Biographie des Propheten Muhammad fsai

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Biographie des Propheten Muhammad fsai

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    Vorwort

    Wenn wir ber Muhammad, den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), Segen und Friede seien auf ihm, sprechen, dann sprechen wir von der höchsten (großartigsten) Persönlichkeit, welche die alte und moderne Geschichte je kennen gelernt hat.
    Diese Aussage kommt nicht aus der Leere. Denn wer die Geschichte des Gesandten gelesen hat und seine moralischen Eigenschaften erkannte und sich möglichst von seiner religiösen Zugehörigkeit und persönlichen Vorstellungen befreit, wird er genau das bestätigen, was wir ber ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) behaupten. Und auch gerechtdenkende Nicht-Muslime haben dies bezeugt. In der Zeitschrift Licht des Islam hat Professor Hasan Aly (Möge Allah ihm gnädig sein) folgendes gesagt: Ein Freund von mir von den Barahemah sagte: Ich betrachte den Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) des Islam als den größten (bedeutendsten) und vollkommensten Mann der Welt. Darauf fragte ihn Prof. Hasan Aly, womit der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) des Islam der großartigste und vollkommenste Mann der Welt ist! Darauf antwortete er: Denn ich sehe an dem Gesandten des Islam andere Eigenschaften, vornehme Charaktereigenschaften und viele andere Verhaltensweisen, vereint zur gleichen Zeit, die ich nie an einem anderen Menschen der Weltgeschichte festgestellt habe.
    Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war ein König, der mit den Ländern, die unter seiner Herrschaft waren, machte was er wollte und trotzdem ein bescheidener Mensch war; er sah in sich selbst, dass er nichts von all den Dingen besaß, sondern, dass alles in Allahs Hand ist. Und man sah ihn in einem großartigen Reichtum, wobei die schönen Kamele, beladen mit Schätzen, von berall her in seine Stadt kamen, trotzdem blieb er bedrftig und selten wurde bei ihm zu Hause etwas zu Essen gekocht; es kam sogar oft vor, dass er hungerte. Man sieht ihn als einen großartigen Fhrer, der seine Soldaten fhrte, die man an den Fingern abzählen konnte. Mit viel Mangel an Ausrstung kämpften sie gegen Tausende von Feinden, welche ber komplette Kriegsausrstungen verfgten und sie trotz allem mit einem großartigen Sieg schlugen. Und wir sehen ihn, wie er den Frieden liebte, es bevorzugte die Friedensverträge mit den Feinden zu schließen und die Friedens-Bedingungen mit beruhigtem Herzen und starker Erscheinung unterschrieb.

    Dabei standen tausende von seinen Anhängern voller Mut und Eifer fr diese Religion an seiner Seite und hatten trotzdem barmherzige und feine Herzen. Man sieht, wie er sich mit der ganzen arabischen Halbinsel beschäftigte und trotzdem seine Familienmitglieder, bestehend aus Frauen und Kindern htete, darunter auch die armen und bedrftigen Muslime. Er beschäftigte sich mit den Menschen, die ihren Schöpfer vergessen hatten und versuchte sie auf den Weg der Rechtleitung zu bringen. Im Allgemeinen war er ein Mensch, der sich mit der ganzen Menschheit beschäftigte und trotzdem Allah diente und mit weitem Abstand von diesem Leben regelmäßig die Gottesdienste verrichtete. Er war anwesend im Diesseits und gleichzeitig nicht da, denn sein Herz hing nur an Allah. Er hat niemals eine Rache aus persönlichen Motiven genommen und stets Bittgebete fr seine Feinde gesprochen, dass Allah sie rechtleiten möge.
    Er hat den Feinden Allahs, die Allah bekämpfen, nie vergeben und hat die Menschen, die den Weg Allahs verlassen hatten gewarnt und sie zur Rechtleitung aufgerufen. Und er warnte diejenigen, die den Weg Allahs verlassen hatten und versprach ihnen das Höllenfeuer und ihre Strafe; dabei sah man ihn, sehr weit vom Diesseits als einen Diener, welcher in der Nacht aufstand, Gottesdienste verrichtete und stets in Gedenken Allahs war. Er war auch wie ein tapferer Soldat, der mit dem Schwert fr die Sache Allahs kämpfte. Und du siehst ihn als klugen Gesandten und sndlosen Propheten in dem Moment, wo du dir vorstellst, dass er ein Eroberer der Länder und ein Sieger der Gemeinschaften ist. Er lag auf einem Teppich aus Palmenfasern und sein Kopfkissen war gefllt mit Heu, obwohl wir von ihm denken, dass er der Sultan oder der König von Arabien ist; wobei doch seine Familie in einer bedrftigen Situation war. Und dies, obwohl die ganzen Gelder aus jeder Ecke der Arabischen Halbinsel im Hof seiner Moschee lagen.
    Und als seine Tochter Fatima zu ihm kam und jammerte, dass ihr vom Wassertragen und von der Betätigung des Mhlsteins ihre Hände anschwollen, lehrte er sie Lobpreisungen Allahs, welche ihr Erleichterung verschaffen sollten, obwohl er dabei war, die Kriegsbeute, die zum Teil auch aus Sklaven bestand, an die Muslime zu verteilen.

    Eines Tages kam sein Gefährte Umar Ibn Al-Chattab (Allahs Wohlgefallen auf ihm), schaute sich im Zimmer des Gesandten um und fand nur einen Teppich aus Palmfasern, auf welchem der Gesandte lag; und alles was sich im Haus befand war eine Saa` (ein altes Hohlmaß, das etwa 3 kg beträgt) Gerste und ein an einem Pfeil hängender Wasserbehälter (aus Schafsleder); das war alles, was der Gesandte besaß, als sich die Hälfte der Arabischen Halbinsel unter seiner Herrschaft befand. Als Umar dies sah, kamen ihm die Tränen aus den Augen. Da fragte ihn der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm):
    Warum weinst du Umar? Er sagte: Wie kann ich nicht weinen, wo doch der Kaiser und Kisra das Leben und ihre Annehmlichkeiten genießen und der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nur das besitzt, was ich sehe? Dann sagte der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): O Umar bist du nicht damit zufrieden, dass dies der Anteil des Kaisers und Kisras von den Gaben des Lebens ist und wir dafr das Jenseits nur fr uns allein bekommen?
    Und als der Gesandte sich mit seinen Streitkräften Makkah näherte um die Stadt zu erobern, stand Abu Sufyan neben Al-Abbas, dem Onkel des Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und sie schauten den muslimischen Mudschahedien zu, wie sie mit ihren vielen Fahnen gen Makkah kamen. Damals hatte Abu Sufyan den Islam noch nicht angenommen; hier bewunderte er dies und bekam Angst, weil sie einer Flut gleichten, die sich Makkah näherte.
    Dann sagte er zu seinem Gefährten: O Abbas, dein Neffe ist zu einem großartigen König geworden. Da antwortete ihm Abbas wie folgt, weil er es anders betrachtete als Abu Sufyan es tat: Das hat nichts mit König-Sein zu tun, das ist ein Prophetentum und eine Botschaft. Eines Tages war Udayy Al-Taay, Sohn des berhmten Hatem Al-Taay, welcher als Beispiel der Großzgigkeit und Zuneigung den Bedrftigen gegenber bekannt war, in einer Runde bei dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) anwesend, während er noch Christ war. Als er sich ansah, wie die Gefährten des Gesandten diesen ehrten und jeder mit seiner Dschihad-Waffe ausgerstet, bereit fr die Verteidigung, dastand; fing er an sich darber Gedanken zu machen, ob es sich nun um die Sache eines Propheten oder die Sache eines Herrschers handelte.

    Und er fragte sich selbst: Ist dieser (der Gesandte) ein König von den Königen oder ein Prophet von den Propheten Allahs? Währenddessen kam eine sehr arme Frau aus Al-Madina zu dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und sagte: O Gesandter Allahs, ich möchte dir etwas anvertrauen (flstern). Dann sagte er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) : Suche dir einen Weg von den Wegen Al-Madinas und ich komme mit. Dann stand er auf, ging mit ihr und erledigte ihr Anliegen. Als der Sohn von Hatem Al-Taay diese Bescheidenheit des Gesandten sah, wobei er zwischen seinen Gefährten wie ein König wirkte, wurde die Dunkelheit des Unrechts weggefegt und die Wahrheit klar; und somit war er sich sicher, dass es sich um die Botschaft Allahs handelte. Er nahm sein eigenes Kreuz, warf es weg und ging mit den Gefährten des Propheten in das Licht des Islam.
    Hier erwähnen wir die Aussagen mancher Orientalisten (Obwohl die Orientalisten verschiedene Ziele durch ihre Forschungen (Studien) und Erwerb von Wissen ber den Islam verfolgen. Manche von ihnen lernen ber den Islam, um nach der wahren Religion zu suchen; und den meisten von ihnen hat Allah Erfolg verliehen um den Islam zu kennen und zu befolgen. Andere lernen ber den Islam, um Schwachstellen zu suchen und damit den Islam zu bekriegen, undzwar dadurch, dass sie ihre Missverständnisse und Lgen ber den Islam verbreiten. Und manche lernen ber den Islam, um ihn als ihre Religion anzunehmen und um die wahren und klaren Informationen weiterzugeben.) Über den Propheten Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), und wir als Muslime, die an sein Prophetentum und seine Botschaft glauben, brauchen diese nicht zu erwähnen, jedoch wurden wir durch zwei Grnde dazu veranlasst: 1- Erster Grund: Wir erwähnten die Aussagen der Orientalisten, damit die Muslime, die den Islam nur als Namen kennen, dazu bewegt werden, dieses Buch zu lesen.
    Somit werden sie wissen, was Nicht-Muslime ber den Propheten Muhammad sagen und schreiben; ber den Menschen, den sie sich als Vorbild nehmen und ihm folgen sollten, es jedoch unterlassen haben. Mit der Hoffnung, dass dieses Buch diesen Muslimen den Anfang der Rckkehr zu ihrer Religion macht.

    2-Zweiter Grund: Wir erwähnten die Aussagen der Orientalisten, damit Nicht-Muslime mehr ber diesen Propheten und die Wahrheit lesen und wissen; und zwar aus den Mndern ihrer Glaubensbrder, deren Sprache sie sprechen. Mit der Hoffnung, dass sie die Rechtleitung zum Islam erlangen und als Anfang fr eine ernste Forschung, um diese großartige Religion kennen zu lernen. Und meine Bitte an die Menschen ist, dass sie nicht mit dem Verstand anderer denken, sondern ihren eigenen Verstand dazu benutzen; und sich von ihren religiösen Empfindungen und gedanklichen Vorstellungen möglichst befreien, damit sie in der Art desjenigen lesen können, die das Rechte erkennen und erreichen wollen.
    _______________________________
    Geschrieben von: Abdur Rahman Al-Sheha
    Box. 59565 - Ar-Riyadh 11535
    E-Mail: alsheha@yahoo.com
    www.islamland.org
    www.mohammad.islamway.com
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    Wer ist der Gesandte Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm)?

    Seine Abstammung:

    Er ist Abul-Qasim (Vater von Qasim = arabischer Beiname) Muhammad, Sohn von Abdullah Ibn Abd Al-Muttalib Ibn Haschim, der zum arabischen Stamm Quraiš gehört und dessen Genealogie bis zu Adnan, dem Sohn Ismael, dem Sohn von dem Propheten Abraham reicht. Muhammads Mutter ist Ãmena Bint Wahb (Tochter von Wahb), deren Genealogie ebenfalls zu Adnan, dem Sohn Ismaels, reicht. Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagt diesbezglich: Allah hat Kinana unter den Kindern Ismaels ausgezeichnet, Quraiš unter den Kindern Kinana, unter Quraiš Bani Haschim und dann hat er mich unter den Kindern von Bani Haschim ausgezeichnet.
    (Sahih Muslim, Hadith Nr.2276)

    Durch diese Abstammung ist er der beste der Erdbewohner und von edelster Abstammung. Und dies haben seine Feinde bestätigt.
    Beispielsweise Abu Sufyan war derjenige, der die Feindschaft gegenber dem Gesandten fhrte, als er zum Kaiser (Heraklios) von Rom ging, während er noch Polytheist (Muschrek) war. Der Kaiser (Heraklios) befragte ihn ber die Abstammung des Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Abu Sufyan sagte: Er (Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm)) ist unter uns von edler Abstammung. Der Kaiser (Heraklios) sagte: Genauso sind die Gesandten. Diese werden gewöhnlich aus den edlen Völkern auserwählt.
    (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2782)

    Von Abdullah Ibn Abbas (Allahs Wohlgefallen auf ihnen beiden) wird berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) an den Kaiser schrieb, um ihn zum Islam aufzurufen. Abu Sufyan berichtete: Während ich mich auf dem Gebiet von Syrien aufhielt, kam ein Bote mit einem Schreiben vom Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), das an den Kaiser Heraklios gerichtet war.
    Als der Kaiser Heraklios im Kampf gegen die Perser den Sieg errungen hatte, war er als Dank an Allah von Hims (Syrien) nach Iliaa zu Fuß gegangen. Es handelte sich um das Schreiben, das Duhayy Al-Kalbyy zum Gouverneur von Busra trug, der es wiederum an den Kaiser Heraklios weiterbringen ließ. Als das Schreiben des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) beim Kaiser Heraklios antraf, fragte der Kaiser Heraklios nachdem er das Schreiben las: Gibt es in dieser Gegend jemanden, der zu den Leuten dieses Mannes (Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm)) gehört, der behauptet, er sei ein Prophet? Die Leute sagten: Ja! Daraufhin wurde ich mit einigen Leuten aus dem Stamm Quraiš gerufen; anschließend traten wir beim Kaiser Heraklios ein. Er ließ uns vor ihm sitzen und sagte zu uns: Wer von euch steht in der verwandtschaftlichen Linie diesem Mann am nächsten, der behauptet, er sei ein Prophet? Ich sagte: Ich! Da ließen sie mich vor ihm sitzen und meine Begleiter hinter mir.

    Er ließ seinen Dolmetscher zu sich kommen und sagte zu ihm: Sage ihnen, dass ich ihm Fragen ber diesen Mann stellen will, der behauptet, er sei ein Prophet! Wenn er mir die Wahrheit nicht sagt, so handelt es sich um eine Lge! Ich schwöre bei Allah, wrden die Menschen, (die die Ehrlichkeit Muhammads kennen,) mich der Lge nicht bezichtigen, so hätte ich bestimmt gelogen.. Der Kaiser Heraklios sagte zu seinem Dolmetscher: Frage ihn: Wie ist seine Abstammung unter euch? Ich antwortete: Er (Muhammad) ist unter uns von edler Abstammung. Der Kaiser Heraklios fragte: War einer seiner Vorväter ein König? Ich sagte: Nein! Der Kaiser Heraklios fragte weiter: Habt ihr ihn der Lge bezichtigt, bevor er das sagte, was er verkndet hat? Ich sagte: Nein! Der Kaiser Heraklios fragte: Folgt ihm die Elite der Menschen oder folgen ihm die Schwachen? Ich sagte: Ihm folgen doch die Schwachen! Der Kaiser Heraklios fragte: Nimmt deren Zahl zu oder ab? Ich sagte: Nein! Sie nimmt doch ständig zu.
    Der Kaiser Heraklios fragte: Trat einer von ihnen von seinem Glauben zurck, nachdem er diesen angenommen hatte, auf Grund der Unzufriedenheit mit ihm? Ich sagte: Nein! Der Kaiser Heraklios fragte: Habt ihr ihn bekämpft oder hat er euch bekämpft? Ich sagte: Ja! Der Kaiser Heraklios fragte: Wie war sein Kampf gegen euch und euer Kampf gegen ihn? Ich sagte: Der Kampferfolg war wechselhaft: Wir gewannen eine Runde, und die andere gewann er. Der Kaiser Heraklios fragte: Bricht er seine Abmachung mit euch? Ich sagte: Nein! Wir wissen aber nicht, was er zurzeit macht. Ich schwöre bei Allah, dass ich kein Wort mehr zufgen konnte als dieses. Der Kaiser Heraklios fragte: Hat jemand vor ihm eine solche Behauptung gemacht? Ich sagte: Nein! Der Kaiser Heraklios fragte: Was befiehlt er euch? Ich sagte zu ihm: Er ruft uns dazu auf, nur dem Einzigen Gott Allah zu dienen und Ihm nichts beizugesellen, und verbietet uns das anzubeten, was unsere Vorfahren angebetet haben; er befiehlt uns das Gebet zu verrichten, Zakah (Sadaqa) zu entrichten, die Keuschheit (Enthaltsamkeit), das Pflegen der Verwandtschaftsbande, das Erfllen von gegebenen Versprechungen und das Aushändigen des Treuhandguts. Nachdem ich dies gesagt hatte, wandte sich der Kaiser Heraklios seinem Dolmetscher zu und sagte: Sage ihm: Ich habe dich ber seine Abstammung unter euch gefragt und du gabst an, dass er unter euch von edler Abstammung ist. Genauso sind die Gesandten: Diese werden gewöhnlich aus den edlen Völkern auserwählt.

    Ich fragte dich auch, ob es unter seinen Vorvätern einen König gab, und du hast dies verneint. Wäre unter seinen Vorvätern ein König gewesen, so wrde ich annehmen, dass er ein Mann wäre, der fr die Rckgewinnung des Königreiches seiner Vorväter kämpfen wolle. Ich fragte dich nach seinen Anhängern, ob sie die Elite oder die Schwachen sind, und du sagtest, dass ihm die Schwachen folgen. Diese sind doch stets die Anhänger der Gesandten. Ich fragte dich, ob ihr ihn der Lge bezichtigt habt, bevor er sagte, was er behauptete, und du hast dies verneint.
    Ich hielt es nicht fr möglich, dass er die Lge vor den Menschen unterlässt, um eine Lge gegen Allah zu erdichten. Ich fragte dich, ob jemand von seinen Anhängern aus seinem Glauben zurcktrat, nachdem er diesen angenommen hatte, weil er mit ihm nicht zufrieden war, und du hast dies auch verneint. Dies ist doch blich fr den Glauben, wenn er sich mit der Herzensfreude eines Menschen einnistet. Ich fragte dich, ob die Zahl seiner Anhänger zunimmt oder abnimmt, und du gabst an, dass diese zunimmt. Dies ist doch der Fall mit dem Glauben; denn dieser nimmt ständig zu, bis er sein Ziel erreicht. Ich fragte dich ferner, ob ihr ihn bekämpft habt, und du gabst an, dass der Kampf zwischen euch wechselhaft war, und dass ihr eine Runde gewonnen habt und die andere gewann er. Dies ist genau der Fall mit den Gesandten: Sie werden zunächst geprft; das Endziel aber ist auf ihrer Seite. Ich fragte dich, ob er seine Abmachung mit euch bricht und du gabst an, dass er dies nicht tue. Es ist genauso mit den Gesandten: Sie brechen ihre Abmachung nicht. Ich fragte dich, ob jemand vor ihm eine solche Behauptung machte, und du hast dies verneint.
    Ich sagte zu mir: Hätte es vor ihm einen gegeben, der so etwas behauptet hätte, so hätte ich angenommen, dass er es ihm nachmacht! Der Kaiser Heraklios sagte: Wenn das, was du ber ihn sagtest die Wahrheit ist, so ist er ein Prophet. Ich wusste schon zuvor, dass noch ein Prophet kommt, nahm aber nicht an, dass er von eurer Seite hervorgeht. Wenn ich wsste, dass ich ihm Folge leisten könnte, so hätte ich mich gern auf den langen Weg zu ihm gemacht. Wenn ich mich bei ihm befände, so wrde ich seine Fße waschen.

    Wahrlich, sein Machtbereich wird den Boden erreichen, den ich hier unter meinen Fssen habe. Danach ließ er das Schreiben des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) vorbringen und verlesen. Da stand folgendes: Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Dieses Schreiben ist von Muhammad, dem Gesandten Allahs, an Heraklios, Herrscher des (Ost-)römischen Imperiums! Der Friede sei auf demjenigen, der der Rechtleitung folgt. Sodann: Ich rufe dich auf, den Weg des Islam zu befolgen. Werde Muslim, so rettest du dich, und wenn du Muslim geworden bist, so wird Allah deinen Lohn verdoppeln.
    Wendest du dich aber davon ab, so trägst du die Snde doppelt. Sowohl wegen deiner Fhrerschaft, als auch wegen deiner Untergebenen.
    (Es folgte dann im Schreiben ein Zitat aus den Qur`an)

    ((Sag: O Leute der Schrift, kommt her zu einem zwischen uns und euch gleichen Wort: dass wir niemandem dienen, außer Allah und Ihm nichts beigesellen und sich nicht die einen von uns die anderen zu Herren außer Allah nehmen. Doch wenn sie sich abkehren, dann sagt: Bezeugt, dass wir (Allah) ergeben (Muslime) sind.))
    (Quran 3:64)

    Als die Verlesung des Schreibens zu Ende ging, wurden Stimmen laut, und es gab viel Palaver. Da wurde der Befehl erteilt, dass wir hinausgehen sollten. Als wir draußen waren, sagte ich zu meinen Gefährten: Es scheint mir, dass die Sache soweit geht, dass der König der Byzantiner Furcht davor empfindet. Ich war davon berzeugt, dass die Sache mit dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), doch eines Tages durchkommt,
    bis Allah mir den Islam in mein Herz eingab.
    . (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2782)
    Geburt und Aufwachsen des Propheten
    (Allahs Preisen und Frieden auf ihm)
    Er wurde im Jahre 751 n. Chr. in der Stadt Mekka geboren, welche als religiöses Zentrum der arabischen Halbinsel galt. Denn Mekka ist der Sitz des Heiligtums (Kaaba), das Abraham und sein Sohn Ismael (Allahs Friede auf ihnen beiden) gebaut haben. Die Araber pflegten zur Kaaba zu pilgern und sie zu umrunden. Sein Vater verstarb vor seiner Geburt. Und nach seiner Geburt starb seine Mutter. Somit lebte er als Waise unter der Obhut seines Großvaters Abdul Muttalib.

