitzteilung hat der Sohn einen Anspruch auf US$ 2000.00 und der Anteil der Tochter beträgt US$ 1000.00."
    Lasst uns die Situation des Erben nach dem Tod des Vaters untersuchen. Der Anteil des Sohnes am Erbe verringert sich, weil er ein Brautgeld zahlen muss (wenn er beabsichtigt, zu heiraten). Er ist verpflichtet, fr die Heirat sein Haus zu möbilieren und fr den Bedarf seines Haushalts finanziell aufzukommen. Der Sohn ist auch verpflichtet, fr seine verwitwete Mutter zu sorgen, fr seine Großeltern (wenn sie noch leben) und andere arme und bedrftige Verwandte. Die Tochter andererseits ist nicht verpflichtet, von ihrem geerbten Geld irgendetwas abzugeben (es sei denn sie will es), selbst wenn sie wohlhabend und reich ist. Wenn sie heiratet, erhält sie ein Brautgeld von ihrem Ehemann.
    Der Ehemenn muss fr ihren finanziellen Bedarf aufkommen, was Ausgaben fr das Haus, Gesundheit, Kinder und alle anderen finanziellen Verpflichtungen der Familie betrifft.
    Also ist es die Verantwortlichkeit des Mannes, fr die finanzielle Versorgung der Frau und seiner gesamten Familie, seinen Mitteln entsprechend, Sorge zu tragen. Der Reichtum der Tochter von der Erbschaft wird ergänzt und daher eher vermehrt als vermindert, wenn sie heiratet und ein Brautgeld von ihrem Ehemann erhält. Sie besitzt einen Anspruch an ihren Gatten, auf alle Lebensausgaben was Unterkunft, Essen, Gesundheitspflege, Kinderausgaben und alles andere angeht.
    Der Mann ist auch verpflichtet, im Fall einer Scheidung oder Trennung Unterhalt und Untersttzung fr Kinder zu zahlen. Eine weibliche Erbin kann mit ihrem Reichtum, Geld und Gut anfangen, was sie möchte. Sie kann ihren Anteil investieren oder damit tun, was ihr gefällt. Damit zeigt dieses Beispiel, dass der Anteil der Tochter am Erbe unversehrt bleibt, während der Anteil des Mannes aufgrund seiner finanziellen Verantwortungen und Verpflichtungen aus vielen rechtlichen gltigen Grnden ausgegeben wird. Die Frau besitzt im Islam das Recht, ihren Anteil am Erbe fr sich zu behalten.
    Die Islamischen Gesetze und Lehren unterscheiden sich von allen nationalen und internationalen Gesetzsystemen auf der ganzen Welt. In manchen Gesellschaften bernimmt der Vater nach einem bestimmten Alter keinerlei finanzielle Verantwortung fr seine eigene Tochter oder seinen eigenen Sohn. Der Sohn und die Tochter sind mit ihren finanziellen Bedrfnissen und Vorkehrungen sich selbst berlassen.
    Gemäß dem Islam ist der Vater (oder auch ein Bruder nach dem Tod des Vaters) verpflichtet, fr den gesamten finanziellen Bedarf der Tochter (oder Schwester) aufzukommen, bis sie heiratet. Von dem Zeitpunkt an, wo eine Frau heiratet, ist ihre finanzielle Verantwortung nach den Islamischen Lehren die Pflicht ihres Ehegatten. Wenn indessen Gesetze den männlichen und weiblichen Erben denselben Anteil zusprechen, dann sollten sie auch dieselben finanziellen Pflichten und die gleiche Verantwortung tragen.
    Aus diesem Grund ist es ungerecht und unfair zu verlangen, dass männliche und weibliche Muslime, die nicht die gleichen finanziellen Verpflichtungen und Verantwortung besitzen, einen "gleichen", "gerechten" und "fairen" Anteil vom Erbe erhalten sollen. Angesichts der vorangegangenen Erläuterung ist es fair und gerecht, dem männlichen Erben vor dem weiblichen Erben des Vaters oder der Mutter den Vorzug zu geben, wie es im Islam blich ist. Männer und Frauen tragen nämlich im Islam nicht dieselbe finanzielle Verantwortung und Pflicht auf ihren Schultern. Also wäre es unfair, beiden dasselbe Erbe zukommen zu lassen. Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) nahm jegliche finanzielle Aufregung, Druck, Verantwortung und Pflicht von den Frauen.
    Zusätzlich ehrte Er die Frau, indem Er ihr das Recht zusprach, alles was sie braucht, von ihrem Ehemann, Bruder oder Sohn besorgt zu bekommen. Von allen männlichen Familienmitgliedern wird gefordert und erwartet, dass sie die finanzielle Last der weiblichen Familienmitglieder tragen. Wenn also nach dem Islamischen Gesetz eine Frau nur die Hälfte des Anteils eines Mannes beim Erbe erhält, so ist dies wirklich fair und gerechtfertigt.
    Eine wichtige Sache ber die Erbschaft im Islam sollten wir an dieser Stelle noch betonen undzwar,
    "jeder männliche und/oder jeder weibliche Erbe erhält einen bestimmten Anteil an der Erbschaft, auf die er/sie ein Anrecht besitzt, und niemand kann den Erben seines/ihres Anteils am Erbe berauben".
    Dies ist nicht so wie beim britischen Recht, das dem Eigentmer des Reichtums die Freiheit lässt, seine Hinterlassenschaft demjenigen, den er vor seinem Tod bestimmt, zu berlassen. Nach den Islamischen Lehren ist man berechtigt, lediglich ein Drittel seines/ihres Erbes nach eigenem Willen zu vererben, und dieses Limit darf niemand berschreiten.
    Gustave Le Bond sagt in seinem Buch Arabische Zivilisation:
    "Die Prinzipien des Erbrechts, die im Heiligen Quran festgelegt wurden, enthalten eine große Gerechtigkeit und Fairness. Wer den Heiligen Quran liest, kann dieses gerechte und faire Konzept des Erbes in den Versen finden, die ich zitiert habe. Ich muss auch betonen, welcher Grad der Effizienz mit diesen allgemeinen Regeln, die von den Versen abgeleitet werden, erreicht wird. Ich habe das britische, französische und Islamische Erbrecht verglichen und herausgefunden, dass der Islam den Frauen, von denen der Westen denkt, sie wrden "schlecht behandelt" und Muslime seien in der Behandlung ihrer Frauen (und Frauen im allgemeinen) "unfair", einen Erbanspruch gewährt, der in unseren Gesetzen fehlt."
    Desweiteren werden im Islam alle Ausgaben, die vom "Blutgeld" herrhren, von den Männern der Familie getragen. Frauen tragen keine Verantwortung ber das "Blutgeld"