    Nachdem auch sein Großvater gestorben war, nahm sein Onkel Abu Talib ihn in seine Obhut. Sein Stamm und die anderen Stämme um sie herum beteten Götzen aus Holz, Stein oder Gold an. Diese waren um die Kaaba herum aufgestellt. Und sie glaubten, dass diese Götzen ihnen nutzen oder auch schaden konnten.
    Sein ganzes Leben fhrte Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) in Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit. Kein Lgen, keinen Betrug, keine Untreue hat man in seiner Lebensweise erfahren, sondern er war unter den Menschen mit dem Zunamen Al-Amin (der Treue, Ehrliche) bekannt. Die Mekkaner pflegten ihre Waren und Gter bei ihm zu hinterlassen und sie ihm anzuvertrauen, wenn sie auf Reisen gingen. Er war unter ihnen als der wahrhaftige Mann bekannt. Er hat sein Leben in bester moralischer Verhaltensweise gefhrt, die sich durch gutes Sagen und gutes Tun, durch wahres und begabtes Reden, durch Liebe zu den Menschen ausgewiesen hat. Er war gutaussehend, sodass das Auge nicht genug davon bekam, ihn anzuschauen. Er verfgte ber ein schönes Aussehen und einen schönen Charakter, mit allem, was diese Worte von Bedeutungen in sich verbergen. So sagt Allah (I) der Erhabene ber ihn: ((Und du bist wahrlich von großartiger Wesensart.))
    (Quran 68:4)

    In seinem Buch Die Helden schrieb Th. Carlyle (ein englischer Schriftsteller (1795-1881); entnommen aus dem Buch Sagten ber den Islam, von Dr. Imad Ad-Din Khalil, Seite 124) ber den Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Man hat an Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) seit seiner Kindheit beobachten können, dass er ein denkender Junge war. Und seine Gefährten nannten ihn Al-Amin (der Treue, der Ehrliche). Die Ehrlichkeit spiegelte sich in seinen Taten, Aussagen und Gedanken. Seine Gefährten haben bemerkt, dass in den Worten Muhammads (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) eine wirkungsvolle Weisheit steckte wenn er redete. Er war ein Mensch, der sehr wenig redete, wenn es keinen Grund zum Reden gab. Doch wenn er redete, dann handelte es sich nur um sehr vernnftiges Gerede. Und wir erkennen in ihm, sein ganzes Leben hindurch, einen Mann mit festen Prinzipien, strenger Entschlossenheit (festen Willen), Weitsichtigkeit, Großzgigkeit, Wohltaten und jemanden, der erbarmungsvoll (gnädig), fromm (gottesfrchtig), unabhängig, freundlich und sehr ernst ist. Und dazu ist er ein sehr einfacher, milder und spaßiger Mensch.

    Im Allgemeinen hat sein Gesicht ein wunderschön, aus dem ehrlichen Herzen strahlendes Lächeln aufgezeigt.Er war scharfsinnig (klug) mit einem anständigen Herzen und großartig mit seiner natrlichen Veranlagung. Er wurde nicht in einer Schule ausgebildet, und es hat ihn kein Lehrer erzogen; denn er hat dies nicht benötigt. Und er erledigte seine ihm aufgetragene Aufgabe in diesem Leben allein, inmitten der Wste. Er war gern allein, deshalb hielt er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sich die langen Nächte hindurch allein in Ghar Hiraa (die Höhle Hiraa) auf und entfernte sich von den Dummheiten, die sein Volk machten: wie Alkohol trinken, sich vor einer Götzenfigur niederwerfen, fr sie opfern oder in ihrem Namen schwören. Er htete fr sein Volk Schafe. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte:
    Allah entsandte keinen Propheten, der nicht Schafe gehtet hätte. Die Gefährten des Propheten fragten: Du auch? Und er antwortete: Ja! Ich htete sie gewöhnlich gegen Lohn fr die Leute von Makkah.
    (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2143)
    Allah sandte ihm die erste Offenbarung (Wahi) im Alter von 40 Jahren vom Himmel herab, während er in Ghar Hiraa (die Höhle Hiraa) betete. Von Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, wird berichtet: Das erste, mit dem der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), die Offenbarung begann, war das Wahrhaftige Traumgesicht während des Schlafes; er hatte keinen Traum gesehen, der sich nicht wie das Morgenlicht bewahrheitet hat. Danach wurde ihm (von Allah) die Einsamkeit lieb gemacht. Dazu wählte er die Berghöhle Hirā, in die er sich gewöhnlich fr mehrere Nächte zurckzog und Allahs Nähe suchte eine Art Gottesverehrung. Anschließend begab er sich zu seiner Familie und kmmerte sich um die Versorgung der nächsten Runde; er kehrte dann abermals zu Hadīğa zurck, um sich fr ähnliche Versorgung vorzubereiten.

    (Und dies geschah so weiter,) bis die Wahrheit zu ihm kam, während er sich in der Berghöhle von Hirā aufhielt: Dort kam der Engel zu ihm und sagte: Lies! Darauf sagte er: Ich kann nicht lesen.
    (Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) berichtete davon, indem) er sagte: Da ergriff er mich und drckte mich bis zu meiner Erschöpfung, ließ mich dann los und sagte erneut: Lies! Ich sagte (wieder): Ich kann nicht lesen. Da ergriff er mich und drckte mich zum zweiten Male bis zur Erschöpfung, ließ mich dann los und sagte: Lies! Ich sagte: Ich kann nicht lesen. Dann ergriff er mich und drckte mich zum dritten Male, alsdann ließ er mich los und sagte: Lies im Namen deines Herrn ( (Rabb), Der erschaffen hat, den Menschen erschaffen hat aus einem Anhängsel (Gerinnsel). Lies und dein Herr ist der Edelste (Allgtig). Mit diesem (Vers) kehrte der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), mit einem bebenden Herzen zurck. Dann trat er bei (seiner Frau) Hadīğa Bint Huwailid (Allah Wohlgefallen auf ihr), ein und sagte: Hllt mich ein (Zammilouni)! Hllt mich ein! Sie hllten ihn ein, bis die Furcht von ihm abließ. Hier dann erzählte er Hadīğa und berichtete ihr von dem Ereignis:
    Ich bangte um mein Leben. Darauf sagte Hadīğa: Niemals wirst du bei Allah eine Schande erleben; denn du bist wahrlich derjenige, der die Verwandtschaftsbande pflegt, dem Schwachen hilft, dem Mittellosen gibt, den Gast freundlich aufnimmt und dem Notleidenden unter die Arme greift. Hadīğa verließ dann mit ihm das Haus und ging zu dem Sohn ihres Onkels, Waraqa Ibn Naifal Ibn Asad Ibn Abdul-l-Uzza, der in der Ğāhiliyya zum Christentum bergetreten war; er beherrschte die hebräische Sprache und pflegte solange es Allah wollte, aus dem Evangelium in hebräischer Sprache abzuschreiben; er war ein Greis, der später erblindet ist. Hadīğa sagte zu ihm: O Sohn meines Onkels, höre von dem Sohn deines Bruders, was er sagt! Waraqa sagte dann zu ihm: O Sohn meines Bruders, was bringst du mit? Hier berichtete ihm der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), was er gesehen hatte. Da sagte Warqa zu ihm: Das ist die Botschaft, wie sie Allah auch Mūsā (Mose) offenbarte.
    Ich wnsche mir, ich wäre jung genug, um solange am Leben zu bleiben, um es zu erleben, wenn dich deine Leute vertreiben! Darauf sagte der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) : Werden sie mich wirklich vertreiben? Warqa erwiderte: Ja! Kein Mensch war mit Ähnlichem gekommen, wie du es gebracht hast, ohne dass er angefeindet wurde.

    Wenn ich an diesem deinem Tag noch am Leben bin, werde ich dich mit aller Kraft untersttzen. Es dauerte aber nicht mehr lange, da starb Warqa, und der Empfang von weiteren Offenbarungen erlebte fr eine Weile einen Stillstand. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.3) Damit war diese Sura der Anfang der Zeichen seines Prophetentums. Danach offenbarte Allah (I) folgende Aussage: ((O du Zugedeckter, stehe auf und warne; und deinen Herrn ((Rabb), Den preise als den Größten, und deine Gewänder, die reinige, und die (Unreinheit des) Götzen(dienstes), die meide.))
    (Quran 74:1-5)
    Nach dieser Sura begann die Botschaft und der Aufruf zum Islam; denn nach der Offenbarung dieser Verse begann der Prophet sein Volk, also die Bewohner von Mekka, öffentlich zum Islam einzuladen. Dabei traf er auf Hartnäckigkeit seitens der Menschen und sie lehnten seinen Aufruf ab, da er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) mit einem fremden Aufruf zu ihnen gekommen war. Dieser Aufruf umfasst nämlich alle Lebensangelegenheiten, ob religiös, politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich und begrenzt sich nicht nur auf den Monotheismus, der die Einzigkeit Allahs betont und auf die Notwendigkeit, Allah zu gehorchen und Ihn anzubeten. Diese Botschaft rief dazu auf, es zu unterlassen, neben Allah andere Götter bzw. Götzen anzubeten. Vielmehr verbot der Islam ihnen die Quellen ihrer Reichtmer, den Genuss des Heidentums (Dschahiliyya) und nahm ihnen ihren Stolz auf die Vorfahren, indem er den Wucher, Zins, Unzucht, Glcksspiel und den Genuss von alkoholischen Getränken verboten hat. Auch rief er zur Gerechtigkeit zwischen allen Menschen auf, ohne sie voneinander zu unterscheiden, außer in der Gottesfurcht.
    Und wie konnte der Stamm Quraiš sich damit zufrieden geben?! Wo sie doch die Herren der Araber waren! Wie konnte es zwischen ihnen und den Sklaven keinen Unterschied geben? Es blieb nicht dabei, dass sie seinen Aufruf ablehnten, sondern sie beschimpften, beleidigten und verfluchten ihn. Sie machten ihm die verschiedensten Vorwrfe und bezichtigten ihn der Lge, der Irre und der Zauberei. Sie gingen sogar so weit, dass sie ihm körperlichen Schaden zufgten. Von Abdullah Ibn Masud (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Als der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) bei der Kaaba betete, saß eine Gruppe vom Stamm Quraiš dort.

    Einer von ihnen sagte: Kann jemand einen dreckigen, blutigen und verschmutzten Darm eines Kamels besorgen, damit wir es ihm (dem Propheten) zwischen seine Schultern legen, wenn er völlig erschöpft ist? Ein elender unter ihnen stand auf und bot an es zu tun. Nachdem er es getan hatte, genossen sie alle den spöttischen Anblick und kicherten bis zum Umfallen.
    Jemand ging zu Fatimah (Allahs Wohlgefallen auf ihr), welche damals noch ein kleines Mädchen war.Fatimah kam hastig ihrem Vater zur Hilfe, welcher sich noch immer in der gleichen Gebetsposition befand. Fatimah entfernte den dreckigen Kameldarm vom Rcken ihres Vaters, drehte sich um zu den Quraišiten, schrie sie an und verfluchte sie. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.498)
    Und von Munieb Al-Azdi wird berichtet:
    Ich habe den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) in der vorislamischen Zeit Unwissenheit (Dschahiliyya) sagen hören: O ihr Menschen sagt: La Ilaha Illa Allah (Es gibt keinen Gott außer Allah), so werdet ihr Erfolg haben. Manche spuckten in sein Gesicht, manche bewarfen ihn mit Staub und manche verfluchten ihn bis zur Mittagzeit. Dann kam eine Sklavin (Jariah) mit einem großem Krug (Baas), der mit Wasser gefllt war, und der Gesandte wusch sich sein Gesicht und seine Hände und sagte: O Mädchen, habe keine Angst um deinen Vater. Weder Demtigung noch Armut wird ihn erfassen. (Al-Mugam al-Kabeer, Hadith Nr.805)
    Von Urwa Ibn Al-Zubair wird berichtet: Ich fragte Abdullah Ibn Amro Ibn Al-As darber, was das schlimmste war, was die Götzendiener mit dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gemacht haben? Er sagte: Uqbah Ibn Abi Muait kam gerade, als der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) bei der Kaaba betete, schlang sein Kleid um den Hals des Propheten und versuchte ihn zu erwrgen. Abu Bakr (Allahs Wohlgefallen auf ihm) kam dahergeeilt, stieß ihn vom Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) weg und sagte: Warum wollt ihr einen Mann töten, dessen einzige Snde es ist, dass er sagt: Mein Herr ( (Rabb) ist Allah? Obwohl er euch auch klare Beweise von eurem Herrn gebracht hat? (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.3643)

    Dies alles hat den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nicht davon abhalten können, seinen Aufruf fortzusetzen. Er wandte sich mit seiner Botschaft an die Stämme, die nach Makkah kamen, um die Pilgerfahrt zu verrichten. Eine kleine Gruppe von diesen glaubte an seine Botschaft und folgte seinem Aufruf. Sie traten zum Islam ber.
    Die aus der Stadt Yathreb (jetziges Al-Madina) kommenden versprachen ihm ihre Hilfe und ihre Untersttzung, wenn er zu ihnen nach Yathreb kommen sollte. So schickte er Musab ibn Omair (einen seiner Gefährten) mit nach Yathreb, um sie in der islamischen Lehre zu unterweisen. Nach der Unterdrckung und dem Schaden, welche er und seine Gefährten durch ihr Volk erlitten, gab Allah, Der Erhabene, ihnen die Erlaubnis zur Auswanderung (Hidschrah) nach Al-Madina. Er und seine Gefährten wurden von den Bewohnern Al-Madinas mit einem sehr schönen Empfang begrßt. Somit war dieser Ort der Ausgangspunkt fr seinen Aufruf (Dawa) und die Hauptstadt des islamischen Staates. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ließ sich dort nieder und begann den Menschen die Quran-Rezitation beizubringen und lehrte sie die islamischen Anordnungen der Schari'a. Die Bewohner Al-Madinas waren von den vornehmen und moralischen Charaktereigenschaften des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) beeindruckt; sie schätzten ihn sehr hoch und liebten ihn sogar mehr als sich selbst.
    Sie begaben sich mit Eifer in den Dienst des Gesandten und gaben ihm ihr Teuerstes.Deshalb lebten sie in einer gläubigen und seelisch gesunden Gesellschaft, voller Zufriedenheit und Fröhlichkeit. Als Merkmale dieser Gesellschaft waren die feste und tiefste Zuneigung, Brderlichkeit und Liebe zwischen den Muslimen zu erkennen. Deshalb waren die Mitglieder dieser Gesellschaft mit ihren Reichen, Armen, Edlen, Einfachen, Schwarzen, Weißen, Arabern und Nicht-Arabern durch diese Religion alle gleich. Es gab zwischen ihnen keine Unterschiede, außer in der Gottesfurcht der Einzelnen. Nach einem Jahr der Niederlassung des Gesandten in Al-Madina, fingen die Zusammenstöße mit seinem Volk aus Quraiš an, die es nicht mit ansehen konnten, wie der Aufruf zum Islam immer stärker wurde. Deshalb fand der erste Kampf in der islamischen Geschichte (Badr-Kampf) zwischen zwei unterschiedlichen Gruppen statt. Dieser Unterschied erstreckte sich auch auf die Anzahl und die Ausrstung, denn die Muslime zählten 314 Kämpfer, während ihnen 1000 Kämpfer der Ungläubigen gegenberstanden.

    Und dadurch, dass Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) den Gesandten und seine Gefährten untersttzte, wurden sie zum Sieger dieses Kampfes. Diesem folgten noch andere Kämpfe zwischen den Muslimen und den Ungläubigen; und nach 8 Jahren schaffte es der Gesandte mit Allahs Willen und einer Streitmacht aus 10.000 Kämpfern, die Stadt Makkah zurck zu erobern. Sie besiegten seinen Stamm und all die Menschen, die den Muslimen Schaden aller Art zugefgt hatten, sie gefoltert hatten und sie soweit brachten, dass sie ihre Heimat, ihre Kinder und ihr Vermögen verlassen mussten. Der Sieg war großartig, und deshalb wurde dieses Jahr, als das Jahr des Sieges (Al-Fath) bezeichnet. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Wenn Allahs Hilfe kommt und der Sieg und du die Menschen in Allahs Religion in Scharen eintreten siehst, dann lobpreise deinen Herrn ( (Rabb) und bitte Ihn um Vergebung; gewiss, Er ist Reue-Annehmend.))(Quran 110:1-3) Dann veranlasste es der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), dass sich die Bewohner von Makkah versammelten und sprach zu ihnen:
    Was denkt ihr, was ich mit euch machen werde? Sie antworteten: Gutes! Du bist ein großzgiger Bruder und Sohn eines großzgigen Bruders. Dann entgegnete der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) : Geht, ihr seid frei.
    (SunanAl-Baihaqii,Hadith Nr.18055)
    Dieses Verhalten war ein Grund dafr, dass viele Bewohner von Makkah den Islam als Religion annahmen. Danach kehrte der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nach Al-Madina zurck und machte sich nach einer bestimmten Zeitspanne, mit 114.000 Gefährten, die ihm folgten, auf den Weg nach Mekka, um die Pilger-Riten zu verrichten. Diese Pilgerfahrt ist als Abschieds-Pilgerfahrt bekannt, weil sie die letzte war, die der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) durchgefhrt hatte. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) starb dann am Montag, dem 12. Rabiul Thani, im Jahre 11 nach der Hidschrah (Auswanderungs-Jahr), im Alter von 63 Jahren, nachdem der ganze Quran offenbart worden und die Religion vollkommen war.

    Er wurde in Al-Madina begraben. Die Muslime waren durch den Tod des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) schockiert. Manche Gefährten, wie Umar Ibn Al-Chattab (Allahs Wohlgefallen auf ihm), der seinen Tod nicht wahrhaben konnte, sagte: Wenn ich jemanden höre, der sagt, dass Muhammad gestorben ist, dem werde ich den Nacken (Kopf) abschlagen. Dann stand Abu Bakr (Allahs Wohlgefallen auf ihm) auf und rezitierte die Aussage Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste): ((Und Muhammad ist doch nur ein Gesandter, vor dem schon Gesandte vorbergegangen sind. Wenn er nun stirbt oder getötet wird, werdet ihr euch (dann) auf den Fersen umkehren? Und wer sich auf den Fersen umkehrt, wird Allah keinerlei Schaden zufgen. Aber Allah wird (es) den Dankbaren vergelten.)) (Quran 3:144) Als Umar diesen Vers hörte, stand er still; denn er (Allahs Wohlgefallen auf ihm) war jemand, der sich an das Buch Allahs hielt. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war damals 63 Jahre alt, er lebte 40 Jahre in Makkah vor der Offenbarung und blieb nach der ersten Offenbarung 13 Jahre in Makkah, um die Menschen zum Monotheismus aufzurufen und seine Botschaft an die Menschen zu bermitteln. Nach dieser Zeitspanne wanderte er nach Al-Madina aus und lebte weitere 10 Jahre dort, wobei die Offenbarungen (Wahi) weitergingen, bis der Quran in seiner vollkommen Form herabgesandt worden war und die islamischen Anordnungen der Schari'a vollendet waren. Dr. Gustav Lebon (französischer Arzt und Historiker, der sich mit der orientalischen Kultur befasst hat; entnommen aus dem Buch Sagten ber den Islam, von Dr. Imad Ad-Din Khalil, Seite 135) sagt in seinem Buch Arabische Kultur: Wenn man den Wert der Männer mit ihren Taten messen wrde, dann ist Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) einer der großartigsten Männer, den die Geschichte kennt. Die westlichen Forscher haben Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) stets gerecht beschrieben, obwohl der Religions-Fanatismus das Verständnis (den Einblick) vieler Historiker verblendet hatte, und sie seine Vorzglichkeiten nicht anerkennen wollten.

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    Die Beschreibung des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm)


    Hind Ibn Abi Halah Al-Tamimi, war fr seine detaillierten Beschreibungen ber den Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) bekannt. Er sagte: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war ein eleganter Mann. Sein Gesicht strahlte wie der Vollmond. Er hatte eine mäßige Körpergröße, nicht sehr lang und nicht sehr kurz. Sein Haar bedeckte seinen ganzen Kopf. Sein Haar war glatt. Wenn es lang war, scheitelte er es, ansonsten berschritt es in der Länge gewöhnlich seine Ohrläppchen nicht. Seine Hautfarbe war hell glänzend. Seine Stirn war breit. Seine Augenbrauen waren natrlich gewölbt und gepflegt; obwohl sie dicht waren, berhrten sie sich nicht. Er hatte eine Ader zwischen den Augenbrauen, die anschwoll, wenn er sich in einem verärgerten Zustand befand. Seine Nase war glatt und hatte einen speziellen Glanz. Wenn man sie näher betrachtete, dachte man, dass seine Nasenspitze etwas gehoben ist. Er hatte einen dichten Bart und glatte Wangen. Sein Mund war ein wenig groß. Er hatte einen Schnurrbart. Seine Zähne waren getrennt voneinander.
    Sein Hals war (so schön) wie der einer Puppe und die Farbe neigte zu weiß, wie Silber. Er war mäßig gebaut und sehr robust (stark). Sein Bauch und seine Brust waren im gleichen Ausmaß. Seine Brust und seine Schultern waren breit. Er hatte riesige Schenkel. Seine Hautfarbe neigte zu weiß. Er hatte fortlaufende Behaarung vom Hals bis zum Nabel. Er hatte keine Haare auf den Brustwarzen und dem Bauch. Seine Arme, seine Schultern und seine Oberbrust waren behaart. Seine Unterarme waren etwas lang. Seine Handfläche war ausgedehnt groß. Beide, seine Hände und seine Fße waren kräftig gebaut. Seine oberen und unteren Gliedmaßen waren frei beweglich. Seine Fersen waren sehr ausgeprägt. Seine Fße waren so glatt, dass sich das Wasser nicht darauf absetzen konnte. Er hatte die Gangart eines kräftigen Mannes, der sich energievoll fortbewegte. Seine Schritte waren gleichmäßig. Er lief ruhig, wie wenn er einen Hgel herabsteigen wrde. Immer wenn er sich umdrehte, drehte er seinen ganzen Körper mit (anstatt nur seinen Kopf zu drehen).
    Er senkte immer seinen Blick. Er schaute mehr runter auf den Boden als hoch in den Himmel.

    Oft schaute er Dinge nur kurz an (anstatt sie anzustarren). Er grsste andere bevor sie ihn grssten. Ein Mann sagte zu Hind, dem Überlieferer: Bitte beschreibe seine Sprechweise. Hind sagte: Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) wirkte die meiste Zeit betrbt und dies in kontinuierlicher Form. Meistens dachte er nach. Man sah ihn nie völlig erholt. Er sprach nie, wenn es keinen Grund zum sprechen gab. Er redete nie fr lange Zeit hintereinander. Er sprach sehr deutlich und bedeutungsvoll, und er machte nur präzise und exakte Aussagen. Seine Aussagen waren so eindeutig, dass niemand Worte davon entfernen oder hinzufgen konnte. Er war sehr freundlich und sorgfältig. Es kam nie vor, dass er (gedanklich) abwesend war. Es kam nie vor, dass er andere Personen beleidigte. Er respektierte und ehrte die Gnade Allahs zu jeder Zeit, auch wenn es sich um die geringste Gnade handelte. Er kritisierte die Gnade Allahs nie, auch wenn sie in den Augen von manchen sehr gering und bedeutungslos war.
    Er kritisierte nie etwas, das er kostete und lobte es auch nicht. Er ließ sich bei wörtlichen Auseinandersetzungen nie aus der Fassung bringen. Wenn ein Recht missbraucht oder gegen es verstoßen wurde, verärgerte ihn dies total, sodass es schwierig war, ihn wieder zu erkennen. Und er pflegte in diesem Zustand zu verweilen, bis dieses Recht seinen rechtmäßigen Platz fand. Er wurde nie aus persönlichen Grnden verärgert. Wenn er auf etwas deutete, so tat er dies mit der ganzen Hand und hielt seine Hand stets unten, wenn er ber etwas sprach. Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) umfasste mit seiner rechten Handfläche leicht seinen linken Daumen während er sprach. Er drehte sein Gesicht weg, wenn er verärgert war; jedoch senkte er seinen Blick, wenn er zufrieden und glcklich war. Hauptsächlich bestand sein Lachen nur aus einem Lächeln. Wann immer er seinen Mund durch das Lachen öffnete, leuchteten seine Zähne wie Perlen. Der Überlieferer sagte: Fr einige Zeit hielt ich diese Information geheim vor al-Husain. Dann später erzählte ich ihm darber.
    Er war schneller als ich und fragte seinen Vater ber das Eintreten des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), die Art wie er sich beim Verlassen verhielt, die Beschreibung, etc.. Er berließ nichts den Vermutungen.

    Al-Husain sagte: Ich habe meinen Vater darber befragt, wie er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) seine Zeit zu verbringen pflegte, wenn er sich zu Hause befand. Was er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) tat und wie er seine Zeit aufteilte. Er entgegnete: Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) teilte seine Zeit, wenn er zu Hause war, in drei Abschnitte einen Abschnitt fr den Willen Allahs, den anderen fr seine Familie und den dritten teilte er zwischen sich und den bedrftigen Menschen auf. Er bevorzugte es, Zeit mit den Menschen entsprechend ihrem Zustand und ihren Bedrfnissen zu verbringen, was dementsprechend variierte. Er konzentrierte sich vorerst auf die ntzlichen und wichtigsten Punkte. Oft sagte er denjenigen, die seine Sitzungen besuchten, dass sie die Abwesenden informieren sollen und ihm (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) die Bedrfnisse derer vorbringen sollen, welche ihre Bedrfnisse dem Propheten nicht selber vorlegen konnten.
    Meistens sagte er zu ihnen: Jemand, der die Angelegenheit einer Person vorlegt, welche selber nicht dazu imstande ist, diese seine Sache selbst an die zuständige Stelle zu richten, dessen Fße wird Allah, der Allmächtige am Tag des Gerichts festigen. Die Menschen, die zu ihm (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) eintraten, wendeten sich nur mit derartigen Angelegenheiten an ihn. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) bot ihnen auch etwas zum Essen an. Al-Husain sagte weiter: Ich befragte meinen Vater ber die Art, wie sich der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) außerhalb des Hauses verhielt. Er sagte: Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) htete seine Zunge und bot den Menschen nur gute und ntzliche Anregungen, brachte sie zusammen und trug nie dazu bei, dass sie sich spalteten. Er erwies den ehrbaren Personen in jeder Lage Ehre und betraute sich mit deren Angelegenheiten. Er warnte die Menschen vor dem Übel und schtzte sich vor deren Schlechtigkeiten genauso, obwohl er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) es sich durch Missbilligung nie anmerken ließ.Er informierte sich ber diejenigen, welche Wert auf das Gute legten und Schlechtigkeiten verhinderten.
    Er war in all seinen Angelegenheiten gemäßigt. Er war nie nachlässig oder verschwendete seine Zeit nicht umsonst, weil er auch befrchtete, dass wenn er sich so verhält, die Menschen das gleiche machen könnten. Er war fr jede Sache vorbereitet. Er vernachlässigte nie irgendwelche Rechte und verzieh es nie, wenn es andere taten.

    Die Menschen, die ihm am nahesten saßen, waren die besten unter den Leuten. Der beste Gefährte ist aus seiner Sicht derjenige, der den besten Ratschlag und Anregung bietet, während derjenige, der aus seiner Sicht den besten Status hat, derjenige ist, der das beste Beileid zeigt und die anderen untersttzt. Al-Husain sagte:Ich habe meinen Vater darber befragt, wie die Art des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) während seinen Sitzungen war. Er sagte: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) hielt sich nie an einem Ort auf, ohne Allahs zu gedenken. Er bestimmte nie einen bestimmten Ort fr eine bestimmte Person. Tatsächlich verbot er den Menschen dies zu tun. Er saß sich dorthin, wo er Platz zum sitzen fand.
    Er befahl den anderen auch sich so zu verhalten, wenn sie einen Platz betraten und sich zu den dort Sitzenden gesellen wollten. Er fhlte sich wohl, wenn er seine Zeit und Aufmerksamkeit unter all seinen Gefährten verbrachte, die mit ihm saßen. Die Person, die mit ihm saß, hatte das Gefhl, dass niemand dem Propheten wichtiger war als er. Wenn jemand den Propheten etwas fragte, wendete er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sich nicht eher von dem Fragenden ab, bis dieser es von sich aus tat. Und wenn jemand den Propheten um einen Gefallen bat, schickte er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ihn nicht mit leeren Händen zurck, andernfalls sprach er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ihm gut zu (in Situationen, wie bei Entschuldigungen, wenn er den Wunsch desjenigen nicht erfllen konnte). Er hatte ein offenes Herz und eine offene Meinung. Dadurch wirkte er wie ein guter, freundlicher und achtsamer Vater fr jeden, und Menschen waren in seiner Gegenwart gleich. Sein Zusammentreffen war ein Platz fr Beharrlichkeit, Schchternheit, Geduld und höchstes Vertrauen.
    Niemand traute sich etwas Schlechtes ber jemand anderen zu sagen. Diejenigen, die an den Sitzungen des Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) teilnahmen, waren gleich in der Gte. Die Menschen, die sich an den Sitzungen des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) beteiligten, unterschieden sich voneinander nur auf Grund ihrer Gte, Frömmigkeit, Rechtschaffenheit und Gottesfurcht. Sie gingen miteinander bescheiden um. Sie respektierten die Älteren und waren barmherzig zu den Jngeren. Sie ziehten diejenigen, die sich in äußerster Not befanden, sich selber vor. Sie respektierten und ehrten den Fremden. Al-Husain sagte: Ich habe meinen Vater darber befragt, wie sich der Prophet während seinen Sitzungen den Anwesenden gegenber verhielt. Er antwortete: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war stets entgegenkommend.

    Er war berlegen in seiner Freundlichkeit und in seiner Vorsicht. Er war nie hart und grob. Er erhob nie seine Stimme in der Öffentlichkeit oder machte Gebrauch von anstößiger Rede. Er hat nie jemanden verleumdet.
    Er lobte nie jemanden auf bertriebene Art. Er strengte sich fr Dinge, die er fr sich selbst erreichen wollte nicht besonders an. Er enttäuschte nie jemanden. Er mied drei Dinge Auseinandersetzung, zu vieles Reden und das Einmischen in Dinge, die fr ihn keine Wichtigkeit haben. Außer diesen mied er noch drei andere Dinge er sprach nie schlecht ber jemanden, er machte sich nie lustig ber jemanden und er hat nie nach den Fehlern von jemandem gesucht, um diesen in Anwesenheit von anderen zu kritisieren. Er sprach nur ber Dinge, von denen er hoffte, dafr belohnt zu werden. Wann immer er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) redete, schauten seine anwesenden Gefährten auf den Boden (aus Respekt und Aufmerksamkeit), wie wenn Vögel auf ihren Köpfen saßen (und sie Angst hatten, die Vögel zu erschrecken). Wenn der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) mit dem Sprechen aufhörte, sprachen seine Gefährten. Nie unterschieden sich ihre Meinungen in Anwesenheit von ihm (Allahs Preisen und Frieden auf ihm).
    Wann immer einer seiner (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Gefährten redete, hörte der Rest diesem aufmerksam zu, bis er seine Aussage vervollständigte.Nur fhrende Gefährten sprachen in der Anwesenheit vom Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) lächelte ber Dinge, ber welche seine Gefährten lachten und ebenso zeigte er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sich verwundert ber Dinge, ber welche sich seine Gefährten wunderten. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) wies extreme Geduld beim Zuhören auf, um einen Fremden, der einen schwierigen Akzent oder Dialekt hatte zu verstehen. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) stellte dem Sprechenden keine Fragen, bis dieser seine Aussage vervollständigte. Tatsächlich wies der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) seine Gefährten dazu an, den Personen zu helfen, die um Hilfe baten. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nahm keinen Lob oder Belohnung von einer Person an, ohne dieser auch eine Gunst zu erweisen.Nie unterbrach er einen Sprechenden, bis dieser seine Aussage beendete und von selbst aufhörte oder diese Person aufstand um wegzugehen."

    Al-Husain sagte: Ich befragte meinen Vater ber das Schweigen des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Er kommentierte: Beim Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) waren vier Formen der Stille zu beobachten wenn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Ausdauer zeigte, wenn er Wache hielt und vorsichtig war, wenn er Respekt erwies und wenn er berlegte und nachdachte. Zur Erweisung von Respekt und Überlegung demonstrierte er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) auch Ruhe, wenn er sich die Angelegenheiten der Menschen anhörte. Seine Meditation bestand aus dem Zustand des Nachdenkens ber die beständigen Dinge im Jenseits. Er verband Geduld mit Ausdauer. Er wurde wegen weltlichen Dingen und Angelegenheiten nie verärgert. Er war beim Ausben von guten Dingen beraus vorsichtig, um ein gutes Beispiel fr alle Menschen zu sein. Er lehnte alle schlechten Taten und Aussagen ab, als Anordnung fr die Menschen, damit sie ihm (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) in diesen Dingen nacheiferten. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nahm jede Mhe auf sich, um etwas Gutes zu tun und vertrat die geeignetste und rcksichtsvollste Meinung als Anordnung, um seiner Gemeinschaft die besten Sitten und Taten, fr beide Welten, zu bieten.
    Einige seiner (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Charaktereigenschaften und Wesensarten
    1. Verstand: Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) verfgte ber eine Reife (Vollkommenheit) des Verstandes. Es gibt niemanden in der Geschichte der Menschheit, der mit solch einer Perfektion gesegnet war. Qadhi Aiad berichtete: Man kann am Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sein ganzes Leben und seine Laufbahn hindurch die bedeutend kluge Einstellung erkennen. Wenn jemand seine Biographie, seine Aussagen und sein Brauchtum, seine wirksamen und sinnvollen Sprichworte (Hadithe) und seine Worte der Weisheit liest, und dazu seine (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Tugenden und Merkmale untersucht, wird dies bezeugen. Ähnlich ist es, wenn jemand die erstklassige Kenntnis des Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) beachtet, die er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ber die Alten Schriften und das Evangelium oder die Bibel und andere frhere göttliche Schriften oder ber die Sprichworte und Worte der Weisheit von frheren Weisen besaß;so wird man auch seine eindrucksvolle Denkweise bestätigen. Ferner fhrt sein (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) umfangreiches, bedeutendes Wissen ber frhere Völker, Aussagen frherer Menschen

    und die Grundsätze frherer Kaiser, Könige und Herrscher auch dazu, dass man zugeben muss, dass der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ber eine eindrucksvolle Weisheit verfgte. Außerdem könnte man den Stand seiner (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Ansicht durch die äußerst feine, empfindliche, angemessene, gerechte und ntzliche Bildung von rechtmäßigen Anordnungen fr die Menschen festellen. Die gleichen Anwendungen bei der Grndung der besten Regeln bezglich der Sitten und Verhaltensweisen fr die Menschen. Dazu kann man den großartigen Zustand des Verstandes des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) dadurch erkennen, indem man die verschiedenen Arten der Wissenschaften prft, die er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) lieferte; wie Arten von Gottesdiensten, Heilkunde, Mathematik, Gesetze der Erbschaft, Abstammung und andere. Außerdem gab er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) all dies an die Menschheit weiter, während er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ein schriftunkundiger Mann war. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) hat nie eine Schule besucht; war nie mit einem Gelehrten oder Lehrer gesessen. Doch war er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ein schriftunkundiger Prophet, der von all diesem Wissen keine Kenntnis besaß, bis Allah der Allmächtige ihm seine Brust öffnete und ihm seinen Auftrag verkndete. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war gelehrt von Ihm (Allah). Die verschiedenartigen Lehren des Wissens des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zeigen entscheidende Beweise ber die Wunder der Allmacht Allahs, des Allmächtigen und Seine prächtige Fähigkeit das zu tun, was Ihm gefällt. (Buch: Al-Shifa bi Ta`rif Huquq Al Mustafa)
    2. Das Trachten nach der Zufriedenheit Allahs/sich opfern, indem man Lohn von Allah im Jenseits erwartet (Ihtisab): Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war der Gebieter der Gengsamen. Er hat beim Aufruf zu seiner Botschaft viele Bosheiten und Beschimpfungen ertragen und war aber geduldig und erfllt mit der Hoffnung, von Allah dafr belohnt zu werden. Von Abdullah Ibn Masud (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Ich erinnere mich, als ob ich den Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) noch heute vor mir sähe, als er von einem Propheten berichtete, der von seinen eigenen Leuten so geschlagen wurde, dass er blutete, alsdann sich das Blut von seinem Gesicht wischte und sagte: O Allah mein Gott, vergib es meinen Leuten; denn sie sind unwissend.
    (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.3290)

    Und Gandab Ibn Sufyyan (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) beteiligte sich an einer Schlacht, in der sein Finger (verletzt wurde und) blutete. Er sagte daraufhin: Du bist nichts anderes als ein Finger, der blutet, und das, was mich (an Leid) traf, ist Allah gewidmet. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2648)
    3. Aufrichtigkeit: Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war aufrichtig in allen seinen Sachen und Besorgnissen, wie Allah es ihm befohlen hat. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Sag: Gewiss, mein Gebet und mein (Schlacht)opfer (meine Kulthandlung), mein Leben und mein Sterben gehören Allah, dem Herrn ( (Rabb) der Weltenbewohner (aller Welten). Er hat keinen Teilhaber. Dies ist mir befohlen worden, und ich bin der erste der (Ihm) Ergebenen.))
    (Quran 6:162-163)
    4. Vornehme Charaktereigenschaften: Als seine Frau Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, ber seine Eigenschaften befragt wurde, sagte sie: Die moralische Vorgehensweise des Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) entsprach dem Quran. Er war den Befehlen des Qurans unterworfen, und setzte all seine Anordnungen um und charakterisierte alle Vorzglichkeiten des Qur`an. Und er unterließ alle Schandtaten, egal ob es um verborgene oder öffentliche ging. Kein Wunder, denn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ist derjenige, der von sich sagt:
    Allah entsandte mich, um die Tugenden und die Wohltaten zu vervollkommnen. (Sahih Al-Bukhari) Und Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) beschreibt ihn, indem Er sagt: Und du bist wahrlich von großartiger Wesensart. (Quran 68:4)
    Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm), der zehn Jahre lang, Tag und Nacht, im Lande und auf Reisen im Dienste des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war, lernte ihn in seinen verschiedenen Lagen und Zuständen kennen und sagte: Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war der beste Mensch mit den vornehmsten Charaktereigenschaften.
    (Sahih Muslim, Hadith Nr.2310)

    Und er sagte auch: Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war weder der Mensch, der herumschimpfte noch der Mensch, der unzchtige Redensarten verwendete noch der Mensch, der herumfluchte.
    3Wenn er aber einem von uns etwas vorhalten wollte, sagte er: Was ist los mit ihm? Taribat Ğabīnuh (=Seine Stirn wird staubig sein)!
    (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.5684)
    5. Gutes Benehmen: Sahl Ibn Saad (Allahs Wohlgefallen auf ihm) erzählte: Dass man dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) etwas zu trinken brachte, und er trank, während rechts von ihm ein Junge saß und links ältere (Männer). Da fragte er den Jungen: Erlaubst du mir, an diese (älteren Männer) weiterzugeben? Der Junge sagte: Nein, bei Allah, o Gesandter Allahs, ich werde niemandem gegenber darauf verzichten, (etwas aus deiner Hand entgegenzunehmen). So gab es also der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ihm in die Hand. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2319)
    6. Die Liebe zur Stiftung von Frieden (Versöhnung): Sahl Ibn Saad (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete:
    Die Leute von Qibā verwickelten sich so sehr in eine Schlägerei, dass sie sich gegenseitig mit Steinen bewarfen. Als der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) davon erfuhr, sagte er: Lasset uns zu ihnen gehen und zwischen ihnen schlichten. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2547)
    7. Das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten: Von Abdullah Ibn Abbas (Allahs Wohlgefallen auf ihnen beiden) wird berichtet: Eines Tages sah der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) einen Mann, der einen goldenen Ring am Finger trug. Der Prophet nahm den Ring von seinem Finger und warf ihn weg, wobei er sagte: Wer auch immer ein Stck glhender Kohle auf seine Hand legen will, der lege sie darauf. Nachdem der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gegangen war, wurde der Mann aufgefordert, den Ring aufzuheben und ihn auf andere Weise zu verwenden. Daraufhin sagte er: Bei Allah: Nun, da der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) diesen Ring weggeworfen hat, werde ich ihn niemals aufheben. (Sahih Muslim, Hadith Nr.2090)

    3Wenn er aber einem von uns etwas vorhalten wollte, sagte er: Was ist los mit ihm? Taribat Ğabīnuh (=Seine Stirn wird staubig 8.
    Liebe zur Reinheit: Von Al-Muhağer Ibn Qunfidh (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Ich kam zum Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), während er die Notdurft verrichtete und grßte ihn, worauf er erst antwortete, als er die Gebetswaschung vollendete. Dann entschuldigte er sich bei mir und sagte: Wahrlich ich verabscheute es Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) in unreinem Zustand zu erwähnen.
    (Sahih Ibn Khusaimah, Hadith Nr.206)
    9. Hten der Zunge: Von Abdullah Ibn Aufa (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war oft mit dem Gedenken Allahs beschäftigt, sprach wenig, verlängerte seine Gebete, verkrzte seine Ansprache vor dem Freitagsgebet und zögerte nicht (war nicht hochnäsig), mit Witwen oder Bedrftigen zu gehen, um ihre Angelegenheiten zu erledigen. (Sahih Ibn Hibban, Hadith Nr.6423)
    10.Vermehrtes Ausben von gottesdienstlichen Handlungen: Aischa, (Allahs Wohlgefallen auf ihr) Mtter der Gläubigen erzählte, dass der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) in der Nacht stehend zu beten pflegte, bis seine Fße Risse bekamen. Daher sagte sie zu ihm: Warum tust du dies, o Gesandter Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), obwohl Allah dir alle deine vergangenen und zuknftigen Fehler vergeben hat? Daraufhin sagte er: Darf ich denn nicht ein dankerfllter Diener sein?(Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.4557)
    11. Gte und Milde: Von Abu Huraira (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Tufail Ibn Amr ad-Dausyy und seine Leute kamen zum Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), und sagten: O Gesandter Allahs, der Stamm Daus ist wahrlich in Ungehorsam verfallen und verhält sich nur ablehnend, so richte zu Allah ein Bittgebet gegen ihn! Jemand sagte: Nieder mit den Daus! und der Prophet sagte (dagegen): O Allah, fhre die Daus zum rechten Weg und bringe sie zu uns zurck!
    (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2779) 27/80
    12. Schöne Art und Weise: Al-Baraa Ibn Azeb (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), hatte eine durchschnittliche Körpergröße und breite Schultern. Er trug sein Haar bis zu den Ohrläppchen. Ich sah ihn in einem roten Rock, und ich hatte nie zuvor einen schöneren gesehen. (Sahih Ibn Hibban, Hadith Nr.3358)
    13. Entsagen dieser Welt (Diesseits): Von Abdullah Ibn Masud (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) eines Tages auf einer Palmfaser-Matte schlief, und als er erwachte, waren die Abdrcke der Matte auf seinem Körper sichtbar. Wir sagten: O Gesandter Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), drfen wir dir eine weiche Matratze geben? Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) antwortete: Was habe ich mit dieser Welt zu schaffen? Im Diesseits bin ich nur wie ein Durchreisender, der im Schatten eines Baumes rastet und ihn wieder verlässt, nachdem er etwas geruht hat. (Sunan Al-Termedi, Hadith Nr.2377)
    Und von Amro Ibn Al-Harith (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Als der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) verschied, hinterließ er keinen Dinar oder Dirham, keinen Sklaven oder Sklavin oder sonst etwas, außer seinem weißen Maultier, das er zu reiten pflegte, seiner Waffe und einem Land, das er vorher zur wohltätigen Stiftung (Sadaqa-Almosen) gemacht hatte. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2588)

    14. Nächstenliebe: Von Sahl Ibn Saad (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Eine Frau kam mit einer Burda. Wisset ihr, was eine Burda ist? Sie ist ein Gewand, das an seinem Stoffrand eine gewebte Borte hat. Die Frau sagte: O Gesandter Allahs, ich habe diese selbst mit meiner Hand gewebt und möchte dich damit bekleiden. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nahm ihr Geschenk an, da er die Burda benötigte. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) kam dann (etwas später) mit diesem Gewand angezogen heraus. Ein Mann unter den Anwesenden befhlte es und sagte: O Gesandter Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), bekleidest du mich damit?
    Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte zu ihm: Ja. Und saß dann in der Versammlung, so lange es Allah wollte. Anschließend verließ der Prophet den Platz und ließ ihm diese zusammengelegt zuschicken. Die Leute sagten zu dem Mann: Du hast damit keine gute Sache getan; denn du fragtest ihn, ob er sie dir gibt, während du wusstest, dass er niemals die Bitte eines Menschen ablehnt! Der Mann erwiderte: Ich schwöre bei Allah, dass ich ihn danach gefragt habe, damit ich diese als Leichentuch (Kafan) fr mich verwenden kann, wenn ich sterbe. Und sie ist doch später sein Leichentuch geworden.
    (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.1987)
    15. Feste Überzeugung und Gottvertrauen: Abi Bakr Al Siddiq (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: Ich sah die Fße der Ungläubigen (Muschrikien) ber unseren Köpfen. Ich sagte zum Propheten, als ich (mit ihm) in der Berghöhle war:
    Wenn einer von ihnen unter seine Fße blicken wrde, wrde er uns sehen! Er erwiderte: Was hälst du, O Abi Bakr, von zwei (Menschen), bei denen Allah ein Dritter ist? (Sahih Muslim) 16. Zuneigung und Zärtlichkeit: Abi Qitadah (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) betete, während er (das Kind) Umāma, Tochter der Zainab, Tochter des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), trug: Wenn er sich niederwarf, legte er sie hin, und wenn er wieder aufstand, trug er sie wieder. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.5650)
    17. Erleichterung: Anas (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete, dass der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte: Wahrlich, ich stehe im Gebet mit der Absicht, dieses zu verlängern, dennoch kommt es vor, dass ich das Weinen eines Kindes höre und daraufhin mein Gebet krzer fasse, um seiner Mutter jegliche Härte zu ersparen. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.677)
    18. Frömmigkeit und Gottesfurcht: Von Abu Huraira (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte: Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ging an einer Dattel vorbei, die auf dem Weg lag, und sagte: Wenn ich keine Bedenken hätte, dass diese Dattel zum Almosen gehört, hätte ich sie gegessen. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2300)
    19. Freigiebigkeit: Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Es gab niemanden, der als Muslim den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) um etwas bat und von diesem nichts bekam. Einst kam ein Mann zu ihm, und er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gab ihm so viele Schafe, wie zwischen zwei Hgeln Platz fanden. Da kehrte der Mann zu seinem Stamm zurck und sagte: Leute! Werdet Muslime, denn Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gibt wirklich jedem (etwas), so dass man die Armut nicht zu frchten braucht! (Sahih Muslim, Hadith Nr.2312)
    20. Die Liebe zur Hilfsbereitschaft: Von Aischa, (Allahs Wohlgefallen auf ihr) Mtter der Gläubigen, wird berichtet, dass sie auf die Frage, Was hat der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) normalerweise getan, wenn er zu Hause war?, folgendes antwortete: Er war stets damit beschäftigt, den Bewohnern seines Hauses zu dienen (und zu helfen), und wenn die Zeit zum Gebet kam, ging er deswegen hinaus. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.644) Und von Al-Baraa Ibn Azib (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Ich habe den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) am Tag der Grabenschlacht (Al-Khandaq) gesehen, wie er den Sand trug und das Haar seiner Brust total davon bedeckt war. Und er war ein sehr behaarter Mann. Und dabei trug er das Gedicht von Ibn Rawaha mit erhobener Stimme vor.