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  9. #9
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    Blutgeld

    Der Islam schreibt vor, dass das Blutgeld fr den Mord an einer Frau die Hälfte dessen beträgt, was fr einen Mann gezahlt wird. Das gilt natrlich eher, wenn eine muslimische Frau durch einen Unfall ums Leben kommt als durch einen Mord.
    Was einen Mord angeht, so bedarf es hier der Kapitalstrafe, in diesem Fall sind Mann und Frau aus der Sicht der Islamischen Gesetze gleich, denn Mann und Frau sind im Sinne der Menschenrechte gleich. In dem Fall einer unabsichtlichen Tötung ist das Blutgeld, das den Erben des Opfers gezahlt wird, halb so viel, wie das fr die absichtliche Tötung eines Mannes, wegen des Schadens, den die Familie durch den Tod des Mannes erleidet. Die Familie, dessen Broterwerber getötet wird, verliert die Person, die finanziell fr die gesamte Familie verantwortlich ist, obwohl die emotionale Sorge fr die Familie nicht mit der der Frau vergleichbar ist.
    Was die Familienmitglieder betrifft, deren Mutter unabsichlich getötet wurde, so vermissen sie hauptsächlich die Liebe, Frsorge und Zuneigung ihrer Mutter, Dinge, die die meisten Männer nicht ersetzen können. Trotzdem wird die finanzielle Situation durch den Verlust der Mutter nicht betroffen. Aber natrlich kann kein Reichtum oder finanzieller Ausgleich die Liebe, Frsorge und Zuneigung der Mutter ersetzen.
    Das Blutgeld selbst ist kein Preis, Wert oder auch nur ein wahrer Ersatz fr die getötete Person. Es ist nur die geringste Einschätzung des Schadens, der der Familie durch den Verlust der getöteten Person verursacht wird, ob es der Vater oder die Mutter der Familie ist. Dass daher das Blutgeld fr eine Frau die Hälfte dessen ist, das fr einen Mann veranschlagt wird, erklärt sich von selbst.