    O Allah, ohne Dich wären wir nie rechtgeleitet und hätten wir nie Almosen gegeben und nicht gebetet Wir bitten Dich, die Stille auf uns herabzusenden Und befestige unsere Fße, wenn wir auf die Feinde treffen. Denn die Feinde lehneten sich gegen uns auf Wenn die Feinde uns in Versuchung bringen wollen, so weigern wir uns so weigern wir uns (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2870)
    21. Die Ehrlichkeit: Von Aischa, (Allahs Wohlgefallen auf ihr) Mtter der Gläubigen, wird berichtet: Dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war keine Charaktereigenschaft widerwärtiger als das Lgen. Wenn jemand dem Propheten eine Lge erzählte, bedrckte ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) dies solang, bis er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) wusste, dass diese Person deshalb Reue gebt hatte. (Sunan Al-Termedhi, Hadith Nr.1973)
    Sogar seine Feinde bestätigten seine Ehrlichkeit. Zum Beispiel Abu Jahl, der Mensch, der die meiste Feindschaft gegenber dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zeigte, sagte eines Tages zum Gesandten: O Muhammad, ich sage nicht, dass du ein Lgner bist, aber ich leugne das, wozu du aufrufst und das, womit du gesandt wurdest. Daraufhin hat Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) folgendes herabgesandt: ((Wir wissen wohl, dass dich das, was sie sagen, in der Tat traurig macht. Aber nicht dich bezichtigten sie (in Wirklichkeit) der Lge, sondern die Zeichen Allahs verleugnen die(se) Ungerechten.))(Quran 6:33)

    22. Verehrung der Heiligkeiten Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste): Aischa, (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, erzählte: Immer wenn der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zwischen zwei Alternativen wählen konnte, entschied er sich fr die leichtere, solange es keine Snde war. Wenn es jedoch eine Snde war, so war er derjenige, der sich davon am weitesten entfernt hielt.
    Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) trachtete auch niemals nach Rache fr eine persönliche Angelegenheit, außer wenn ein Befehl Allahs missachtet wurde, und in einem solchen Fall strebte er nach Vergeltung um Allahs willen. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.6404)
    23. Freundliches Erscheinen (Heiterkeit): Von Abdullah Ibn Al-Hareth wird berichtet: Ich habe niemanden gesehen, der mehr lächelte als der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). (Sunan Al-Termedhi, Hadith Nr.3641)
    24. Das Anvertraute und Gewissenhaftigkeit (Treue): Seine (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Treue war einmalig, obwohl die Bewohner von Makkah sich gegen ihn feindlich verhielten und seine Anhänger unterdrckten, als er anfing, den Aufruf zum Islam offenkundig zu verbreiten. Und trotz der Feindschaft, die zwischen Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und den Mekkanern herrschte, haben sie ihm ihre Gter anvertraut (Depositum).
    Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) verhielt sich in dieser Angelegenheit solange treu, bis sie ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gezwungen haben nach Al-Madina auszuwandern, nachdem er von ihnen so viel Böses erlebt hatte. Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) bat seinen Vetter Aly Ibn Abi Taleb (Allahs Wohlgefallen auf ihm) drei Tage in Makkah zu bleiben, um die Anvertrauten Gter, die der Gesandte verwahrt hatte, an ihre Besitzer auszuhändigen.(Erzählung von Ibn Hischam) Seine (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Treue bestätigte sich auch in dem Versöhnungsvertrag von Al-Hudaibiah, welcher zwischen dem Gesandten und den Quraiš geschlossen wurde.
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    22. Verehrung der Heiligkeiten Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste): Aischa, (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, erzählte: Immer wenn der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zwischen zwei Alternativen wählen konnte, entschied er sich fr die leichtere, solange es keine Snde war. Wenn es jedoch eine Snde war, so war er derjenige, der sich davon am weitesten entfernt hielt.
    Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) trachtete auch niemals nach Rache fr eine persönliche Angelegenheit, außer wenn ein Befehl Allahs missachtet wurde, und in einem solchen Fall strebte er nach Vergeltung um Allahs willen. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.6404)
    23. Freundliches Erscheinen (Heiterkeit): Von Abdullah Ibn Al-Hareth wird berichtet: Ich habe niemanden gesehen, der mehr lächelte als der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). (Sunan Al-Termedhi, Hadith Nr.3641)
    24. Das Anvertraute und Gewissenhaftigkeit (Treue): Seine (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Treue war einmalig, obwohl die Bewohner von Makkah sich gegen ihn feindlich verhielten und seine Anhänger unterdrckten, als er anfing, den Aufruf zum Islam offenkundig zu verbreiten. Und trotz der Feindschaft, die zwischen Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und den Mekkanern herrschte, haben sie ihm ihre Gter anvertraut (Depositum).
    Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) verhielt sich in dieser Angelegenheit solange treu, bis sie ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gezwungen haben nach Al-Madina auszuwandern, nachdem er von ihnen so viel Böses erlebt hatte. Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) bat seinen Vetter Aly Ibn Abi Taleb (Allahs Wohlgefallen auf ihm) drei Tage in Makkah zu bleiben, um die Anvertrauten Gter, die der Gesandte verwahrt hatte, an ihre Besitzer auszuhändigen.(Erzählung von Ibn Hischam) Seine (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Treue bestätigte sich auch in dem Versöhnungsvertrag von Al-Hudaibiah, welcher zwischen dem Gesandten und den Quraiš geschlossen wurde.

    Dieser Vertrag enthielt u. a., dass wenn jemand von den Mekkanern Zuflucht bei Muhammad sucht (um Muslim zu werden), sollte er zurck an die Quraiš geschickt werden; und wenn ein Muslim zu den Quraiš geht, dieser nicht zurckgeschickt werden sollte. Nachdem der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) in Al-Madina angekommen war, floh ein Mann namens Abu Dschandal Ibn Suhail Ibn Amro vom Gefängnis in Makkah und kam zum Propheten nach Al-Madina.
    Da verlangten ihn die Ungläubigen vom Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zurck, indem sie auf den zwischen ihnen geschlossenen Versöhnungsvertrag hinwiesen. Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zu Abu Dschandal Ibn Suhail Ibn Amro: O Aba Dschandal! Habe Geduld und bitte Allah um Ausdauer. Allah wird dir und all diejenigen, die gläubig sind, gequält werden und keine Untersttzung haben, wahrhaftig einen Ausweg zeigen. Wir haben eine Abmachung mit diesen Leuten (den Mekkanern). Wir werden diese Abmachung nicht brechen, noch werden wir sie betrgen. (Sunan Al-Baihaqii, Hadith Nr.18611)
    25. Mut und Nicht-Zögern: Aly Ibn Abi Taleb (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Ihr hättet mich am Tage der Schlacht von Badr sehen sollen. Wir haben Zuflucht beim Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gesucht, während er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zwischen uns dem Feind am nähesten. An diesem Tag war der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) der mutigste und stärkste von uns. (Musnad Al-Imam Ahmad, Hadith Nr.654)
    Sein Mut bewies sich auch außerhalb den Kriegen. Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) erzählt ber ihn: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war der beste und mutigste Mensch. Eines Nachts wurden die Bewohner Al-Madinas durch eine laute Stimme erschrocken. Sie gingen in die Richtung, von welcher diese Stimme (Schrei) herkam und fanden den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ihnen entgegenreitend, auf einem Pferd ohne Sattel, das Abi Talha gehörte. Er hatte sich erkundigt, woher der Schrei rhrte und trug sein Schwert bei sich. Er beruhigte die Menschen: Ihr braucht euch nicht frchten! Ihr braucht euch nicht frchten! Wahrlich, wir empfanden den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) wie einen Ozean. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2751)

    Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) reagierte sofort, egal ob es Nacht war und er ein ungesatteltes Pferd reiten musste, so wie es eben die Situation erforderte. Es gab nämlich keine Zeit zu verlieren.
    Er hatte sein Schwert bei sich, falls er es gebrauchen sollte. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) wartete nicht auf andere bis sie sich versammelten, um klären zu können, was der Grund dieser Unruhe mitten in der Nacht sein könnte, wie es in solchen Situationen eigentlich blich wäre. Bei der Schlacht von Uhud beriet sich der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) mit seinen Gefährten und diese zogen den Kampf vor. Obwohl der Gesandte anderer Meinung war, folgte er ihrem Rat. Aber die Gefährten (Möge Allah Sich ihrer erbarmen) bereuten ihren Entschluss, weil das Vorhaben des Gesandten anders war. So sagten die Ansar: Wir haben den Wunsch des Gesandten zurckgewiesen. Sie kamen zu ihm und sagten: O Gesandter Allahs, du sollst diese Angelegenheit entscheiden. Worauf er sagte: Es steht einem Propheten nicht zu, seine Rstung abzulegen, bis er gekämpft hat. (Musnad Al Imam Ahmad, Hadith Nr.14829)
    26. Großzgigkeit und Edelmut (Gtig): Von Ibn Abbas (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), war der Großzgigste unter allen Menschen, und den Höhepunkt seiner Großzgigkeit erreichte er im Ramadān, wenn ihm Gabriel (Ğibrīl) begegnete. Diese Begegnung mit ihm fand in jeder Ramadān-Nacht statt, denn Gabriel pflegte ihn zu jener Zeit im Quran zu unterweisen. Wahrlich, der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), war mit dem Hergeben von guten Dingen schneller als der unhaltbare Wind. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.6) Und von Abu Dhirr (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Eines Tages begleitete ich den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) auf der schwarzen Felsenebene von Medina, als wir vor dem Berg Uhud ankamen. Er rief mich: O Abu Dharr! Ich antwortete: Hier bin ich dir zu Diensten, o Gesandter Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm).

    Er sagte: Wenn ich Gold im Gewicht des Uhud hätte, wrde es mich nicht erfreuen, wenn ich nach Ablauf von drei Tagen mehr als einen einzigen Dinar davon behielte, den ich zur Rckzahlung einer Schuld benötigte. Ich wrde alles unter den Dienern Allahs verteilen, so und so und so, nach rechts und links und nach hinten. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2312) Jaber Ibn Abdullah erzählte, dass der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) niemals nein sagte, wenn er von jemandem um etwas gebeten wurde. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.5687)
    27. Schchternheit (Scham): Abi Said Al-Khudry (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berlieferte, dass der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gewöhnlich schamhafter war als eine Jungfrau in ihrem Gemach, so dass man an seinem Gesicht ablesen konnte, wenn er etwas sah, was ihm nicht gefiel. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.5751)
    28. Bescheidenheit: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), war mit seiner Demut und Bescheidenheit einer der meisten Menschen, den man kannte. Und durch seine (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sehr geprägte Bescheidenheit kam es vor, dass derjenige, der die Moschee betritt, ihn von seinen Gefährten nicht unterscheiden konnte. Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Während wir mit dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) in der Moschee saßen, kam ein Mann auf einem Kamel geritten; er ließ das Kamel auf dem Boden der Moschee niederruhen, band es an und sprach zu den Anwesenden: Wer ist von euch Muhammad? Dies geschah als der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sich anlehnend unter den Leuten befand. Zu dem Mann wurde gesagt: Er ist der gutaussehende Mann, der dort sich anlehnend sitzt! (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.63) Und dies geschah, weil man zwischen dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und seinen Gefährten bzw. Gästen nicht unterscheiden konnte.
    Und der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war nicht jemand der hochnäsig oder berheblich war, um mit den Armen, Bedrftigen und Schwachen zusammenzu sitzen, bis er ihre Angelegenheiten erledigt hatte.

    Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Eine Frau aus Al-Madina kam zum Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und sagte: O Gesandter Allahs, ich brauche dich. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte: O Mutter von Soundso, suche dir einen der Wege den du möchtest. Sodann ging er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und beschäftigte sich mit ihrer Angelegenheit, bis die Sache erledigt war. (Sahih Muslim, Hadith Nr.2326)
    29. Barmherzigkeit und liebevolle Frsorge: Abu Masud Al-Ansari (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete, dass ein Mann zum Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) kam und sagte: Ich komme nur wegen dem und dem später zum Morgengebet, weil er das Gebet zu sehr in die Länge zieht. Nie sah ich den Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) in einer Ansprache so wtend, wie an diesem Tag. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sprach:
    O ihr Menschen! Unter euch sind solche, die die anderen abschrecken. Wer von euch das Gebet leitet, soll sich kurz fassen, denn hinter ihm betet der Ältere und der Jngere, und derjenige, der sein Geschäft zu erledigen hat. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.670) Und von Osama Ibn Zaid wird berichtet:
    Eine der Töchter des Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) schickte ihm einen Boten während ich mit Sad und Ubayy mit dem Propheten war, der ihm sagte: Sie (deine Tochter) nimmt an, dass ihr Kind stirbt, und du sollst zu ihr kommen. Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ließ ihr den Friedensgruß ausrichten und folgendes sagen: Wahrlich, Allah gehört alles, was Er nimmt und was Er gibt, und alles ist bei Ihm vorbestimmt! So soll sie in Erwartung des Lohnes Allahs in Geduld ausharren. Als sie zu ihm abermals den Boten schickte, er solle bei Allah doch kommen, stand der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) auf, und wir mit ihm (und begab sich dorthin).

    Dort wurde der Junge in seinen Schoß gelegt, während dieser seine letzten Atemzge von sich gab. Da liefen die Tränen aus den Augen des Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Sad sagte zu ihm: Was ist das, o Gesandter Allahs? Und der Prophet sagte: Das ist eine Barmherzigkeit, die Allah in die Herzen einiger Seiner Diener einlegt, die Er auserwählt hat. Und Allah erbarmt Sich nur derer von Seinen Dienern, die barmherzig sind. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.6942)
    30. Verzeihung (Vergebung) und Nachsicht: Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm), berichtete: Ich lief neben dem Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), während er ein Gewand aus Nağrān trug, dessen Verzierborte ziemlich grob war. Da kam ein Wstenaraber an ihn heran und zog ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) so heftig am Gewand, dass ich die Schulterplatte des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sehen konnte, welche Reibspuren der Verzierborte auf Grund des heftigen Ziehens des Gewandes, aufwies. Der Mann sagte:
    Du Muhammad, lass mir etwas von dem Geld Allahs geben, das sich bei dir befindet! Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) wandte sich ihm zu und lachte und ließ ihm dann eine Gabe aushändigen. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2980) Und zu den Beispielen seiner Nachsicht dient auch der Hadith von Zaid Ibn Sanah. In diesem Hadith geht es um einen jdischen Rabbiner, welcher dem Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ein Darlehen gegeben hatte. Der Gesandte hatte das Geld von ihm genommen, um die Bedrfnisse einiger vertrauter Menschen zu stillen. Zaid sagte: Zwei oder drei Tage vor Ablauf der Frist ging der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zum Leichenbegräbnis (Ğinãza) eines Mannes von den Ansar. Mit ihm waren Abu Bakr, Umar und Uthman und einige seiner Gefährten. Nachdem der Prophet das Totengebet verrichtet hatte, setzte er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sich an eine Mauer.

    Ich packte ihn an seinem Kragen und schaute ihn mit einem unhöflichen Blick an und sagte: Gibst du mir, O Muhammad, mein rechtmäßiges Eigentum nicht zurck? Denn bei Allah, ich kenne euch, o Söhne des Abdul Muttalib, nicht als Menschen, die einen hinhalten und weiß dies durch meinen Umgang mit euch!! Er sagte weiter: Ich schaute zu Umar Ibn Al-Chattab und sah, wie sich die Augen in seinem Gesicht wie ein runder Planet drehten. Dann richtete er seinen Blick auf mich und sagte: O Feind Allahs, sagst du zum Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), was ich höre und tust mit ihm was ich sehe? Im Namen Dessen, Der ihn mit der Wahrheit sandte, wenn ich mich nicht zurckhalten wrde, so hätte ich dir den Nacken mit meinem Schwert abgeschlagen. Währenddessen schaute der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) mit Ruhe und Gelassenheit zu Umar und sagte: Wir benötigen dich fr andere Angelegenheiten als diese o Umar. Undzwar, dass du mich zum guten Handeln aufforderst und ihm Gehorsam befiehlst.
    Gehe mit ihm o Umar und gib ihm sein Recht und dazu noch 20 Saa` (ein altes Hohlmaß, das etwa 3 kg beträgt),weil du ihn so grob behandelt hast. Zaid sagte: Umar ging mit mir und gab mir mein Recht und dazu 20 Saa` Datteln. Ich fragte ihn, was dieser Überschuss sei. Umar sagte: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) hat mir befohlen, dir diesen Überschuss auszuhändigen, weil ich dich so grob behandelt habe. Ich sagte: Kennst du mich, o Umar? Da sagte Umar: Nein, wer bist du? Ich sagte: Ich bin Zaid Ibn Sanah. Umar sagte: Der Rabbiner? Ich antwortete: Ja, der Rabbiner. Er fragte: Was hat dich dazu bewegt, den Propheten auf diese Art anzusprechen und ihn so zu behandeln? Ich sagte: O Umar, als ich den Gesandten anschaute, erkannte ich an ihm alle Kennzeichen des Prophetentums, außer zweien, die ich nicht berprft habe. Seine Nachsicht berbietet sein Unwissen. Und je größer sein Unwissen ist, desto stärker ist seine Nachsicht.

    Ich habe diese beiden Kennzeichen berprft und nehme dich deshalb zum Zeugen, dass ich Allah als Gott, den Islam als Religion und Muhammad als Propheten akzeptiere. Und ich nehme dich als Zeugen dafr, dass die Hälfte meines Vermögens ein Almosen fr die Gemeinschaft Muhammads ist. Dann sagte Umar: Oder fr einen Teil von ihnen, denn du kannst sie nicht alle damit versorgen. Dann sagte ich: Oder fr einen Teil von ihnen. So kehrten Umar und Zaid zurck zum Gesandten Allahs. Und Zaid sagte: Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Allah gibt und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist. So glaubte er an ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und stimmte ihm zu. Und er war zusammen mit dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Zeuge von vielen Dingen und fiel in der Schlacht von Tabuk als Märtyrer. Möge Allah Sich Zaid erbarmen. (Sahih Ibn Hibban, Hadith Nr.288) Und ein sehr bedeutendes Beispiel fr sein (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Verzeihen ist sein Verhalten, als er Makkah eroberte und die Bewohner Makkahs, die ihm viel Unrecht angetan hatten und der Grund fr seine Austreibung waren, bei der Kaba zusammenkamen. Er sagte: Was denkt ihr, was ich nun mit euch machen werde? Sie sagten: Gutes, edelgesinnter Bruder und Sohn eines edelgesinnten Bruders. Er sagte: Geht, ihr seid frei. (Sunan Al-Baihaqii, Hadith Nr.18055)
    31. Die Geduld: Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war ein Beispiel fr die Geduld. Denn schon vor seinem Aufruf war er geduldig gegenber den Taten seines Volkes, ihrem Götzendienst usw.. Und nachdem er mit seinem Aufruf begann, war er trotz allem, was er von seinem Stamm in Makkah erlebte, standhaft und Allah hingegeben. Danach verhielt er sich genauso gegenber den Heuchlern in Al-Madinah.Und er war ein großes Beispiel fr Geduld, wenn er jemanden verlor, der ihm sehr nahe stand. Seine Frau Hadīğa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen und alle seine Söhne starben zu seinen Lebzeiten, außer seiner Tochter Fatima; und sein Onkel Al-Abbas.

    In all diesen Situationen war er geduldig und Allah hingegeben. Von Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: Wir traten mit dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) beim Schmied Abi Saif Al-Qain ein; und er war der Ehemann der Pflegemutter, die Ibrahim, den Sohn des Gesandten stillte. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nahm Ibrahim zu sich auf, ksste ihn und atmete seinen Geruch ein. Später traten wir noch mal bei ihm ein, als Ibrahim (im Sterben lag und) seine letzten Atemzge aufgab. Da begannen die Tränen des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zu fließen. Abdulrahman Ibn `Auf (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte dann zu ihm: (Weinst) du auch, o Gesandter Allahs? Der Prophet erwiderte: O Ibn `Auf, das gehört zur Barmherzigkeit! Bei einer weiteren Träne fuhr der Prophet fort: Wahrlich, das Auge tränt, das Herz trauert und wir sprechen nur Worte, die unserem Herrn ( (Rabb) wohlgefällig sind. O Ibrahim, wir sind wahrlich bei deinem Abschied von Traurigkeit erfllt. (Sahih Al-Bukhari,Hadith Nr. 1241)
    32. Gerechtigkeit und Billigkeit: Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war ein Gerechter in allen seinen Lebensangelegenheiten und in der Umsetzung der Gesetzgebung Allahs. Von Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, wird berichtet: Die Leute des Stammes Quraiš waren besorgt wegen einer Frau aus dem Stamm Maĥzum, die einen Diebstahl begangen hatte. Sie fragten: Wer kann mit dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) fr sie sprechen? Einige sagten: Und wer sonst kann es wagen, an ihn heranzutreten außer Usama Ibn Zaid, dem Liebling des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm)? Da sprach Usama mit dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), der ihm sagte: Legst du Frsprache ein im Hinblick auf ein Recht, das nur Allah zusteht?" Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) erhob sich dann und hielt eine Predigt, in der er folgendes sagte: "O ihr Menschen, wahrlich, diejenigen vor euch gingen deshalb zugrunde, weil sie, wenn einer der Vornehmen unter ihnen einen Diebstahl begangen hatten, ihn davon unbestraft laufen ließen, und wenn einer der Schwachen unter ihnen einen Diebstahl begangen hatte, gegen ihn die Strafe vollzogen.Ich schwöre bei Allah! Wenn Fatima, die Tochter Muhammads gestohlen hätte, so wrde Muhammad ihre Hand abschneiden. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.3288)

    Er war sogar gerecht, wenn es auf seine Kosten ging. (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Usaid Ibn Hudair (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Ein Mann von den Ansar, der fr seinen Spass bekannt war, redete mit den Menschen und brachte sie zum Lachen. Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) lief an ihm vorbei und stupste ihn mit einem dnnen Zweig in die Taille. Der Mann sagte zum Propheten: O Gesandter Allahs! Ich möchte mich rächen! Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte: Mach weiter! Der Mann sagte: Du trägst ein Hemd, jedoch hatte ich keines an, als du mich mit dem Zweig gestochen hast! Sofort hob der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sein Hemd hoch, damit der Mann ihn auf die gleiche Weise stechen konnte.
    Der Mann jedoch umarmte den Propheten sogleich, ksste die Seite seines Körpers und sagte: Genau das hatte ich beabsichtigt o Gesandter Allahs! (Sunan Abou Dawud, Hadith Nr.5224)
    33. Furcht vor Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste): Denn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war einer der gottesfrchtigsten und demtigsten Menschen. Abdullah Ibn Masud (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte zu mir: Lies mir (etwas vom Quran) vor! Ich sagte: O Gesandter Allahs, soll ich dir von dem vorlesen, was dir selbst offenbart wurde? Er sagte: Ja! Da las ich ihm die Sura 4 (an-Nisā Die Frauen) vor, und als ich den Vers ((Aber wie (wird es sein), wenn Wir von jeder Gemeinschaft einen Zeugen bringen und dich ber diese da als Zeugen bringen?))(Quran 4:41) erreichte, sagte er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Hör auf zu lesen! Da sah ich, dass Tränen aus seinen Augen flossen. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.4763)

    Und von Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, wird berichtet: Wenn der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) dunkle Wolken am Himmel sah, fing er an hin und her zu gehen. Er verliess das Haus mit verändertem Gesichtsausdruck. Doch sobald es regnete, drckte sein Gesicht wieder Zufriedenheit aus. Aischa sagte dies dem Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), worauf er antwortete: Wie kann ich es wissen? Es kann so sein, wie manche Leute sagten:(( Als sie es als ausbreitende Wolke sahen, die auf ihre Täler zukam)) (Quran 46:24) (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 3034) Enthaltsamkeit (Zufriedenheit) und sich selbst entbehren: Umar Ibn Al-Chattab (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Schaute sich im Zimmer des Gesandten um und fand nur einen Teppich (Haseer) aus Palmfasern, auf welchem der Gesandte lag; und alles was sich im Haus befand war eine Saa` (ein altes Hohlmaß, das etwa 3 kg beträgt) Getreide und ein an einem Pfeil hängender Wasserbehälter (aus Schafsleder); das war alles, was der Gesandte besaß, als sich die Hälfte der Arabischen Halbinsel unter seiner Herrschaft befand.
    Als Umar dies sah, kamen ihm die Tränen aus den Augen. Da fragte ihn der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Warum weinst du Umar? Er sagte: Wie kann ich nicht weinen, wo doch der Kaiser und Kisra das Leben und ihre Annehmlichkeiten genießen und der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nur das besitzt, was ich sehe? Dann sagte der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): O Umar bist du nicht damit zufrieden, dass dies der Anteil des Kaisers und Kisras von den Gaben des Lebens ist und wir dafr das Jenseits nur fr uns allein bekommen? (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 4629)
    34. Seine Liebe zum Guten fr alle Menschen, sogar fr seine Feinde: Von Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, wird berichtet: Ich sagte zum Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Hast du einen schwereren Tag erlebt, als den Tag der Schlacht von Uhud? Er sagte: Ich habe von deinen Leuten viel Schweres erlebt, und was ich davon am schwersten erlebt habe, geschah am Tag von Al-Aqabah,
    als ich mit meinem Anliegen an Ibn Abd Yālail Ibn Abd Kulāl herantrat, und er mir fr das, was ich wollte, nicht entgegenkam.

    Ich ging dann ziellos fort und war sehr bekmmert. Ich kam erst dann zu mir, als ich die Gegend von Qarn At-Taālib erreicht hatte. Ich hob mein Haupt und sah, dass mir eine Wolke den Schatten spendete. Ich blickte und habe darin Gabriel gesehen. Er rief mir zu, indem er sagte: Wahrlich, Allah hat die Worte deiner Leute gehört, welche sie an dich gerichtet und ber dein Anliegen geantwortet haben. Er entsendet dir nun den Engel der Berge, damit du ihm den Befehl erteilst, wie du gegen diese Leute verfahren willst. Darauf rief der Engel der Berge mir zu, grsste mich mit dem Friedensgruss (Salām) und sagte: O Muhammad, befehle was du willst! Wenn du willst, lasse ich die zwei Berge ber sie strzen! Ich (der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm)) sagte aber: Nein! Vielmehr hoffe ich, dass Allah aus ihren Lenden solche entstehen lässt, die Allah Allein dienen und Ihm nichts beigesellen. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 3059)
    Umar Ibn Al-Chattab (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: Als Abdullah Ibn Ubayy Ibn Salūl starb, wurde der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) darum gebeten, das Totengebet fr ihn zu verrichten. Als der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zu diesem Zweck aufstand, sprang ich auf, und sagte zu ihm: O Gesandter Allahs, betest du fr Ibn Ubayy, wo er doch an jenem Tage soundso, soundso und soundso sagte? Ich wollte ihm doch das wiederholen, was er einst sagte. Da lächelte der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und sagte: Halte dich von mir zurck, Umar! Als ich aber ihm zu viel erzählte, sagte er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Mir wurde dies zur Wahl gestellt, und ich habe die Wahl getroffen. Und wenn ich wsste, dass ihm verziehen wrde, wenn ich die siebzigmal berschritten hätte, so wrde ich es tun. Er verrichtete dann das Totengebet fr ihn und ging weg. Eine kurze Zeit darauf wurden die beiden folgenden Qur`an-Verse aus der Sura Al-Tauba offenbart:
    ((Bitte um Vergebung fr sie, oder bitte nicht um Vergebung fr sie; wenn du (auch) siebzigmal um Vergebung fr sie bittest,)) (Quran 9:80) ((Und bete niemals ber jemandem von ihnen, der gestorben ist, und stehe nicht an seinem Grab! Sie verleugnen ja Allah und Seinen Gesandten, und sie starben als Frevler.)) (Quran 9:84) Ich war doch erstaunt ber meine Dreistigkeit gegenber dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Allah und Sein Gesandter wissen doch besser Bescheid! (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 2400)
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    Einige seiner Anstandsregeln:


    - Die Nähe zu seinen (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Gefährten und das ofte Zusammensein mit ihnen. Und Beweise dafr sind unser weit reichendes Wissen ber alle Angelegenheiten seines Lebens; ob privat oder allgemein. Denn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ist das Vorbild und Beispiel, das man in allen Bereichen des Lebens nachahmen soll. Von Jarir Ibn Abdullah:
    Seit ich Muslim geworden bin, hat der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) mich nie fern von ihm gehalten und mich nie angeschaut, ohne mir ein Lächeln zu geben.Ich sagte: O Gesandter Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), ich bin ein Mann, der sich nicht auf dem Rcken des Pferdes halten kann! Darauf schlug er mit seiner Hand gegen meine Brust und sagte: O Allah mein Gott, lass ihn halten, und lasse ihn andere rechtfhren und leite ihn recht. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2400) Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) scherzte und spaßte mit seinen Gefährten. Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) hatte die vorzglichsten Charaktereigenschaften. Ich hatte einen Bruder namens Abu Umair. Anas sagte: Er war bereits entwöhnt, und fuhr fort: Wenn er zum Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) kam und ihn sah, sagte dieser: O Abu Umair, was hat das Vögelchen (Al-Nughair) gemacht? Er (Anas) sagte: er hatte damit gescherzt.
    (Sahih Muslim, Hadith Nr. 2150)
    Und sein (Allahs Wohlgefallen auf ihm) Spaß bezog sich nicht nur auf Worte. Er setzte seine Scherze auch in die Tat um. Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte:
    Ein Wstenaraber namens Zaher Ibn Harram, schenkte den Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ein Geschenk. Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) pflegte ber ihn zu sagen: Zaher ist unser Nomade und wir sind die Ansässigen. Eines Tages sah der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Zaher auf dem Markt, während er Kleider verkaufte. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ging zu ihm und umarmte ihn von hinten.

    Da Zaher Ibn Harram nicht wusste, wer ihn umarmte, sagte er: Lass mich! Er schaute sich nach hinten um und erblickte den Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Da drckte er seinen Körper ganz fest an den des Gesandten. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) rief: Wer will diesen Sklaven kaufen? Zaher Ibn Harram entgegnete daraufhin: O Gesandter Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), ich bin der Nachfrage nicht Wert.
    Da sagte der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Jedoch bist du bei Allah nicht wertlos. Oder er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte: Du bist jedoch bei Allah viel Wert. (Sahih Ibn Hibban, Hadith Nr.5790) - Die Beratung mit seinen Gefährten und das Fragen nach ihren Meinungen in allen Angelegenheiten, ber welche es im Quran keine Aussagen gibt. Von Abu Huraira (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wird berichtet: Ich kannte niemanden, der seine Gefährten mehr zu Rate zog als den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). (Sunan Al-Termedhi, Hadith Nr.1714) - Der Besuch von Kranken, ob Muslim oder Ungläubiger. Denn der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) besuchte regelmäßig seine Gefährten und fragte nach ihnen. Wenn er von einem von ihnen die Nachricht ber dessen Krank-Sein erhielt, beeilte er sich, um zusammen mit seinen Gefährten dem Erkrankten einen Besuch abzustatten und um Genesung fr ihn zu wnschen.
    Krankenbesuche bezogen sich nicht nur auf die Muslime, sondern auch auf Andersgläubige. Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: Ein Junge jdischen Glaubens war einige Zeit lang Diener des Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Als er krank wurde, besuchte der Prophet ihn. Er setzte sich an seinen Kopf und sagte: Werde Muslim! Mit fragendem Blick schaute der Junge zu seinem bei ihm anwesenden Vater hin, und der sagte: Gehorche Abul-Qāsim. Und so nahm der Junge den Islam an. Als der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) hinausging, sagte er: Ich danke Allah, Der ihn vor dem Feuer bewahrt hat. (Sahih Ibn Hibban, Hadith Nr. 2960)

    - Die Dankbarkeit fr die gute Tat und die Belohnung dafr; denn er (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Wer auch immer um Schutz bei Allah bittet, gebt ihm Zuflucht, und wer um (Almosen) bei Allah bittet, gebt ihm, und wer euch einlädt, nehmt seine Einladung an, und wer euch etwas Gutes tut, den belohnt ihr dafr. Solltet ihr keine Belohnung fr ihn finden, dann betet fr ihn (reichlich) bis ihr glaubt, dass ihr ihn genug belohnt habt.
    (Musnad Al-Imam Ahmad, Hadith Nr.6106) Seine Frau Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen. Sagte ber ihn: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nahm gewöhnlich das Geschenk an und belohnte dafr (mit Gegenschenkung). (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2445) - Seine Zuneigung (Allahs Wohlgefallen auf ihm) und Liebe fr alles was schön und gut ist. Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Ich habe niemals Seide oder feine Tcher berhrt, die weicher waren als die Hand des Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm); und niemals habe ich etwas gerochen, das besser roch als der Geruch des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.3368) - Die Zuneigung (Allahs Wohlgefallen auf ihm) und Liebe zur Frsprache in jedem Bereich des Guten und der guten Taten. Ibn Abbas (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: Der Mann von Barīra war ein Sklave namens Muġīt. Als sähe ich ihn noch, wie er weinend hinter ihr umherlief, und seine Tränen ber seinen Bart flossen. Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte zu Abbas:
    O Abbas, wunderst du dich nicht ber die Liebe des Muġīt fr Barīra und ber den Hass Barīras gegen Muġīt? Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) wandte sich dann an Barīra und sagte zu ihr: Wenn du zu ihm zurckkehren wrdest! Sie sagte: O Gesandter Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), befiehlst du es mir? Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) erwiderte: Ich will nur eine Frbitte (fr ihn) einlegen! Sie sagte dann: Ich habe kein Verlangen nach ihm. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 4979)

    - Die Selbstbedienung. Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, antwortete auf die Frage, was der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zu Hause zu tun pflegte: Er war ein Mensch unter den Menschen, der seine Kleidung selbst flickte, seine Ziege selbst molk und sich selbst bediente. (Musnad Abi Yahli, Hadith Nr.4873)
    Sein vornehmer Charakter reichte so weit, dass er sich selbst und auch andere bediente. Seine Frau Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, wurde einmal gefragt: Was tat der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gewöhnlich, wenn er zu Hause war? Darauf antwortete sie: Er war stets damit beschäftigt, den Bewohnern seines Hauses zu dienen (und zu helfen), und wenn die Zeit zum Gebet kam, ging er deswegen hinaus. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.5048)


    Faire Aussagen:


    a) Der deutsche Dichter Göthe sagt: Ich suchte in der Geschichte nach einem Menschen als Vorbild (Ideal), da fand ich den arabischen Propheten Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm).
    b) Professor Keith Moor schrieb in seinem Buch The developing human: Ich habe berhaupt keine Schwierigkeiten, um die Worte des edlen Qur'ans zu akzeptieren. Denn die Beschreibung des Fötus (Babys) im edlen Qur'an kann nicht auf dem Wissen und den medizinischen Informationen des 7. Jahrhundert basieren.
    Die einzige und vernnftige Schlussfolgerung dafr ist, dass diese Beschreibungen an Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) von Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) offenbart wurden.
    c) Wool Durant schrieb in seinem Buch Kultur Geschichte im 21. Teil: Wenn wir die Großartigkeit beschreiben wollen, was ein großartiger Mensch fr einen Einfluss auf die Menschen haben kann, dann sagen wir, dass der Gesandte des Islam einer der Größten der Großen der Geschichte ist. Denn er hat den Trotz des Fanatismus und des Aberglaubens bändigen können. Und er baute auf das Judentum, Christentum und die alten Religionen seines Volkes eine ganz einfache, klare und starke Religion auf, die bis zum heutigen Tag mit einer sehr gefährlichen Macht berlebt hat.

    d) Georg de Toulz schrieb in seinem Buch Das Leben: Der Zweifel ber die Sendung Muhammads (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ist der Zweifel an der Göttlichen Allmacht, welche die ganze Schöpfung umfasst.
    e) Der Wissenschaftler Walse schrieb in seinem Buch Der Wahre Prophet: Einer der deutlichsten Beweise fr die Ehrlichkeit des Propheten Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ist, dass seine Familie und die ihm nächsten Menschen die ersten waren, die ihm glaubten. Denn sie wussten alles ber ihn und seine Geheimnisse. Und wenn sie den geringsten Zweifel an seiner Ehrlichkeit gehabt hätten, hätten sie nicht an ihn geglaubt.
    f) Der Orientalist Hehl schrieb in seinem Buch Die arabische Zivilisation: Wir kennen in der Menschengeschichte keine Religion, die sich so schnell in der ganzen Welt verbreitet hat, wie der Islam. Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) hat fr dieses Dasein eine Gemeinschaft (Ummah) herausgebracht. Und festigte den Gottesdienst der Diener Allahs auf der Erde. Und stellte die Grundlage der sozialen Gerechtigkeit und der Gleichheit auf. Und tauschte das System des blinden Gehorchens und den Stolz der Völker, die nur die Unordnung kannten, gegen Ordnung, Übereinstimmung, Gehorsam und Wrde ein.
    g) Der spanische Orientalist Jane Lec schreibt in seinem Buch Die Araber: Niemals kann das Leben Muhammads so beschrieben werden wie Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) es in folgender Aussage beschrieben hat: ((Und Wir haben dich nur als Barmherzigkeit fr die Weltenbewohner gesandt.)) (Quran 21:107) Muhammad war eine wahrhaftige Barmherzigkeit. Und ich spreche den Segen ber ihn mit Sehnsucht. h) Bernard Schauf schreibt in seinem Buch Der Islam nach hundert Jahren: Die ganze Welt wird den Islam annehmen. Auch wenn die Welt den Islam nicht mit seinem echten klaren Namen annimmt, so wird sie ihn mit einem anderen Namen annehmen. Es wird ein Tag kommen, wo der Westen die Islamische Religion annehmen wird. Denn es sind viele Jahrhunderte vergangen, in welchen der Westen Bcher liest, die voll von Lgen ber den Islam sind.

    Ich habe ein Buch ber Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) geschrieben, aber das Buch wurde beschlagnahmt, weil es der englischen Tradition nicht entsprach. Und er sagte auch:
    Der Islam ist die Religion, in der wir alle guten Dinge der Religionen finden. Und finden in den anderen Religionen diese guten Dinge nicht.

    Seine Ehegattinnen (Allahs Preisen und Frieden auf ihm)
    :


    Der Gesandte Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) hat nach dem Tod seiner ersten Frau Hadīğa (Allahs Wohlgefallen auf ihr) 11 Damen geheiratet. Es handelte sich bei allen um Frauen, die vor ihm schon eine Ehe eingegangen waren und auch schon älter waren, außer Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, welche er als Jungfrau geheiratet hat. Sechs von diesen waren vom Stamm Quraiš, fnf von anderen arabischen Stämmen und eine Koptin, die Mutter seines Sohnes Ibrahim. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte: Wenn ihr die Koptinnen (besitzt) heiratet, behandelt sie gut, denn es bestehen Verwandtschaftsbande mit ihnen und Verpflichtungen zu ihnen. (Musnaf Abdu Razaq, Hadith Nr.19375)

    Und die Grnde seiner Heirat mit diesen Damen waren:

    1) Religiöse Gesetze, wie seine Heirat mit Zainab Bint Gahsch (Allah Wohlgefallen auf ihr). Denn die Araber hatten es in der Dschahiliyya (vorislamisches Heidentum) fr verboten erklärt, dass ein Mann die geschiedene Frau seines adoptierten Sohnes heiratet, weil sie glaubten, dass die Frau eines Adoptivsohnes wie die Frau des leiblichen Sohnes sei. Deshalb heiratete sie der Gesandte Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), um diesem Glauben ein Ende zu machen. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Als dann Zaid keinen Wunsch mehr an ihr hatte (die Andeutung fr die Scheidung), gaben Wir sie dir zur Gattin, damit fr die Gläubigen kein Grund zur Bedrängnis bestehe hinsichtlich der Gattinnen ihrer angenommenen Söhne, wenn diese keinen Wunsch mehr an ihnen haben. Und Allahs Anordnung wird (stets) ausgefhrt.)) (Quran 33:37)

    2) Politisch. Zugunsten des Aufrufs zum Islam, um die Herzen vertraulich zueinander zu machen und die Sympathie zwischen den Stämmen zu fördern. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) verschwägerte die großen Stämme von Quraiš und die stärksten arabischen Stämmen.
    Und dieses Verhalten befahl er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) seinen Gefährten weiterzufhren und umzusetzen. Als der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Abdurahaman Ibn `Auf zu Daumah Al-Dschandal sendete, sagte er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zu ihm: Wenn sie dir folgen, dann heirate die Tochter ihres Königs. (Al-Tabari) Cl. Cahan (geb.1909, beendete sein Studium an der Universität Sorbonne und war als Redner an der Orientalischen Sprachschule in Paris tätig, dann nahm er 1945 die Arbeit als Professor an der Fakultät fr Literatur an der Universität Strassbourg auf) sagte: Vielleicht haben seine Lebensabschnitte in uns, nach unseren jetzigen Verständnissen, teilweise eine Verwirrung zustande gebracht. Die vielen Aussagen ber die auf das Diesseits bezogenen Gelste des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und Bemerkungen ber seine 9 Gattinnen, die er nach dem Tod Hadīğas (Allah Wohlgefallen auf ihr) geheiratet hat. Aber es ist eigentlich klar und fest, dass all diese Heiratsverhältnisse mit einem politischen Stempel geprägt waren. Und sie fhrten dazu, dass die Treue von vielen Adligen und geehrten Fhrern (fr den Islam) gewonnen wurde.
    3) Gesellschaftlich (sozial). Und dies durch die Heirat der verwitweten Frauen seiner Gefährten, welche auf dem Weg zur Verbreitung der Botschaft Allahs gestorben waren. Er heiratete sie, obwohl sie nicht jung waren; aus Barmherzigkeit, Zuneigung und als eine Ehrerweisung fr sie und ihre Gatten. In ihrem Buch Verteidigung des Islam, schreibt die italienische Schriftstellerin L.Veccia Vaglieri: Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) hat in seinen jungen Jahren, in welchen das sexuelle Verlangen am stärksten ist und er sich in einer Gesellschaft wie die der arabischen befand, in der die Heirat als gesellschaftliche Institution nicht existierte, sondern die Mehrehe die Regel darstellte und die Scheidung keine Grenzen hatte und sehr leicht war, nur eine Frau geheiratet. Diese war Hadīğa (Allah Wohlgefallen auf ihr), die viel älter als er war und er blieb ihr 25 Jahre lang treu.