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    Das Recht der Frau auf Arbeit

    Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) erschuf alle Menschen aus einem einzigen Mann und einer einzigen Frau. Er setzte auch Liebe und Zuneigung freinander zwischen sie, um diese Welt so entstehen zu lassen, wie wir sie jetzt kennen. Er (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) stattete den Mann, das Männliche, mit Kraft, Stärke und Ausdauer aus, damit er die Versorgung sicherstellen kann. Entsprechend stattete Allah (Subhaanahu wa taala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) die Frau, das Weibliche, mit dem aus, was sie dazu benötigt, um Nachkommenschaft der Menschen zu empfangen. Sie ist mit den nötigen Organen ausgerstet, um Kinder auszutragen, sie zu gebären, zu stillen und fr sie zu sorgen.
    Folglich wurde die Frau mit Liebe, Freundlichkeit, Mitgefhl, Frsorge und Zuneigung begabt, damit sie ihre schwierigen Pflichten mit einem Lächeln im Gesicht und Stolz und Wrde erfllen kann. Aufgrund dieser natrlichen Vorbereitung und Aufteilung der Verantwortlichkeit, und wegen der einzigartigen Spezialisierung beider, des Mannes und der Frau, ist es nur zu natrlich fr den Mann, dass er fr die Arbeit ausserhalb des Hauses ausgestattet ist und das Brot fr die Familie verdient. Andererseits ist es die natrliche Aufgabe fr die Frau, die Arbeiten im Haus zu erledigen und im Allgemeinen fr seine Bedrfnisse Sorge zu tragen.
    Der Islam beraubt die Frau aber trotzdem nicht des Rechtes, zu arbeiten. In der Tat erlaubt ja der Islam der Frau, sich persönlich um ihre Geschäftsverträge und finanziellen Transaktionen zu kmmern. All diese Verträge und Transaktionen sind angesichts der Islamischen Lehren und Gesetze rechtskräftig und gltig, und es bedarf nicht des Ehemanns, Vaters oder irgendeines anderen Vormunds. Der Islam ordnet diese Transaktionen und setzte Regeln und Bedingungen dafr in Kraft. Wenn irgendeine dieser Bedingungen nicht eingehalten werden, wird die Erlaubnis der Frau, dieses Recht auszuben null und nichtig, und der Frau wird ihr Recht eingeschränkt:
    Die Arbeit der Frau ausserhalb des Hauses, darf ihren Pflichten und Verantwortlichkeiten ihrem Ehemann und ihren Kindern gegenber nicht entgegenstehen. Wie wir alle wissen, besitzt die Frau einen Anspruch auf bestimmte Rechte von ihrem Ehemann und der Mann besitzt einen Anspruch auf bestimmte Rechte von seiner Gattin. Beide sind ihren Kindern bestimmte Rechte schuldig, die auch nicht vergessen werden drfen.

    Eine Frau muss zusammen mit anderen Frauen arbeiten. Sie darf nicht in einer Umgebung arbeiten, in der sie in körperlichen Kontakt mit Männern gerät. Lady Cook, eine bekannte englische Schriftstellerin, sagt in New Echo:
    "Männer mögen (und bevorzugen) die gemischte Umgebung. Da werden Frauen mit etwas gelockt, das ihrer menschlichen Natur widerspricht.
    Je größer das gemischte Zusammensein (von Männern und Frauen) ist, desto mehr ausserehelich geborene Kinder hat und produziert die Gesellschaft. Das ist die größte Katastrophe..." (Abdur Rahman Wasil Sexuelle und Emotionale Probleme der Jugend unter dem Licht der Islamischen Jurisprudenz, Dar-ul-Schuruuq, 1406 H.)