    Seine zweite Heirat vollzog er erst nach dem Tod von Hadīğa (Allah Wohlgefallen auf ihr), in einem Alter von 50 Jahren. In jeder seiner Eheschließungen verbarg sich entweder ein gesellschaftlicher oder politischer Grund. Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) heiratete Frauen, die weder Jungfrauen waren, noch jung oder hbsch waren.War er also ein Mann der sexuellen Begierden? Er war ein Mann und kein Gott, und es kann sein, dass ihn der Wunsch nach einem Sohn dazu bewegte, erneut zu heiraten; denn die Söhne, die Hadīğa (Allah Wohlgefallen auf ihr) gebar, starben alle. Und ohne dass er viel Einkommen hatte, nahm er sich vor, die Verantwortung fr eine große Familie auf sich zu nehmen. Er hat sich fr die vollkommene Gleichheit gegenber allen seinen Frauen verpflichtet und hat nie einen Unterschied zwischen ihnen gemacht. Er verhielt sich nach dem Beispiel der ihm vorangegangen Propheten (Friede sei mit ihnen), wie Mūsā (Moses) und andere, die auch Mehrehen eingegangen waren und die Menschen heutzutage jedoch keine Einwände dagegen haben. Ist das so, weil wir kein Wissen ber ihr tägliches Leben haben und aber auf der anderen Seite ber jede Einzelheit der Lebensfhrung des Propheten Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) bescheid wissen? In seinem Buch Die Helden schrieb (Th.Carlyle) der bekannte englische Autor ber den Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war kein enger Bruder der Gelste und Triebe, auch wenn ihm das ungerechter- und feindlicherweise vorgeworfen wird.
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    Einige berlieferte Beweise ber seine Botschaft und sein Prophetentum (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) - Aus dem edlen Qur'an: Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt:


    ((Muhammad ist nicht der Vater irgendjemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah weiß ber alles Bescheid.)) (Quran 33:40) Und Isā (Jesus) (Friede sei mit ihm) verkndete das Prophetentum von Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) im Evangelium. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt:
    ((Und als Isā (Jesus), der Sohn Maryams, sagte: O Kinder Isrāīls (Israel), gewiss, ich bin Allahs Gesandter an euch, das bestätigend, was von der Tora vor mir (offenbart) war, und einen Gesandten verkndend, der nach mir kommen wird: sein Name ist Ahmad. Als er nun mit klaren Beweisen zu ihnen kam, sagten sie: Das ist deutliche Zauberei.)) (Quran 61:6)
    - Aus der reinen Sunna des Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte: Mein Gleichnis mit den Propheten vor mir, ist das eines Mannes, der ein Haus gut und schön gebaut und dabei eine Stelle in einer Ecke ausgelassen hatte, in der ein Ziegel fehlte. Die Leute, die um das Haus herumgingen und es zu bewundern anfingen, sagten: Es wäre doch schöner gewesen, wenn der Stein an dieser Stelle angebracht worden wäre! Ich bin dieser Ziegel, und ich bin der letzte (das Siegel) aller Propheten. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 3342)
    - Aus den vorigen Himmlischen Bchern: Von Ataa Ibn Yassar wird berichtet: Ich traf Abdullah Ibn Amr Ibn Al-Aas (das Wohlgefallen Allahs sei auf ihnen beiden) und sagte zu ihm: Berichte mir ber die Beschreibung des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) in der Thora! Dann sagte er: Gewiss, bei Allah, er ist in der Thora mit manchen Eigenschaften beschrieben wie im Al-Furqan (=Quran) ((O Prophet, Wir haben dich gesandt als Zeugen, als Verknder froher Botschaft und als Warner.)) (Quran 33:45)

    Und ein Hter der Analphabeten, du bist mein Diener und Gesandter. Ich habe dich den sich auf Allah Verlassenden (Almutawakkil) genannt. Er ist weder schroff noch hartherzig. Auch macht er keinen Lärm auf den Märkten, und vergilt Böses nicht mit Bösem, vielmehr vergibt und verzeiht er, und ich werde ihn nicht zu mir nehmen (sterben lassen) bis ich durch ihn den entarteten Glauben wieder richte, und sie sagen, daß es nichts Anbetungswrdige außer Allah gibt.
    Und ich öffne durch ihn blinde Augen, taube Ohren und abgestumpfte Herzen. Darauf sagte Ataa Ibn Yassar (Möge Allah Sich seiner erbarmen): Dann traf ich Kaab Al-Habr (muslimischer Gelehrter, der frher Rabbiner war) und fragte ihn. Sie unterschieden sich in keinem Buchstaben, außer dass Kaab sagte: sehr blinde Augen, sehr abgestumpfte Herzen und sehr taube Ohren. (Sunan Al-Baihaqii, Hadith Nr.13079) Professor Abdelahaad Dawud sagte: Aber ich versuchte mich in meiner Diskussion durch Teile aus dem Heiligen Buch zu sttzen, worber keinerlei Argumentationen möglich sind. Ich werde nicht in die lateinischen, griechischen oder aramäischen eingehen, denn dies wird nichts nutzen. Ich bringe in diesem **** nur die gleichen Worte aus der korrigierten Ausgabe, die der Verein "Das heilige Buch" in England herausgegeben hat. Lasst uns diese Worte zusammen lesen, die in der Tora, Safar Al-Tathnieah vorkommen. (Kapitel:18, Satz:18): Ich sende ihnen einen Propheten aus inmitten seinen Brdern, wie dich.
    Und Ich lege Meine Wörter in seinen Mund. Wenn diese Worte nicht mit Muhammad bereinstimmen, dann bleibt sie unwahr und unumgesetzt. Denn der al-Masĩh (Jesus) selbst behauptete nie, dass er mit diesen Worten gemeint ist. Sogar seine Jnger waren der gleichen Meinung. Sie erwarten die zweite Erscheinung des al-Masĩh (Jesus), damit die Botschaft realisiert wird. Bis jetzt steht fest und es ist nicht widerlegt, dass die erste Erscheinung von al-Masĩh (Jesus) kein Beweis fr den Satz Ich sende ihnen einen Propheten wie dich darstellt. Und genauso kann die nochmalige Rckkehr des al-Masĩh (Jesus) nicht diesen Wortlaut haben. Und der al-Masĩh (Jesus), wie die Kirche an ihn glaubt, wird wie ein Richter (Kadi) erscheinen und nicht wie ein Geber der Gesetze (die Gebote, Rechte und Pflichten). Während der Versprochene derjenige ist, der mit der strahlenden Schari'a kommt, die er in seiner rechten Hand trägt.

    Um die Persönlichkeit des versprochenen Propheten festlegen zu können, (da die anderen Prophezeiungen auf Mūsā (Mose) bezogen sind), hilft es uns viel, wenn wir dazu Das Licht Allahs das aus Faran (Umgebung von Makkah) kommt in Anspruch nehmen. Auch die Worte, die in der Tora im Kapitel (33) Satz (2) stehen, tragen folgenden Wortlaut: Und der Herr kam aus Sinai und beleuchtete sie von Sa`ier und strahlte aus den Bergen Farans, und mit ihm kamen 10 000 Heilige. Aus seiner rechten Hand erschien Feuer als Gesetz fr sie. In diesen Worten wurde das Licht Gottes mit dem Licht der Sonne verglichen. Und er kommt aus Sinai und beleuchtet sie von Sa`ier und strahlte mit der Herrlichkeit aus den Bergen Farans, während mit ihm 10 000 Heilige erschienen. Und er trägt in seiner rechten Hand eine Schari'a (Gesetz) fr sie. Und es gab keinen von den Israeliten, und al-Masĩh (Jesus) miteinbegriffen, die jegliche Beziehungen zu Faran hatten. Denn Hajar (die Frau von dem Propheten Ibrahim) irrte mit ihrem Sohn Ismā‛īl (Ismael) in der weglosen Gegend von Al-Sab`a-Brunnen umher. Und nachher ließen sie sich in der öden Wstengegend von Faran nieder. (Safar Al-Takwien, Kapitel 21, Satz 21):
    Und seine Mutter hat ihn mit einer Frau aus Ägypten verheiratet. Von seinem ersten Sohn Qidar Adnan stammen die arabischen Enkel, die seitdem in der öden Wstengegend von Faran wohnten und sich diese Gegend als Heimat nahmen. Es ist jedem bekannt, dass Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) vom Stamm Ismā‛īl (Ismael) und seinem Sohn Qidar Adnan ist. Danach erschien unser Prophet in der öden Wstengegend von Faran und trat in Makka mit 10 000 Heiligen ein, während er seinem Volk die strahlende Schari'a brachte. Ist dies nicht das Prophetentum, das vorher erwähnt wurde und sich buchstäblich realisiert hat? Weiterhin die Prophezeiung, welche (der Prophet Habakuk) mitbrachte, und diese ist es wert, beachtet zu werden, wie folgt: Der Allerheiligen (Gott) aus dem Berg Faran, seine Erhabenheit bedeckte die Himmel und die Erde erfllte sich mit Lob und Preisung. Und das Wort Hamd (Lob) hat hier eine wichtige Bedeutung; denn besonders der Name Muhammad bedeutet buchstäblich der Gelobte.

    Und darber hinaus wurde den Arabern, welche in der Wstengegend von Faran lebten, die Herabsendung der Offenbarung versprochen. "Lass die Wildnis und die Städte ihre Stimmen erheben, die Dörfer die Qidar bewohnen: lass die Bewohner des Berges singen, lass sie von den Gipfeln der Berge schreien. Lass sie dem Herrn Ruhm erweisen und den Inseln seinen Lob bekannt geben. Der Herr wird ein mächtiger Mann sein, er wird den Neid anregen, wie ein Mann des Krieges, er wird weinen, ja schreien; er wird ber seine Feinde siegen." (Isaiah 42, Satz 11-12) Im Zusammenhang damit gibt es zwei andere bemerkenswerte Prophezeiungen, in welchen Qidar erwähnt wurde. Die erste lautet so: "Komm hervor, leuchte fr dein kommendes Licht und der Ruhm des Herrn ist ber dich erhoben Die Menge von Kamelen soll sich um dich verbreiten, die Dromedare von Midian und Ephah; alle sie sollen von Sheba kommen All die Scharen von Qidar sollen sich bei dir versammeln, die Widder von Banaioth sollen deine Bedrfnisse stillen:
    Sie sollen mit der Einwilligung meines Altars kommen und ich werde ihnen das Haus meines Ruhms verherrlichen." (Isaiah 1-7, Kapitel 60) Die andere Prophezeiung ist wieder in Isaiah: "Die Last Arabiens. In der Wste in Arabien wird ein Lager sein, o ihr Handelstruppen von Dedanim. Die Bewohner des Landes von Tema brachten denen Wasser, die durstig waren, sie schtzten mit ihrem Brot diejenigen, die flchteten. Fr die Geflchteten vor den Schwertern und vor den Bogen und vor dem Schmerz des Krieges. Folglich sagte es der Herr zu mir, innerhalb einem Jahr entsprechend den Jahren eines Knechts und all der Ruhm von Qidar wird vernichtet: Und die restliche Anzahl der Bogenschtzen, von den Mächtigen der Kinder Qidars, wird nachlassen". (Isaiah 21, 13-17) Lies diese Prophezeiungen in Isaiah, die in der Tora vorkommen und ber das Licht Gottes aus Faran sprechen.
    Wenn also Ismail die öde Gegend von Faran bewohnte, wurde ihm Qidar (Anan) geboren, welcher der Vorfahre der Araber ist; und wenn die Söhne Qidars eine Offenbarung von Gott empfangen sollten, wenn die Scharen Qidars heraufkommen mssen mit der Akzeptanz eines Altars als Prophezeiung um "das Haus meines Ruhms" zu preisen, wo die Dunkelheit die Erde fr einige Jahrhunderte umhllt und dann dieses Land ein Licht von Gott erhalten wird.

    Und wenn all der Ruhm Qidars nachlässt und die Anzahl der Bogenschtzen, die mächtigen Männer der Kinder Qidars, werden sich innerhalb eines Jahres verringern, nachdem sie vor den Schwertern und den gespannten Bögen geflohen sind. Wer kann der Heilige aus Faran sein, außer der Prophet Muhammad? (Habakuk, Kapitel III, Satz
    3) Der Prophet Muhammad ist der heilige Abkömmling von Ismail durch Qidar, der sich in der öden Gegend von Faran niedergelassen hatte. Muhammad ist der einzige Prophet durch welchen die Araber in der Zeit, in welcher die Erde von Dunkelheit umhllt war, Offenbarung empfangen haben.
    Durch ihn erschien das Licht Gottes von Faran und Makka ist der einzige Ort, an welchem das Haus Gottes verherrlicht wird und die Scharen Qidars mit Zustimmung zu seinem Altar kommen. Muhammad wurde von seinem Volk verfolgt und war gezwungen Makka zu verlassen. Er war durstig und floh vor den gezogenen Schwertern und den gespannten Bögen. Und innerhalb eines Jahres nach seiner Flucht begegneten sich die Abkommen Qidars mit ihm in Badr, des Platzes der ersten Schlacht zwischen den Mekkanern und dem Propheten. Die Kinder Qidars und die Anzahl ihrer Bogenschtzen verringerten sich und der ganze Ruhm Qidars scheiterte. Wenn hier nicht die heiligen Propheten gemeint sind, welche die Botschaft empfingen und die Prophezeihungen erfllten, so bedeutet dies, dass diese Prophezeiungen noch nicht erfllt sind. "Das Haus meines Ruhms", worauf in Isaiah IX hingewiesen wird, ist das Haus Gottes in Makka und nicht die Kirche der Christen, wie von christlichen Kommentatoren gedacht wird. Die Scharen Qidars, wie im Vers 7 erwähnt, sind nie zu der Kirche der Christen gekommen.
    Und es ist eine Tatsache, dass die Dörfer Qidars und ihre Bewohner die einzigen Menschen auf der ganzen Welt sind, die bezglich jeglichem Einfluss der Kirche der Christen undurchdringlich geblieben sind. Auch die Erwähnung von 10 000 Heiligen in Deuteronomy 3 ist sehr bedeutsam. "Er (Gott) leuchtete wieder von Faran und mit diesem Licht kamen 10 000 Heiligen." Lies die ganze Geschichte ber die öde Gegend von Faran und du wirst kein anderes Ereignis als das finden, als Makka von dem Propheten erobert wurde. Er kommt mit 10 000 gläubigen Anhängern aus Medina und trat wieder in "dem Haus meines Ruhms" ein. Er verkndet das glhende Gesetz an die Welt, welches alle anderen Gesetze nichtig machte.

    Der Tröster der Geist der Wahrheit von dem der Prophet Jesus sprach, war kein anderer als der Prophet Muhammad selbst. Es kann nicht als der Heilige Geist verstanden werden, so wie die Kirchen-Theologie sagt. "Es ist angebracht fr euch, dass ich fortgehe", sagt Jesus, "denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Tröster nicht unter euch kommen; doch wenn ich abgehe, werde ich ihn unter euch senden."
    Die Worte sagen ganz deutlich aus, dass der Tröster nach dem Abgehen von Jesus kommen wird und nicht mit ihm war, als er diese Worte von sich gab. Sollen wir annehmen, dass Jesus ohne den heiligen Geist war, wenn sein Kommen abhängig vom Gehen Jesus ist? Außerdem ist er nach der Schilderung von Jesus ein menschliches Wesen und kein Geist. "Er soll nicht von sich aus sprechen, doch alles was er hören soll, das soll er sprechen." Sollen wir annehmen, dass der heilige Geist und Gott zwei verschiedene Wesen sind, und dass der heilige Geist von sich aus spricht und auch das, was er von Gott hört? Die Worte von Jesus weisen eindeutig auf Gesandte Gottes hin. Er nennt ihn den Geist der Wahrheit und so spricht der Qur`an von ihm: ((Nein! Vielmehr ist er mit der Wahrheit gekommen und hat die Gesandten bestätigt.)) (Quran 33:37)
    - Aus der Bibel (Evangelium): Isā (Jesus) (Friede sei mit ihm) sagte in der Bibel (Barnabas 112/ 80-16): Allah wird mich von der Erde emporheben und ändert die Gestalt des Verräters, bis jeder annimmt, dass er ich bin.
    Trotz des schrecklichen Todes den er stirbt, lastet diese Schande im Diesseits lange Zeit auf mir; aber sobald Muhammad der Gesandte Allahs, der Heilige, kommt, wird dieser Schandfleck von mir beseitigt. (Aus dem Buch Sagten ber den Islam von Dr. Imad Khalil-Seite 93) In der Bibel Barnabas (Kapitel 39) steht auch: Als Ādam auf seinen Fßen stand, sah er in der Luft eine Schrift, die leuchtete wie die Sonne. Sie enthielt: La Ilaha Illa Allah Muhammad Rasoulu Allah (Es gibt keinen Gott außer Allah, Muhammad ist Sein Gesandter).
    Dann akzeptierte der erste Mensch diese Worte und wischte seine Augen und sagte: Segen auf den Tag, an welchem du zur Welt kommst. (Aus dem Buch Ich gewann Muhammad und velor den al-Masĩh (Isā (Jesus)) nicht von Dr. Abdul-Muuty Al-Dalaty)


    Verständliche Beweise fr die Wahrhaftigkeit seiner (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Botschaft
    :

    - Der Gesandte Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war ein Analphabet, der weder lesen noch schreiben konnte; inmitten einem analphabetischen Volk, in welchem nur wenige lesen und schreiben konnten. Und dies beinhaltet den Sinn, dass damit kein Zweifel an der Offenbarung (Wahi) entsteht, die auf ihn herabgesandt wurde und behauptetet wird, er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) habe es selbst erfunden. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Und du hast vordem kein Buch verlesen und es auch nicht mit deiner rechten Hand (mit eigener Hand) niedergeschrieben. Sonst wrden wahrlich diejenigen zweifeln, die (es) fr falsch erklären.)) (Quran 29:48)
    Und er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) kam mit etwas, wozu die Araber nicht fähig waren, etwas Ähnliches hervorzubringen. Er hat die Araber mit der Rhetorik und Sprachgewandtheit bezaubert.
    Deshalb ist sein ewiges Wunder der edle Quran, der auf ihn herabgesandt wurde. Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte: Allen Propheten, ohne Ausnahme, wurden Zeichen gegeben, an welche die Menschen glaubten. Und ich erhielt eine Offenbarung, die Allah herabsandte. Ich hoffe, dass ich am Tage des Gerichts der Prophet mit den meisten Anhängern sein werde. Und obwohl seine Leute, ein Volk der Sprachgewandtheit war, hat der edle Quran sie herausgefordert, dass sie etwas Ähnliches (gleicher Art) wie den Quran zustande bringen sollten. Somit standen sie der Herausforderung gegenber, nur einen Kapitel (Sūra) wie die des Quran herbeizubringen. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Und wenn ihr im Zweifel ber das seid, was Wir Unserem Diener offenbart haben, dann dringt doch eine Sūra gleicher Art bei und ruft eure Zeugen außer Allah an, wenn ihr wahrhaftig seid!)) (Quran 2:23)

    Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) hat sogar die ganze Menschheit dazu aufgefordert, indem Er (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt:
    ((Sag: Wenn sich die Menschen und die Ğinn zusammentäten, um etwas beizubringen, was diesem Quran gleich wäre, sie brächten nicht seinesgleichen bei, auch wenn sie einander Beistand leisten wrden.)) (Quran 17:88) - Die Standhaftigkeit, die er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) fr seinen Aufruf zum Islam erwies; trotz der Schwierigkeiten, mit welchen er konfrontiert war, dem Zusammenstoß mit seinem Volk und dass sie ihn töten wollten, um seinem Aufruf ein Ende zu geben. Trotzdem ging er auf dem Wege der Dawa fr diese neue Religion, mit welcher er gesandt worden war und war geduldig bezglich jeder Art von Mhsal, Kummer und Unterdrckung seines Volkes, nur um die Religion Allahs verbreiten zu können. Wenn er ein Betrger gewesen wäre, hätte er den Aufruf unterlassen und sich vor jedem schlechten Verhalten das ihm entgegengebracht wurde geschtzt. Dr. M.H. Durrani sagte: Diese Überzeugung (Iman), die Anstrengung und die Entschlossenheit brachte Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) den End-Erfolg, und beweist seine absolute Ehrlichkeit in seinem Aufruf.
    Denn wenn in seiner Seele auch nur ein Hauch von Unsicherheit oder Zweifel bezglich dieser Sache gewesen wäre, hätte er dem Sturm der Ungläubigen, welcher mehr als 20 Jahre gedauert hat, nicht standhalten können. Gibt es noch einen deutlicheren Beweis fr eine vollkommene Ehrlichkeit im Ziel, einen edlen Charakter und erhobene Seele? All diese Faktoren fhrten ohne Zweifel zu dem unabweichlichen Ergebnis; und dies ist, dass dieser Mann sicher der Gesandte Allahs ist, er ist unser Prophet Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Er war ein Vorbild mit seinen seltenen Eigenschaften und ein vollkommenes Beispiel fr das Gute, die Tugenden und ein Symbol fr die Ehrlichkeit und Treue. Sein Leben, seine Gedanken, seine Ehrlichkeit, sein gerades Verhalten, sein Glaube, seine Frömmigkeit und seine Taten sind alle einzigartige Beweise fr sein Prophetentum.Wenn egal wer, sein Leben und seine Botschaft ohne Vorurteile studiert, der wird bezeugen, dass er ein wahrer Prophet Allahs ist und dass der edle Quran, den er an die Menschen weitergegeben hat, ein echtes Buch Allahs ist.