    In seinem Buch Internationaler Frieden und Islam sagt der späte Sayed Qutub:
    "Es ist das Recht beider, Mann und Frau, miteinander als Gefährten zufrieden zu sein. Keiner von beiden sollte Versuchungen durch den anderen ausgesetzt sein, so dass sich einer der beiden emotional (und körperlich) entfernt, wenn nicht sogar gänzlich der Snde verfällt und in den moralischen Verfall abgerät. Derartige Handlungen werden die kostbaren, heiligen Bnde zwischen ihnen bedrohen. Tatsächlich bleibt ihnen dann kein Raum mehr fr Vertrauen und Zuversicht. Die Abweichung, die von dieser moralischen Strömung durch die gemischten Beziehungen resultiert, nimmt von Tag zu Tag zu.
    Was Frauen angeht, die alle Sorten anziehender, kurzer, verfhrerischer Kleidung tragen, die ihre Körper nicht anständig bedecken, sondern ihn attraktiv zur Schau stellen, (laufen in Gefahr) schlecht gesonnene Männer, Leute mit geringen sittlichen Wertvorstellungen und Leute mit schwachem Glauben zu treffen, die sie missbrauchen und ihre Tugendhaftigkeit angreifen. Ohne Rcksicht auf das, was manche Leute ber die gemischt geschlechtliche Umgebung sagen, dass es die Herzen und die Köpfe der Menschen weich machen soll. Es ist in Wirklichkeit eine Bedrohung und Gefahr fr die Sitten und moralischen Werte der Gesellschaft. Ohne Rcksicht, auf das was sie behaupten, dass die gemischt geschlechtliche Umgebung beide Geschlechter mit der notwendigen Erfahrung ausstattet, die fr eine lang andauernde eheliche Bindung benötigt wird. Es ist nichts als Nonsens. Viele Ehen scheitern und enden mit einer Scheidung und zerstörtem Heim, selbst wenn die eine Seite die andere schon lange kannte. Die ausserehelichen Beziehungen in Gesellschaften, die an die gemischt geschlechtliche Umgebung als Lebensweise glauben, sind ausserordentlich hoch.
    Die Prozentrate von schwangeren High-School-Schlerinnen als Ergebnis der gemischt geschlechtlichen Gesellschaft erreichte 48% an einer High School in den Vereinigten Staaten.
    Ein Blick auf die zerstörten Familien, die durch die sogenannte Liebe und freie Auswahl entstanden sind, so stieg ihre Rate in den Jahren von 1890 bis 1948 drastisch an: 1890-6%, 1900-10%, 1914-14%, 1930-14%, 1940-20%, 1946-30% und 1948-40% und sie steigt noch weiter."
    Die Aufgabe oder die Arbeit, die die Frau ausserhalb ihres Hauses verrichtet, muss in erster Linie eine erlaubte Tätigkeit sein, die zur Natur der Frau passt. Sie darf nicht schwere Industriearbeit beeinhalten, auf längere Zeit in einer Militäreinheit kämpfen oder andere Tätigkeiten, die eher Männern vorbehalten und gemäß den Islamischen Gesetzen den Frauen nicht erlaubt sind, weil sie die Frau entehren.