    Und jeder gerechte und ernste Denker, welcher auf der Suche nach der Wahrheit ist, muss zu dieser Entscheidung gelangen. - Es ist bekannt, dass jeder Mensch eine natrliche Veranlagung besitzt, welche ihm die Gter des Lebens, wie Vermögen, Essen, Trinken und Heirat lieb und wichtig macht. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Ausgeschmckt ist den Menschen die Liebe zu den Begierden, nach Frauen, Söhnen, aufgehäuften Mengen von Gold und Silber, Rassepferden, Vieh und Saatfeldern. Das ist der Genuss im diesseitigen Leben. Doch bei Allah ist die schöne Heimstatt.)) (Quran 3:14)
    Der Mensch bemht sich mit voller Kraft diese Gensse durch verschiedene Mittel und Wege zu erreichen; jedoch unterscheiden sich die Menschen in der Art der Erlangung dieser Gensse. Manche tun es legal und die anderen illegal. Wenn wir dies wissen, sagen wir: als der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) anfing die Botschaft Allahs in der Öffentlichkeit zu verknden und dazu aufzurufen, haben seine Leute (Quraiš) angefangen mit ihm zu handeln, um ihn von dem islamischen Weg abzubringen.
    Sie haben ihm so gute Angebote gemacht, dass wenn irgend ein Mensch diese Angebote in Anspruch nimmt, sich in einem großartigen Lebensgenuss befinden wrde. Und sie haben dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) versprochen alle seine Wnsche zu erfllen. Wenn er eine hohe Position besetzen wolle, wrden sie sie ihm geben. Und wenn er heiraten wolle, wrden sie ihn mit der schönsten Frau verheiraten. Und wenn er Reichtum wolle, wrden sie ihm alles geben, was er sich wnsche. Dies alles unter der Bedingung, dass er den Aufruf zum Islam unterlässt (aufgibt), welcher in ihren Augen die Verachtung ihrer Götter bedeutete und ihren gesellschaftlichen Rang erniedrigte. Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) antwortete mit einem sicheren Ton durch göttliche Leitung: Bei Allah, wahrlich, wenn sie die Sonne in meine rechte Hand und den Mond in meine linke Hand legen wrden, so wrde mich dies nicht davon abbringen, bis zu meinem Tod meine Botschaft weiter zu verknden. (Überliefert bei Ibn Hischam)
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    Wenn der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ein Betrger (Allah bewahre!) oder jemand, der dieses Leben so sehr liebt gewesen wäre, hätte er dieses Angebot angenommen und diese Gelegenheit dazu ausgenutzt, um dies zu erlangen. Denn das, was ihm angeboten wurde sind der innigste Wunsch und das Ziel der meisten Menschen. Dr. M.H. Durrani sagte: Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) litt 13 Jahre lang in Makkah und 8 Jahre lang in Al-Madina ohne Unterbrechung; dies alles nahm er auf sich und ließ sich um keine Haarbreite von seinem Standpunkt fortbewegen. Er war fest, stark und unnachgiebig bezglich seiner Ziele und Situationen. Er hat alle Angebote seines Volkes abgelehnt und sich stattdessen fr das Leiden entschieden, das sein Aufruf mit sich brachte. Warum? Warum interessierte er sich nie fr Reichtum, Ruhm, Besitz, Herrlichkeit, Bequemlichkeit und Wohlstand? Der Mensch soll sehr tief darber nachdenken und sich selbst diese Fragen stellen, wenn er eine Antwort darauf bekommen will!
    - Es ist bekannt und auch deutlich zu sehen, dass jedem Menschen der die Fhrerschaft oder Herrschaft erreicht, alle Gter zur Verfgung stehen und Männer untergeordnet sind, die in seinem Dienste arbeiten. Aber Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) wusste, dass das Diesseits kein bleibender und ewiger Aufenthaltsort ist. Es berichtete Ibrahim von Alqamah von Abdullah, dass der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) eines Tages auf einer Palmfaser-Matte schlief, und als er erwachte, waren die Abdrcke der Matte auf seinem Körper sichtbar. Ich sagte: Bei meinem Vater und meiner Mutter o Gesandter Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), drfen wir dir eine weiche Matratze geben? Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) antwortete: Was habe ich mit dieser Welt zu schaffen? Im Diesseits bin ich nur wie ein Durchreisender, der im Schatten eines Baumes rastet und ihn wieder verlässt, nachdem er etwas geruht hat. (Sunan Ibn Majah, Hadith Nr.4109) Und Al-Numaan Ibn Baschir (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte ber
    ihn:
    Gewiss habe ich euren Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) erlebt, als er nicht einmal schlechte Datteln hatte, um seinen Hunger zu stillen. (Sahih Muslim, Hadith Nr.2977) Abu Huraira (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Die Familie Muhammads konnte sich nicht von einer Nahrung ber drei Tage hinweg sattessen, solange bis er starb. (Sahih Al-Bukhari,

    Hadith Nr.5059) Obwohl die Arabische Halbinsel es ihm (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zu verdanken hatte, dass sie im Besitz von all diesen Gtern waren, kam es zu dieser Zeit oft vor, dass er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nicht gengend Essen fand. Seine Frau Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mtter der Gläubigen, erzählte: Als der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) starb, war sein Harnisch bei einem Juden verwahrt, als Pfand fr dreißig Maß Gerste. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2088) Dies bedeutet aber nicht, dass er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nicht in der Lage gewesen wäre, das zu bekommen was er brauchte. Denn das Vermögen und die Gter, die ihm in der Moschee vor seine Hände gelegt wurden, waren sehr viele.
    Und trotzdem hat er sich nicht von seinem Platz bewegt und er kam nicht zur Ruhe, bevor er dies alles an die Armen und Bedrftigen verteilt hatte. In seinem Gefährtenkreis gab es viele Persönlichkeiten, die im Besitz von Vermögen und Gtern waren und sich stets bemhten ihm (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) mit Eifer zu dienen und zu helfen. Aber er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) kannte das wahre Gesicht dieses Lebens und sagte deshalb: Das Diesseits ist im Vergleich zum Jenseits so, als ob einer von euch seinen Finger in den Ozean taucht und dann schaut, was er davon genommen hat. (Sahih Muslim, Hadith Nr.2858) Lady E. Cobold schrieb in ihrem Buch Die Hajj (Pilgerfahrt) nach Makkah (London 1934): Obwohl Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) der Herr der Arabischen Insel war, dachte er nie daran einen Titel zu tragen. Er bemhte sich fr diese Sache in keinster Weise, sondern blieb auf seiner Position und begngte sich damit, der Gesandte Allahs und Diener der Muslime zu sein. Er säuberte (putzte) sein Haus selbst, reparierte seine Schuhe mit seinen Händen, war großzgig und wohltuend wie ein vorbeigehender Wind; und kein Armer oder Bedrftige suchte bei ihm Hilfe oder fragte ihn um Untersttzung, ohne dass er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ihnen half oder von seinem Besitz hergab, obwohl diese Gter in den meisten Fällen so wenig waren, dass sie nicht mal fr ihn selbst ausreichten.

    - Ab und zu erlebte er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nervenaufreibende Fälle, welche einer Aufklärung bedurften, er jedoch nichts tun konnte, weil dazu noch keine Offenbarung (Wahi) herabgesandt war. Deshalb erlitt er in dieser Zeitspanne, bis zu diesem Vorfall eine Offenbarung herabgesandt wurde einen psychischen Druck und Anstrengung. Als Beispiel dient hierzu der Vorfall mit dem lgenhaften Vorwurf (Ifk), in welchem die Wrde des Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) angegriffen wurde. Bei diesem Vorfall redeten seine (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Feine einen Monat lang ber ihn, verletzten seine Ehre, verleumdeten und lästerten, bis die Offenbarung (Wahi) herabgesandt wurde und die Schuldlosigkeit seiner Frau von dem bewies, was ihr vorgeworfen wurde.
    Wenn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) also ein Betrger wäre (Allah bewahre!), hätte er dieses Problem zur gleichen Zeit gelöst, aber er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) redete nicht nach seinem eigenen Belieben.
    - Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) behauptete nicht, dass er eine Stellung ber den Menschen hat. Deshalb lehnte er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) es total ab, dass er von den Menschen verherrlicht wurde. Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Ihnen war keine Person lieber als der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Und wenn sie ihn kommen (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sahen, standen sie nicht auf, weil sie wussten, wie verhasst ihm dies war. (Sunan Al-Termedhi,Hadith Nr.2754) W. Irving (Amerikanischer Orientalist, entnommen aus dem Buch Sagten ber den Islam von Dr. Imad Khalil-Seite 95-96) sagte ber ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Trotz seiner militärischen Siege und Eroberungen wuchs in ihm kein Hochmut (Arroganz), denn er kämpfte nur fr den Islam und nicht fr einen persönlichen Nutzen.

    Sogar in der Zeit seines höchsten Ruhms bewahrte der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) seine Einfachheit und Bescheidenheit (Demut) und hasste es, dass wenn er einen Raum betrat, in welchem eine Gruppe von Menschen saßen, sie sich erhoben oder ihn auf bertriebene Art begrßten. Und auch wenn er danach strebte einen großen Staat zu grnden, war dieser ein islamischer Staat, in welchem er mit Gerechtigkeit herrschte, und nie an eine Herrschaft dachte, die vererbt werden konnte. - Herabsendung einiger Quran-Verse (Ajat), in welchen der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) wegen seiner Handlung oder Situation kritisiert und verwiesen wird. Ein Beispiel ist folgender Abschnitt: Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((O Prophet, warum verbietest du, was Allah dir erlaubt hat, indem du danach trachtest, die Zufriedenheit deiner Gattinnen zu erlangen? Und Allah ist Allvergebend und Barmherzig.)) (Quran 66:1) Denn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) verbot sich Honig zu essen, wegen einer seiner Gattinnen. Deshalb kam der Verweis von seinem Herrn ( (Rabb).
    - Und die Aussage Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste): ((Allah verzeiht dir! Warum hast du ihnen erlaubt (,zurckzubleiben), bevor sich dir diejenigen klar gezeigt haben, die wahrhaftig sind, und du die Lgner kennst?)) (Quran 9:43) Allah verwies ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) in diesem Vers, weil er die falsche Entschuldigung der Frevler, die nicht an der Schlacht von Tabuk teilgenommen hatten annahm und ihnen verzieh, ohne sie zu testen und ihre Aussagen auf ihre Richtigkeit hin zu prfen. - Und die Aussage Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste): ((Es steht keinem Propheten zu, Gefangene zu haben, bis er (den Feind berall) im Land schwer niedergekämpft hat. Ihr wollt Glcksgter des Diesseitigen, aber Allah will das Jenseits. Allah ist Allmächtig und Allweise.)) (Quran 8:67) - Und die Aussage Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste): ((Es ist gar nicht deine Angelegenheit, ob Er ihre Reue annimmt oder sie straft, denn sie sind ja Ungerechte.)) (Quran 3:128)

    - Und die Aussage Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste): ((Er (der Prophet Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm)) blickte dster und kehrte sich ab, weil der Blinde zu ihm kam.)) (Quran 80:1-2) Wenn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) also ein Betrger gewesen wäre (Allah bewahre!), gäbe es im Qur`an keine solchen Aussagen, in denen der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) von Allah fr sein Verhalten getadelt wird. Lightner (ein englischer Forscher, der mehrere Doktortitel in Theologie und Philosophie hat, entnommen aus dem Buch Sagten ber den Islam von Dr. Imad Khalil) sagt in seinem Buch: Einmal offenbarte Allah dem Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) eine strenge Offenbarung, um ihn dadurch aufmerksam auf sein Verhalten zu machen. Denn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) wendete sein Gesicht von einem armen und blinden Mann ab, um mit einem reichen und mächtigen Mann zu reden. Und dies wurde durch die Offenbarung kenntlich gemacht. Wenn es wirklich so wäre (Allah bewahre!), dass Muhammad ein Betrger gewesen ist, wie die dummen Christen behaupten, so hätte diese Offenbarung nicht existiert.
    -Und ein definitiver Beweis fr die Wahrhaftigkeit seiner (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Botschaft ist die Aussage Allahs in Sūra Al-Masad (Quran 111:1-5). Hier geht es um den endgltigen Spruch, dass der Onkel des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), Abu Lahab, ins Höllenfeuer eingehen wird. Diese Sūra Al-Masad ist am Anfang seines Aufrufs zum Islam offenbart worden. Wenn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) also ein Betrger gewesen wäre (Allah bewahre!), hätte es im Qur`an keine solchen endgltigen Aussagen gegeben; denn vielleicht wäre sein Onkel ja Muslim geworden!? Dr. Gary Miller (war der größte Aufrufer zum Christentum in Kanada; hat seine Konvertierung zum Islam veröffentlicht und wurde als der größte Aufrufer zum Islam in Kanada bekannt. Er war einer der fleißigsten Missionäre fr die christliche Religion und besitzt sehr viel Wissen ber die heilige Bibel) sagte: Der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) hatte zum Beispiel einen Onkel namens Abu Lahab. Dieser Mann hasste den Islam in solch einem Ausmass, dass er stets den Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm)verfolgte und es sich zur Aufgabe machte ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) als Lgner darzustellen.

    Wenn Abu Lahab sah, dass der Prophet (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) mit Fremden sprach, wartete er, bis sie sich trennten und ging dann zu den Fremden und fragte sie: Was hat Muhammad euch gesagt? Wenn er euch Weiss gesagt hat, so ist es schwarz. Wenn er euch Nacht gesagt hat, so ist es Tag. Er sagte absichtlich immer genau das Gegenteil von dem, was er von Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und den Muslimen hörte. Wie auch immer, zehn Jahre bevor Abu Lahab starb, wurde eine kleine Sura des Qur`an ber ihn offenbart. In dieser Sura (Al-Masad) wird deutlich festgestellt, dass er in das Höllenfeuer eingehen wird. In anderen Worten versichert dieser Vers, dass er niemals Muslim werden wird und deshalb fr immer verurteilt sein wird. Zehn Jahre lang hatte Abu Lahab nichts anderes zu tun als zu sagen: Ich habe gehört, dass Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) offenbart wurde, dass ich mich nie ändern werde - dass ich niemals Muslim werde und in das Höllenfeuer eingehen werde.
    Nun gut, ich will jetzt Muslim werden. Wie findet ihr das? Ist Muhammad ehrlich in dem, was er sagt oder nicht? Was denkt ihr nun ber eure göttliche Offenbarung? Aber Abu Lahab tat es nie. Und ausserdem ist dieses Verhalten genau die Art, welche man von ihm erwartete, seit er stets begehrte den Islam fr unrichtig zu erklären. Im Wesentlichen sagte Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Du hasst mich und du willst mich vernichten? Hier, sprich diese Worte und ich bin zu Ende. Komm schon, sprich sie! Aber Abu Lahab sprach sie nie aus. Zehn Jahre! Und in all dieser Zeit akzeptierte er den Islam nie oder zeigte keinerlei Zuneigung fr die islamische Sache. Zehn Jahre hatte er die Gelegenheit, den Islam in einer einzigen Minute zu zerstören. Jedoch sind diese Worte nicht Worte Muhammads, sondern eine Offenbarung von Dem, Der das Verborgene kennt und weiss, dass Abu Lahab nie Muslim werden wird. Wie war es möglich, dass Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sich sicher war, dass Abu Lahab die qur`anische Offenbarung erfllen wird, wenn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nicht wirklich der Gesandte Allahs war?
    Wie war es möglich, dass er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) so selbstsicher war und jemandem zehn Jahre gab, um seine Behauptung des Prophetentums als Lge zu bezeichnen? Dass jemand solch eine bedeutende Herausforderung in die Welt setzt, kann nur eine Bedeutung haben: undzwar, dass es sich hier um eine göttliche Offenbarung handelt.

    - Im edlen Quran wird in einer Ajah der Name Ahmad statt Muhammad erwähnt. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Und als Isā bnu Maryam, sagte: O Kinder Isrāīl (Israel), gewiss, ich bin Allahs Gesandter an euch, das bestätigend, was von der Tora vor mir (offenbart) war, und einen Gesandten verkndend, der nach mir kommen wird: sein Name ist Ahmad (d.h. Der Hochgelobte). Als er nun mit den klaren Beweisen zu ihnen kam, sagten sie: Das ist deutliche Zauberei.)) (Quran 61:6) Wenn er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ein Betrger gewesen wäre (Allah bewahre!), gäbe es diesen Namen im Quran nicht.
    - Dass seine Religion (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) (Diin) (Das Wort, das als Religion bersetzt wird ist Diin, das im Arabischen gewöhnlich auf eine Art von Leben hinweist, welches beides ist- privat und öffentlich. Es beinhaltet alle Handlungen des Gottesdienstes, politische Verfahrensweisen und ein detailliertes Gesetz fr das Verhalten bzw. Handhabung, sei es in Bezug auf die Hygiene oder andere allgemeine Angelegenheiten.) Bis zum heutigen Tag besteht. Und trotz weniger Untersttzung durch ihre Anhänger, ob von menschlicher oder finanzieller Hinsicht betrachtet. Obwohl auf der Gegenseite die Feinde des Islam mit allen Mitteln, Methoden, finanzieller und personeller Untersttzung sich anstrengen, um den Islam zu bekriegen und die Menschen davon fernzuhalten. Und trotz alledem nehmen tagtäglich viele Menschen den Islam als ihre Religion an. Und dies nur, weil der Herr (Manche bevorzugen es, den Ausdruck Rabb in Herr zu bersetzen. Verglichen mit der Tatsache, dass es sich beim Letzteren um einen biblischen Ausdruck handelt, der sich angeblich auf den Diener Allahs, Prophet Jesus, bezieht. Das Wort Herr, welches sich auf Meister, Fhrer, Besitzer oder Herrscher begrenzt, kann niemals den endgltigen Sinn des Ausdrucks Rabb bermitteln. Im anderen Sinne bedeutet der Ausdruck Rabb: der Schöpfer, der Gestalter, der Ernährer, der Einzige, von Dem die Möglichkeit der Existenz aller Geschöpfe abhängt, und der Einzige, der Leben gibt und den Tod veranlasst.) Die Aufbewahrung dieser Religion versprach. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Gewiss, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr Hter sein.)) (Quran 15:9) Th. Carlyle, der englische Autor sagte ber den Propheten Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Habt ihr jemals gesehen, dass ein verlogener Mann einen Wunder-Diin (Das Wort, das als Religion bersetzt wird ist Diin, das im Arabischen gewöhnlich auf eine Art von Leben hinweist, welches beides ist- privat und öffentlich.

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    Es beinhaltet alle Handlungen des Gottesdienstes, politische Verfahrensweisen und ein detailliertes Gesetz fr das Verhalten bzw. Handhabung, sei es in Bezug auf die Hygiene oder andere allgemeine Angelegenheiten.) Hervorbringen kann? Er könnte nicht einmal ein Haus aus Lehm bauen! Denn wenn er kein Wissen ber die Eigenschaften des Kalks, Gips, den Erdboden und Ähnliches besitzt, so wird das was er baut kein Haus, sondern ein Häufchen Schutt und ein Hgel aus einer Mischung von Baumaterial. Und die Säulen dieses Hauses wrden es nicht ber mehr als 12 Jahrhunderte tragen können, in welchem 200 Millionen Seelen wohnen. Eher wrden die Säulen dieses Hauses einbrechen und dadurch alles zusammenstrzen, wie wenn es nie existiert hätte. Und ich weiß, dass der Mensch sich in allen Angelegenheiten den Naturgesetzen unterordnen soll; denn andernfalls wird sich die Natur weigern, ihm sein Verlangen zu erfllen. Diese Ungläubigen haben gelogen.
    Auch wenn sie ihre Lge so sehr ausgeschmckt haben und sich selbst vorgemacht haben, dass ihre Lge Wahrheit ist. Es ist tatsächlich ein Unglck, dass die Völker und Länder durch diese Irre getäuscht werden. Denn der Quran ist die erste Quelle fr die islamische Religion, aufbewahrt durch den Segen Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste): ((Gewiss, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr Hter sein.)) (Quran 15:9) Denn der Quran wurde von Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) aufbewahrt; sowohl in den Bchern als auch in den Herzen der Menschen; Generation nach Generation. Denn ihn zu lernen und weiter zu lehren ist eine Sache, nach welcher die Muslime mit Eifer streben, um den Lohn (Ajr) Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) zu erlangen. Denn der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) machte in diesem Bezug folgende Aussage: Der beste unter euch ist derjenige, der den Qur`an lernt und lehrt. (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 4739)
    Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) hat ihn vor menschlichen Eingriffen, vor der Änderung seines Umfanges geschtzt, die ihn größer oder kleiner machen könnten als er ist. Er (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) hat ihn auch vor der Verfälschung bewahrt, so dass er bis zum Ende dieser Welt der Menschheit zur Verfgung steht.

    Es wurden viele Versuche unternommen, um dem Quran etwas Hinzuzufgen oder ihn zu Vermindern oder manche seiner Buchstaben zu ändern. Aber all diese Versuche scheiterten, weil das Original von der Fälschung sehr leicht zu unterscheiden ist und man sehr schnell herausfinden kann, wenn es sich nicht um den edlen Quran handelt. Was die reine prophetische Sunnah anbelangt, so ist sie die zweite Quelle der islamischen Religion. Sie wurde von ehrlichen und gerechten Männern aufbewahrt, die sich der Sunnah und den Hadithen des Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gewidmet haben. Sie haben die richtigen Hadithe festgestellt und die schwachen Hadithe verdeutlicht.
    In seinem Buch Studie ber die ersten Hundert sagte Michael Hart (ein Amerikaner, der mehrere Doktortitel der Astronomie der Universität Brenson besitzt und einer der bekanntesten Wissenschafter in Physik. Entnommen aus dem Buch Sagten ber den Islam von Dr. Imad Khalil): Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) grndete und verbreitete eine der großartigsten Religionen auf der Erde. Und er wurde einer der großen weltlichen politischen Fhrer. Denn in diesen Tagen und nach ungefähr 13 Hundert Jahren nach seinem Tod war und blieb seine Wirkung sehr stark und gewaltig. - Die Wahrhaftigkeit der Prinzipien, welche der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) eingefhrt hat; ihre Richtigkeit und Gltigkeit fr jede Zeit und jeden Ort; und die guten und gesegneten Ergebnisse ihrer Umsetzungen bezeugen, dass das, womit er gekommen ist, eine Offenbarung (Wahi) von Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) ist. Gibt es irgendeinen Einwand dagegen, dass er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ein Prophet Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) ist und vor ihm viele andere Propheten und Gesandte gesandt wurden?
    Wenn die Antwort darauf keine Einwände beinhaltet, ob verstandesmäßig oder gesetzmäßig, warum wird dann geleugnet, dass seine Botschaft und sein Prophetentum an alle Menschen gerichtet ist und die vorherigen Botschaften der vorangegangenen Propheten angenommen?! - Alle Gesetze und Systeme mit denen der Islam durch Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) kam, wie in den Bereichen zwischenmenschliche Beziehungen, Kriege, Heirat, Wirtschaft, Politik, gottesdienstliche Handlungen usw., sind ein Beweis fr die Menschheit, die unfähig ist etwas Ähnliches zustande zu bringen.

    Wie kann es möglich sein, dass ein Mann der weder lesen noch schreiben kann ein solch umfangreiches System, das alle Angelegenheiten des Diesseits umfasst, zusammenstellt? Zeigt dies nicht die Wahrhaftigkeit seiner Botschaft und seines Prophetentums und dass er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nicht nach seinem eigenen Belieben redet?
    - Dass er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) seinen Aufruf zum Islam erst ab dem Alter von 40 Jahren begonnen hat, wobei das Jugendalter und die Blte seiner Jugend und Kraft schon Vergangenheit waren und dafr sich die Zeit des Alters, der Ruhe und Bequemlichkeit angesagt hatten. In seinem Buch Die Helden schrieb (Th. Carlyle) ber den Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Was die Aussagen mancher Leute zunichte macht, undzwar dass Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) bei der Überbringung seiner Botschaft nicht aufrichtig war ist, dass er in der Bltezeit seiner Jugend ein ruhiges und angenehmes Leben mit seiner Frau Hadīğa (Allahs Wohlgefallen auf ihr) fhrte und nicht versucht hat Lärm und Wirbel währenddessen zu machen, um sich Berhmtheit, Reichtum und Macht anzueignen. Erst nachdem seine jugendlichen Jahre vergangen waren und das Alter angefangen hatte fing der Vulkan an in ihm (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) zu explodieren, wodurch eine großartige Sache in die Welt gebracht werden sollte.
    R. Landau schreibt in seinem Buch Der Islam und die Araber: Die Aufgabe Muhammads (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) war sehr groß. Sie war nicht eine Aufgabe eines Betrgers, der sich aus persönlichen Trieben her bewegt; (so beschreiben manche westliche Autoren den Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und werfen es ihm vor). Der Erfolg den er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sich erhoffte, war kein persönlicher Erfolg. Die Ehrlichkeit die Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) während seiner Botschaft und beim Aufruf zum Islam erwies und die vollkommene Überzeugung, mit welcher seine Gefährten hinter ihm standen und die Prfung der nachfolgenden Generationen machen es unmöglich, dass Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) auch nur mit dem geringsten absichtlichen Betrug angeklagt werden kann. Die Geschichte kennt keine absichtliche religiöse Verfälschung, die lange Zeit standgehalten hat. Und der Islam besteht nicht nur mehr als 1300 Jahre, sondern gewinnt jedes Jahr neue Anhänger.

    Und die Seiten der Geschichte bieten uns kein einziges Beispiel von einem Betrger, dessen Botschaft es bevorzugte ein Kaiserreich von vielen Kaiserreichen der Welt aufzustellen oder eine Kultur von den Kulturen des höchsten Adels.

    Was das Bezeugnis erfordert, dass Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) der Gesandte Allahs ist

    1. Der Glaube an seine Botschaft und die Verallgemeinerung fr die ganze Menschheit; denn sie ist nicht auf ein bestimmtes Volk oder fr eine bestimmte Zeit begrenzt. Sondern sie ist Glaube und Praxis, Gesetz und Handlung, Religion und Staat im vollständigen Sinne des Wortes und nicht begrenzt auf ein bestimmtes Volk oder fr eine bestimmte Zeitspanne; bis die Stunde anbricht. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Segensreich ist Derjenige, Der Seinem Diener die Unterscheidung offenbart hat, damit er fr die Weltenbewohner ein Warner sei.)) (Quran 25:1) Und Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Gewiss, Wir haben dich mit der Wahrheit gesandt als Frohboten und als Warner.)) (Quran 2:119)
    Und im Gegensatz hierzu stehen die vorherigen Propheten, deren Botschaften gezielt fr ihre Völker während ihrer Zeit waren; denn Isā (Jesus) (Friede sei mit ihm) sagte: Ich bin zu den verlorenen Schafen des Hauses Isrāīl (Israel) gesandt worden. (Indschil Mata 24:15)
    2. Der Glaube an seine (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Unfehlbarkeit (Sndenlosigkeit) bezglich dem, was er von Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) berichtete. Hierzu die Aussage Allahs (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste): ((Und er redet nicht aus (eigener) Neigung.)) (Quran 53:3) Aber in allen anderen Angelegenheiten war er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) ein Mensch, der versucht hat, diese selbst zu erledigen. Der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte: Ich bin nur ein Mensch, und zu mir kommen von euch Streitparteien. Es mag sein, dass manche unter euch fr deren Anliegen im Wort gewandter sind als die anderen, und somit gebe ich ein Urteil ab, das dem entspricht, was ich gehört habe.

    Zu wessen Gunsten ich dann etwas von dem Recht seines Bruders gebe, der soll es nicht annehmen; denn ich gebe ihm damit nichts anderes als ein Stck Glut aus dem Höllenfeuer. (Sahih Muslim, Hadith Nr. 1713)
    3. Der Glaube, dass seine Entsendung eine Barmherzigkeit fr die gesamte Menschheit ist. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Und Wir haben dich nur als Barmherzigkeit fr die Weltenbewohner gesandt.)) (Quran 21:107) Und wahrlich Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) hat die Wahrheit gesprochen, denn er ist eine Barmherzigkeit, mit allem was dieses Wort an Bedeutung in sich trägt. Denn er hat die Diener vom Bedienen anderer Diener befreit und sie dazu gebracht, dass sie dem Herrn (Rabb) (Manche bevorzugen es, den Ausdruck Rabb in Herr zu bersetzen. Verglichen mit der Tatsache, dass es sich beim Letzteren um einen biblischen Ausdruck handelt, der sich angeblich auf den Diener Allahs, Prophet Jesus, bezieht. Das Wort Herr, welches sich auf Meister, Fhrer, Besitzer oder Herrscher begrenzt, kann niemals den endgltigen Sinn des Ausdrucks Rabb bermitteln. Im anderen Sinne bedeutet der Ausdruck Rabb: der Schöpfer, der Gestalter, der Ernährer, der Einzige, von Dem die Möglichkeit der Existenz aller Geschöpfe abhängt, und der Einzige, der Leben gibt und den Tod veranlasst.) Und fhrte von der Tyrannei der Religionen zur Gerechtigkeit des Islam und von der Enge des Diesseits zur Weite des Jenseits.
    4. Der entscheidende Glaube daran, dass er der letzte der Propheten, ihr Siegel und ihr Bester ist und dass nach ihm kein Prophet und kein Gesandter kommen wird. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Muhammad ist nicht der Vater irgendjemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah weiß ber alles Bescheid.)) (Quran 33:40) Und der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte:
    Ich wurde anderen Propheten mit sechs Punkten vorgezogen. Mir wurden Wörter gegeben, die knapp sind aber weite Bedeutungen ausdrcken. Mein Sieg ber den Feind wurde durch Schrecken gemacht. Die Kriegsbeute ist mir erlaubt. Die Erde wurde mir rein und als Gebetsstätte gemacht.

    Ich bin an die Menschheit allesamt entsandt worden, und die Reihe der Propheten ist mit mir abgeschlossen. (Sahih Muslim , Hadith Nr.523)
    5. Der entscheidende Glaube daran, dass die Religion durch ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) vollkommen und vollendet wurde und dass keine Möglichkeit besteht, in ihr etwas zu verringern oder zu vermehren. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islam als Religion fr euch zufrieden.)) (Quran 5:3) Dies ist deutlich zu erkennen und es ist bemerkenswert, wie der Islam als Religion alle Angelegenheiten des Lebens, der Politik, der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Moral umfasst.
    Der Islam ist eine Religion und ein Staat im vollen Sinne. Der englische Denker Kwelem schreibt in seinem Buch Der Islamische Glaube (Seite 119-120): Die Vorschriften des Qurans sind nicht begrenzt auf das Religiöse und Literarische (Anstand), sondern es sind die allgemeinen Gesetze fr die islamische Welt, und er ist ein vollkommenes Gesetz fr den zivilen, geschäftlichen, militärischen, juristischen, kriminalen Bereich und Strafverfolgungen. Denn er ist ein religiöses Gesetz, um dessen Achse alle religiösen und diesseitsbezogenen Angelegenheiten gesteuert werden; von der Aufbewahrung der Seele bis zur Gesundheit des Körpers, und von den Rechten der Menschen allesamt bis hin zu den Rechten jeder einzelnen Person. Vom Nutzen des einzelnen Menschen bis hin zur allgemeinen gesellschaftlichen Nutzung. Von der Tugend (Vortrefflichkeit) bis hin zum Vergehen (Snde/Verbrechen), und von der Wiedervergeltung im Diesseits bis hin zur Wiedervergeltung im Jenseits.
    Damit unterscheidet sich der Quran materiell von den heiligen christlichen Bchern, die keine religiösen ursprnglichen Vorschriften enthalten, sondern zumeist aus zusammengepflckten Geschichten, Märchen und einem Durcheinander bezglich des Gottesdienstes bestehen. Ihr Inhalt basiert nicht auf Vernunft und hat keinen Einfluss.
    6. Der entscheidende Glaube daran, dass der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) die Botschaft Allahs verkndet, das ihm Anvertraute (Amanah) ausgehändigt und seiner Ummah (Gemeinschaft) aufrichtigen Rat gegeben hat.
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    Er hat das Gute befohlen und vor dem Bösen gewarnt. Am Tage der Abschiedspilgerfahrt sagte der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Habe ich die Botschaft erfllt? Sie sagten: Ja. Er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte: O Allah bezeuge es! (Muttafaqun Alaih)
    7. Der Glaube daran, dass die Schari'a (die Gebote, Rechte und Pflichten), die auf ihn herabgesandt wurde, die von Allah angenommene ist. Niemand darf eine andere Schari'a annehmen und Allah wird keine andere außer ihr annehmen.
    Und Allah wird mit den Menschen nach dieser Schari`a abrechnen. Denn Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Wer aber als Religion etwas anders als den Islam (die Ergebung in Allahs Willen) begehrt, so wird es von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören.)) (Quran 3:85)
    8. Ihm (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gehorchen. Denn Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Wer Allah und dem Gesandten gehorcht, die werden mit denjenigen von den Propheten, den Wahrheitsliebenden, den Märtyrern und den Rechtschaffenen Zusammensein, denen Allah Gunst erwiesen hat. Welch gute Gefährten jene sind!)) (Quran 4:69) Das ihm Gehorchen erfolgt durch das Befolgen seiner Befehle und der Vermeidung von dem, was er verboten hat. Denn Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Was nun der Gesandte euch gibt, das nehmt; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. Und frchtet Allah. Gewiss, Allah ist streng im Bestrafen.)) (Quran 59:7)
    Und Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) erwähnt im Qur`an, was es zur Folge hat, wenn man sich dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) widersetzt. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Wer sich aber Allah und Seinen Gesandten widersetzt und Seine Grenzen berschreitet, den lässt Er in ein Feuer eingehen, ewig darin zu bleiben; und fr ihn gibt es schmachvolle Strafe.)) (Quran 4:14)

    9. Zufrieden sein mit seinem (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Urteil und die absolute Vermeidung von Protesten oder Einsprchen gegenber dem, was in der Schari'a (die Gebote, Rechte und Pflichten) vorgeschrieben ist. Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Aber nein, bei deinem Herrn! Sie glauben nicht eher, bis sie dich ber das richten lassen, was zwischen ihnen umstritten ist, und hierauf in sich selbst keine Bedrängnis finden durch das, was du entschieden hast, und sich in voller Ergebung fgen.)) (Quran 4:65)
    Man muss auch seine Schari'a (die Gebote, Rechte und Pflichten) allen anderen Geboten, Standrechten, Systemen und Gesetzen vorziehen. Denn Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Begehren sie etwa das Urteil der Unwissenheit? Wer kann denn besser walten als Allah fr Leute, die (in Ihrem Glauben) berzeugt sind?)) (Quran 5:50)
    10. Seiner Sunnah (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) folgen. Denn Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Sag: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah und vergibt euch eure Snden. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.)) (Quran 3:31) Seinen Überlieferungen (Spuren) folgen und den Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) als bestes Vorbild nehmen. Denn Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Ihr habt ja ihm Gesandten Allahs ein schönes Vorbild, (und zwar) fr einen jeden, der auf Allah und den Jngsten Tag hofft und Allahs viel gedenkt.)) (Quran 33:21)
    Um dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) folgen zu können, muss man seine Geschichte (Sira) kennen und studieren. Somit kann man ihn als Vorbild nehmen. Zain Al-Abedin sagte: Aly Ibn Al-Hussein Ibn Aly Ibn Abi Taleb (Allahs Wohlgefallen auf allen) sagte: Um dem Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) folgen zu können, muss man seine Geschichte (Sira) kennen und studieren. Somit kann man ihn als Vorbild nehmen. Zain Al-Abedin sagte: Aly Ibn Al-Hussein Ibn Aly Ibn Abi Taleb (Allahs Wohlgefallen auf allen) sagte: Wir haben Maghasie (die Geschichte) des Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gelehrt so wie wir die Sūra (Quran-Kapitel) gelehrt haben. (Der Anfang und das Ende von Ibn Kathier) 11. Ihm die Stellung geben, die Allah fr ihn bestimmt hat.

    Keine Übertreibung und auch keine Nichtigkeit ihm gegenber. Denn der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte Erhöht mich nicht mehr als es mir zusteht. Denn Allah hat mich als Diener geschaffen, bevor Er mich zum Propheten machte. (Al-Tabarani)
    12. Segenswnsche fr ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) aussprechen, wenn man ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) erwähnt. Denn Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Gewiss, Allah und Seine Engel sprechen den Segen ber den Propheten. O die ihr glaubt, sprechen den Segen ber ihn und grßt ihn mit gehörigem Gruß.)) (Quran 33:56) Und seine Aussage (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Geizig ist der Mensch, der fr mich nicht um die Segnung Allahs bittet, wenn ich in dessen Gegenwart erwähnt werde. (Überliefert von Al-Termedhi)
    13. Ihn (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) lieben und respektieren und ihn in der Liebe allen anderen Geschöpfen vorziehen, weil er, nach Allah, den Vorrang besitzt, um die Menschen zur wahren Religion zu leiten. Zu der Religion, durch welche man die Glcklichkeit im Diesseits und im Jenseits erreicht, wenn man sie annimmt. Denn Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt:
    ((Sag: Wenn eure Väter, eure Söhne, eure Brder, eure Gattinnen und eure Sippemitglieder, Besitz, den ihr erworben habt, Handel, dessen Niedergang ihr frchtet, und Wohnungen, an denen ihr Gefallen findet, euch lieber sind als Allah und Sein Gesandter und das Abmhen (Ğihad (Dschihad)) auf Seinem Weg, dann wartet ab, bis Allah mit Seiner Anordnung kommt! Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht.)) (Quran 9:24) Und der Gesandte Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) machte deutlich, wie sich die Liebe, die man ihm gegenber empfindet, auswirkt. Ein Araber vom Lande befragte den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) nach der Stunde. Der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) fragte ihn, wie er sich darauf vorbereitet hat. Dieser antwortete: Ich habe mich nicht darauf vorbereitet mit vielen Gebeten, Fasten und Sadaqa (Almosen), doch ich liebe Allah und Seinen Gesandten! Der Prophet sagte: Du wirst mit denen sein, die du liebst! (Muttafaq Alaih)

    Und seine Aussage (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Wer immer die (folgenden) drei Eigenschaften besitzt, findet die Freude am Glauben: Wenn seine Liebe zu Allah und Seinem Gesandten stärker ist als seine Liebe zu allem anderen, wenn seine Liebe zu einem Menschen nur Allah gewidmet ist, und wenn er den Rckfall zum Unglauben (Kufr) genauso verabscheut, wie er es verabscheut, ins Feuer geworfen zu werden. (Überliefert von Muslim) Die Liebe zu ihm erfordet, dass man auch alle liebt, die den Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) geliebt haben, wie beispielsweise seine muslimischen Familienangehörigen (Ahl-ul-Bait) und seine Gefährten (Allahs Wohlgefallen auf ihnen allen). Und dass man alle verabscheut, die er (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gehasst hat; die Loyalität denen gegenber hat, die ihm (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) treu waren und sich denen gegenber verfeindet, die seine (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) Feinde waren, denn der Gesandte (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) liebte nur fr Allah und hasste nur fr Allah.
    14. Aufruf zu seiner Religion und die Anstrengung, diese zwischen den Menschen zu verbreiten und denen zu bermitteln, welche diese Religion noch nicht erreicht hat; und seine Sunnah wiederzubeleben (aktivieren). Und dies alles durch Weisheit und guten Ratschlag, indem man den Unwissenden lehrt und den Nachlässigen ermahnt. Denn Allah (Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) sagt: ((Rufe zum Weg deines Herren mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen in bester Weise. Gewiss, dein Herr kennt sehr wohl, wer von Seinem Weg abirrt, und Er kennt sehr wohl die Rechtgeleiteten.)) (Quran 16:125) Und seine Aussage (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): Berichtet ber mich, sei es auch durch eine einzige Zeile.
    15. Verteidigen des Gesandten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) und seiner Sunnah. Dies erreicht man dadurch, dass man alles ablehnt, was ihm (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) persönlich vorgeworfen wird und nicht der Wahrheit entspricht und sich dafr anstrengt, die Wahrheiten ans Tageslicht zu bringen und es denjenigen zu erklären, welche sie nicht kennen.

    Seine Sunnah und seinen Aufruf gegen jede Zweifel verteidigen und diese zurckweisen, welche die Feinde des Islam an die Sunnah heften wollen. 16. Festhalten an der Sunnah des Propheten (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Gemäß seiner Aussage (Allahs Preisen und Frieden auf ihm): So sei meine Sunnah mit euch, und die Sunnah der rechtgeleiteten Nachfolger. Haltet fest daran. Htet euch vor den neuen Dingen, denn jedes neue Ding ist eine Neuerung, und jede Neuerung ein Irregehen, und jedes Irregehen fhrt ins Höllenfeuer. (Überliefert von Abu Dawud und Al-Termedhi)
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    Und wir wollen diese Abhandlung mit der Aussage des französischen Dichters Alphonse de La Martaine abschließen (entnommen aus dem Buch Der Islam und das Christentum, von Oulfet Aziz As-Samad), in welcher er ber die Großartigkeit Muhammads (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) sagte:
    Es kam nie vor, dass ein Menschen, ob freiwillig oder zwangsweise, mit solch einer unvergleichlichen Aufgabe beauftragt wurde. Denn diese Aufgabe war bermenschlich. Diese Aufgabe sollte den Aberglauben untergraben, welcher als Hindernis zwischen dem Menschen und ihrem Schöpfer stand. Und diese Aufgabe sollte die Verbindung zwischen Allah und dem Menschen und umgekehrt herstellen. Und damit sollte der Gedanke an die Göttlichkeit, ihrer Richtigkeit und Heiligkeit zurckkehren, inmitten von einem Durcheinander von Göttern und Götzen, denen die Menschen Dienst erwiesen. Es kam nie vor, dass ein Mensch mit einer Aufgabe, welche die menschlichen Fähigkeiten berragte, beauftragt wurde, während ihm so geringe Mittel zur Verfgung standen. Dies, weil er bei der Umsetzung dieser großartigen Aufgabe total auf sich selbst gestellt war. Und dabei half ihm nur eine kleine Gruppe von gläubigen Männern, aus der unbekannten Gegend in der großen Wste, die an ihn und seine Botschaft glaubten.
    Und letztendlich kam es nie vor, dass ein Mensch in der Geschichte solch eine heftige und dauerhafte Revolution in der Welt erreichte. Denn nach weniger als zwei Jahrhunderten nach der Verkndung des Islams, mit Überzeugung (Iman) und Waffen, hat der Islam die Arabische Halbinsel erobert.

    Von dort aus eroberte er im Namen Allahs folgende Länder und Königreiche: Persien, Khurasan, alles was zwischen den zwei Flssen war (Irak), West-Indien, Syrien, Äthiopien, das ganze Nord-Afrika, mehrere Inseln des Mittelmeeres, Spanien und ein Teil von Gaul (Frankreich). Wenn wir die Großartigkeit des Zieles, die Geringfgigkeit der Mittel und die erstaunliche Erfllung in Betracht nehmen, als drei Maßstäbe fr die menschliche Genialität, wollen wir wissen, wer es wagt, einen Vergleich zwischen einem der Großen Männer der Geschichte und Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) aufzustellen? Diese großen Männer haben nur die Waffen und die Gesetze (menschliche Gesetze), oder Kaiser- bzw. Weltreiche erschaffen.
    Sie haben nicht mehr als materielle Kolossale aufgebaut, die mit der Zeit vor ihren Augen zugrunde gegangen sind. Aber dieser Mann bewegte nicht nur die Heere, die Gesetze, die Gesetzgebungen, die Kaiserreiche, die Völker und Königreiche allein, sondern er hat Millionen von Menschen mitbewegt, die damals mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung ausmachte. Noch mehr: er bewegte die Götter, die Heiligtmer, die Religionen, die Gedanken, die Glauben und die Seelen auf die Rechtleitung eines Buches, dessen jeder Vers ein Gesetz ordnet. Er hat zu einer seelischen Gemeinschaft beigetragen, die aus vielen unterschiedlichen Völkern, Farben und Sprachen besteht. Er hinterließ uns als eine Islamische Gemeinschaft, dessen nie vergehende Besonderheit es ist, dass sie den Götzendienst (Polytheismus) verabscheut und dem Einen Gott dient, Den keine Blicke wahrnehmen können.
    So haben sich die Gläubigen (Mu`mineen) durch Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) in der strengen Verpflichtung, die falschen Götter abzuweisen und sich von der Beigesellung Gottes, welche die Himmel verschmutzt, abzuwenden, ausgezeichnet. Das Eintreten von mehr als ein Drittel der Erdbewohner in seine Religion (Diin) war sein Wunder oder besser gesagt, es war nicht das Wunder dieses Mannes sondern das Wunder des Verstandes. Denn die Idee der Einzigkeit Gottes (Einzigkeit in der Göttlichkeit (Tawhiedul-uluheyya)), zu welcher er aufrief, inmitten von den Märchen und Fabeleien, die durch die Wahrsager, Priester und Götzendiener festverankert waren, wirkte wie ein Wunder.

    Diese Idee trug, unmittelbar nachdem sie von Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) veröffentlicht wurde, die Fähigkeit mit sich, alle Tempel der Götzendiener zu zerstören und das Feuer in einem Drittel der Welt zu entfachen. Sein Leben, seine Gedanken ber das Universum, seine tapfere Revolte gegen den Aberglauben und der Irre in seinem Heimatland, sein Mut die Götzendiener herauszufordern, seine Standhaftigkeit bezglich des Schadens seitens der Götzendiener,
    15 Jahre lang in Makkah und die Geduld gegenber den Bosheiten seiner Landsleute, deren Opfer er fast geworden wäre; all dies hat ihn nicht von seinem Aufruf (Dawah) ablenken können. Auch sein Kampf gegen die verächtliche Moral und den falschen Stolz, der in der vorislamischen Zeit fest verankert war, seine felsenfeste Überzeugung vom Erfolg, die Bewahrung der Ruhe im Elend, seine Bescheidenheit im Sieg und sein Ehrgeiz waren nur einer einzigen Idee gewidmet, ohne Reichtum oder Herrschaft anzustreben. Seine immerwährenden Gebete, seine spirituelle Verbindung zu Allah, sein Tod und dazu sein großartiger Sieg nach dem Tod, sind alles Zeugnisse dafr, dass es sich nicht um einen Betrger (Allah bewahre!) handelt, sondern um eine fest verwurzelte Überzeugung (Iman), die sich nicht erschttern lässt. Er hat seinen Glauben auf zwei Prinzipien aufgebaut, undzwar: 1- dass Allah eins ist und 2- dass Allah nicht materiell sprbar ist. Durch das erste Prinzip lernen wir Allah kennen und das zweite Prinzip verbindet die Erkenntnis mit dem Verborgenen. Er ist ein Philosoph, Redner, Gesetzgeber, Kämpfer, Eroberer, Denker, Prophet, Grnder einer Religion des Verstandes und einer Dienerschaft ohne Statuen (Abbild) oder Götzen. Dazu ein Fhrer von 20 irdischen Reichen (Imperien) und des seelischen Imperiums, welche keine Grenzen hat. Das ist Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm). Wenn wir ihn mit allen Maßen messen, mit welchen die Großartigkeit eines Menschen gemessen werden kann, sollen wir uns fragen, ob es etwas Bedeutenderes als den Gesandten Muhammad (Allahs Preisen und Frieden auf ihm) gibt! Friede sei auf dem Gesandten der Barmherzigkeit fr die Welten, unserem Propheten und Gesandten Muhammad und dessen Familie und Gefährten und denen, die bis zum Jngsten Tag seiner Rechtleitung folgen.

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