    Wie Kanalreinigung, Straßenreinigung, Straßenbau, usw.
    Die Frage, die sich selbst stellt, ist die: Warum arbeitet die Frau eigentlich? Wenn die Frau fr ihren eigenen Unterhalt arbeitet, so hat der Islam sie doch davor bewahrt. Der Islam verpflichtet den Vater, fr die gesamten finanziellen Bedrfnisse und Verpflichtungen seiner Tochter aufzukommen, bis sie heiratet. Mit der Heirat gehen die finanziellen Bedrfnisse und Verpflichtungen der Frau (und ihrer Kinder) auf ihren Ehemann ber. Wenn der Ehemann stirbt, während der Vater noch am Leben ist, dann ist wieder der Vater finanziell fr die Tochter und ihre Kinder verantwortlich, wie vor ihrer Heirat. Wenn der Vater nicht mehr lebt und die Frau Kinder hat, die schon erwachsen sind und verdienen, dann wird der Sohn fr ihre finanziellen Bedrfnisse und Verpflichtungen verantwortlich. Wenn die Frau Kinder hat, die fr die Versorgung der Familie noch nicht einstehen können, gehen ihre finanziellen Bedrfnisse und Verpflichtungen auf ihre Brder ber, wenn diese verfgbar sind. Wenn die Frau keine Brder hat, dann ist ihre nächste Blutsverwandtschaft fr ihre finanzielle Verantwortung zuständig. Also können wir feststellen, dass die finanziellen Bedrfnisse der Frau (zumindest im Prinzip und im Einklang mit den Islamischen Lehren) von ihrer Geburt an, ihr gesamtes Leben hindurch, bis zu ihrem Tod gesichert sind, und sie ist nicht verpflichtet, fr ihren Unterhalt zu arbeiten.
    Dies wird hauptsächlich fr die Frau getan und eingerichtet, damit sie ihrer äußerst wichtigen, gesellschaftlichen Hauptaufgabe und Pflicht, d.h. das Haus zu versorgen, die Kinder aufzuziehen, frsorglich auf die Bedrfnisse aller Familienmitglieder zu achten, nachkommen kann. Dies ist eine Aufgabe, die große Anstrengung, viele Opfer und Hingabe erfordert.
    Der bekannte englische Gelehrte Samuel Smiles, einer der Vertreter der englischen Renaissance, sagte:(Mustafa Al-Ghalayeniy, Ein Blick auf die Purdah der Frauen, Beirut 1346.)
    "Das System, das verlangt, dass Frauen in Fabriken und Industrieanlagen arbeiten, egal welchen nationalen Reichtum das bringt, hat das Familienleben zerstört. Es hat tatsächlich die Grundstruktur und das Fundament des Heims und die wichtigste Säule der Familie zerstört. Es hat ebenfalls die sozialen Bände geschnitten und zerstört. Die Frau wird ihrem Ehemann weggenommen (durch die langen Stunden, die sie arbeitend in Fabriken verbringt) und die Kinder werden ihrer Rechte, auf angebrachte Zuneigung und mtterliche Frsorge, beraubt. Dies alles hat niedrigere moralische Werte der Frau zur Folge. Die eigentliche Aufgabe und Berufung der Frau ist es, eine gute, lautere und sittsame Familie zu erziehen. Sie ist hauptsächlich verpflichtet, fr den Haushalt Verantwortung und Sorge zu tragen, die Hauswirtschaft und andere häusliche Bedrfnisse im Auge zu behalten. Die Arbeit in Fabriken hat die Frauen wie schon gesagt, von all diesen Verantwortungen weggenommen, was den Anblick und die Wirklichkeit im Inneren der Häuser verändert hat. Auch die Kinder wurden nur zu oft zurckgewiesen und wuchsen in keiner guten Situation auf.
    Die Liebe und Zuneigung zwischen Ehemann und Gattin wurden ein wenig ausgelöscht. Die Frau war nicht länger die begehrte, gesuchte, angebetete und geliebte fr ihren Mann, nachdem er sich daran gewöhnt hatte, sie in der Fabrik neben sich zu sehen, wo sie das gleiche tat wie er. Die Frau geriet unter viele Einflsse und Zwänge, die ihre Mentalität und Denkmuster veränderten, worauf sittliche Werte und Rechtschaffenheit aufbauen."
    Tatsächlich ruft auch die Sdafrikanische First Lady die Frauen auf, in ihre Häuser zurckzukehren:
    "Der natrlichste Ort fr eine Frau ist ihr eigenes Zuhause. Die Hauptaufgabe und Verantwortung fr eine Frau muss die Sorge fr ihren Ehemann und die Betreuung der Bedrfnisse ihrer Kinder sein."(Abdullah bin Wokaiyel Al-Schaikh, Frauenarbeit im Maß.)
    Sie sagte auf einer Frauenkonferenz in der sdafrikanischen Hauptstadt auch:
    "Die Hauptaufgabe und Verantwortung einer Frau muss die Sorge fr ihren Ehemann und die Betreuung der Bedrfnisse ihrer Kinder sein. Dies ist unsere Pflicht in der Gesellschaft. Es ist eine Pflicht, auf die wir einen besonderen Stolz haben sollten, denn sie produziert erfolgreiche Männer und gesunde Generationen."


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Missverständnisse Über Frauen Im Islam

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